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Nach der zweiten Niederlage wurde es laut: Diese Erwartungen hat der Eislöwen-Trainer heute im Derby an seine Mannschaft

Dresden – Wie TAG24 erfahren hat, herrschte nach der 3:4-Pleite in Memmingen in der Kabine eine aufgeheizte Stimmung, während die Rückfahrt im Bus deutlich ruhiger verlief. Die Dresdner Eislöwen sind sich bewusst, was vor dem heutigen Derby (19.30 Uhr/Sporteurope.TV) im Crimmitschauer Sahnpark auf dem Spiel steht!

"Wir wissen genau, was nötig ist, um bessere Resultate zu erzielen", erklärt Verteidiger Gregory Kreutzer (26). Er ist überzeugt, dass sein Team sich nicht zurückziehen wird, sondern das punktlose Wochenende als eine wertvolle "Lernphase" betrachtet.

Auch Trainer Bo Subr spürte diese Einstellung während der Trainingswoche. "Es war viel Einsatzbereitschaft und ein klarer Fokus zu erkennen", berichtet der 46-Jährige. "Diese Energie müssen wir aufs Eis übertragen und mit einem starken Beginn ins Spiel gehen."

So könnte es in dieser noch sehr jungen Saison eine Premiere geben: Zum ersten Mal in Führung gehen, statt wie zuletzt in Kassel (3:7) und Memmingen einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen.

Wo die Schwächen lagen, haben die Dresdner ausführlich per Videoanalyse besprochen – etwa beim Stellungsspiel und bei der Puckkontrolle. "Unabhängig davon, wer im Tor steht, müssen wir ihn besser unterstützen", betonte Subr. Ob Janick Schwendener (34) nach seiner Verletzung im Derby im Tor stehen wird, wollte der Coach noch nicht verraten: "Das entscheiden wir kurzfristig."

Kreutzer blickt dem Duell gegen seinen ehemaligen Club mit Vorfreude entgegen: "Das ist ein sehr fleißiges Team mit einer stabilen Defensive. Für die Gastmannschaft ist die Atmosphäre schwierig, das Heimteam genießt sie umso mehr. Solche Derbys lieben Spieler."