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Soccergolf, Trainingseinheit und Freundschaftsspiel: Das Eislöwen-Team wächst vor beeindruckender Kulisse zusammen

Villach (Österreich) – Bei etwa 30 Grad Sonnenschein, einem strahlend blauen Himmel, einer angenehmen Brise und umgeben von der malerischen Alpenlandschaft mit zahlreichen glitzernden Seen, suchen die Dresdner Eislöwen den Teamzusammenhalt für die am 18. September startende DEL2-Saison.

„Wir wollten aus Dresden raus und als Mannschaft näher zusammenwachsen. Es gibt viele neue Spieler und ein neues Trainerteam“, erklärt Sportdirektor Jens Baxmann (41). „Unsere Wahl fiel auf Villach, weil die Region einfach wunderschön ist.“

Am Mittwochmorgen um 5 Uhr machte sich der Bus in Dresden auf den Weg nach Villach in Österreich. Nach der anstrengenden rund 800 Kilometer langen Fahrt konnten sich die Spieler kurz im Hotel frisch machen, ehe die erste Aktivität anstand: Soccergolf am Faaker See.

Es galt, 18 Löcher zu spielen – wobei die eigentlichen Talente am Schläger nur mit dem Fuß den Ball ins Loch befördern durften.

Stürmer Tomas Andres (30) verließ sich dabei auf seinen Teammanager: „Er bringt meine Schuhe mit.“ Doch der Manager erschien nicht, sodass der Deutsch-Tscheche in Sandalen spielte. Ob das der Grund war, dass sein Team aus seiner Sicht oft zu viele Versuche brauchte und nicht erfolgreich war?

Den Spaß ließ sich die Vierergruppe auf jeden Fall nicht nehmen. Worauf es schließlich ankam. Außerdem belegten Andres & Co. mit nur 57 Schlägen den zweiten Platz. Gewonnen hat die Mannschaft von David Suvanto (32).

Dies war nur eine von mehreren Maßnahmen für den Teambuilding neben dem straffen Trainingsplan und dem Testspiel am Freitag gegen Villach.

Für Baxmann steht im Vordergrund, dass sich die Eislöwen „besser kennenlernen. Das ist essenziell, da es in der Liga noch andere Teams gibt, die auf dem Papier stark aufgestellt sind. Hier werden Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Wichtig ist, dass wir eine geschlossene Einheit sind, in der jeder für jeden alles gibt.“