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Eislöwen: Topscorer Helewka will gegen die Starbulls ein Ausrufezeichen setzen

Dresden – Am heutigen Freitag empfangen die Eislöwen zum ersten Bully um 19:30 Uhr die Starbulls aus Rosenheim. Im Mittelpunkt steht dabei Adam Helewka (31), der mit dem Goldhelm auf dem Kopf aufläuft. Der kanadische Stürmer wurde als Schlüsselspieler für die Offensive verpflichtet – und bisher zeigt er auch eindrucksvoll, dass er dieser Rolle gerecht wird. Dennoch läuft noch nicht alles nach seinen Vorstellungen.

Mit vier Toren und neun Assists in zehn Spielen führt Helewka mit insgesamt 13 Punkten die interne Scorerliste des offensivstarken Teams an. Lediglich Carter Turnbull (28) aus Düsseldorf, der derzeit in der DEL2 herausragt, konnte mit 16 Punkten noch mehr Zähler sammeln.

Der Eislöwen-Stürmer muss sich also keinesfalls verstecken, dennoch fordert er von sich selbst mehr. „Ich muss vor dem Tor aggressiver agieren, direkter spielen und aus meinen Abschlüssen mehr herausholen“, erklärt der 31-Jährige. Mit dem Saisonstart ist er zwar zufrieden, sieht aber Raum für Verbesserungen.

Aus Helewkas Sicht hat der frühe Saisonabschnitt auch Vorteile. „Wir können aus den ersten zehn Begegnungen viel lernen“, betont er.

„Besser so, als wenn wir 50 Spiele gewinnen, in der ersten Playoff-Runde aber zweimal scheitern und nicht wissen, wie wir reagieren sollen.“ Trotzdem begrüßt der 93 Kilogramm schwere Angreifer die fünf Niederlagen nicht: „Mein Ziel ist es zu gewinnen, ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und an das Team.“

Diese Erwartungshaltung lebt Helewka in jedem Spiel. Für die Eislöwen brennt er voll und ganz, auch wenn nicht alles optimal läuft. Seine Teamkollegen verteidigt er jederzeit – notfalls auch mit den Fäusten. Kein Spiel in der bisherigen DEL2-Saison, in dem Helewka nicht in einem Fight verwickelt war. „Das gehört zum Hockey dazu“, sagt der Stürmer, der dem Gegner eine klare Grenze setzen möchte: „Bis hierhin und nicht weiter!“ Ein echter Führungsspieler eben.

Sein Trainer bleibt dabei ruhig. Bo Subr (46) hat derzeit nur eine Frage im Kopf: „Sollten wir vielleicht nur freitags spielen?“ Hintergrund ist, dass sein Team die letzten vier Partien jeweils am Wochenende freitags gewonnen hat, während sonntags bislang selten der Erfolg auf seiner Seite war. Die Mannschaft kann den Coach beruhigen, wenn sie am Freitag gegen Rosenheim und am Sonntag in Freiburg erneut siegt.