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Eislöwen-Coach Subr kritisiert Fehlstart scharf: „Unzureichend“

Dresden – Bo Subr (46), Trainer der Eislöwen, äußerte sich nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt deutlich: „Das reicht nicht!“ Für den selbsternannten DEL2-Champion war das Ergebnis enttäuschend – vor allem auch wegen der elf kassierten Gegentore.

Davon erhielt Fabian Hegmann (25) allein acht Treffer. Drei der Schüsse gingen trotz guter Sicht an seiner Fanghand vorbei. Obwohl nicht allein der Torwart Schuld am schwachen Start der Dresdner war, konnte er wie seine Mitspieler nicht an die Leistung aus der Vorbereitung anknüpfen.

Subr steht nun vor der Aufgabe, die Ursachen zu analysieren. In Memmingen ärgerte er sich über zu viele Abstimmungsprobleme: „Dadurch haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht“, erklärte der 46-Jährige. „So Hockey wollen wir nicht spielen, daran werden wir arbeiten. Dieses Wochenende entsprach nicht unseren Erwartungen.“

Konkrete Spieler nannte er nicht, jedoch fiel auf, dass die Spink-Brüder offensiv wenig Impulse setzen konnten.

Im Umschaltspiel gestaltete sich der Aufbau aus der eigenen Verteidigung sehr mühsam. Sowohl gegen Kassel als auch gegen Memmingen nutzten die Gegner dies erfolgreich zu Gegenangriffen. Das Forechecking an der Mittellinie und im gegnerischen Drittel funktionierte zwar gut, doch sobald die Scheibe hinter den eigenen Reihen landete, entstand oft Gefahr. Dies weist auf Probleme im Spielsystem und Fehler in der Positionsfindung hin.

Mit Blick auf das Derby am Freitag im Sahnpark hofft man, dass Janick Schwendener (34) wieder einsatzbereit ist und im Tor steht. Das könnte den Eislöwen nötige Stabilität verleihen.