„Komplettpaket“ Ahlroth startet voller Vorfreude in die neue Eislöwen-Saison
Dresden – Während sein Bruder Jesper in der vergangenen Spielzeit in Finnland bis ins Finale vordringen und dort erst im siebten und entscheidenden Spiel mit Kookoo den Meisterpokal knapp verpasste, hofft Alec Ahlroth (25), in der aktuellen Saison mit den Dresdner Eislöwen in der DEL2 mehr Erfolg zu haben.
Der 25-Jährige gehört zu den Neuzugängen im Dresdner Kader. Für Trainer Bo Subr (46) ist Ahlroth jedoch kein Unbekannter. Der Tscheche vertraut schon seit mehreren Jahren auf die Qualitäten des finnischen Stürmers mit deutschem Pass – sowohl in Kassel, Ravensburg als auch jetzt in Dresden.
Warum das so ist? „Alec ist nicht nur schnell und agil, sondern bringt auch körperliche Präsenz mit. Deshalb sehe ich ihn als komplettes Paket“, erklärt Subr. „In bestimmten Situationen kann er ein entscheidender Leistungsträger sein, doch unser Team ist ohnehin voll mit solchen Spielern.“
Für den Coach ist die Nummer 28 im besten Spieleralter und hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Das zeigt sich auch in seinen Leistungen für Dresden. Bereits in der Vorbereitung konnte Ahlroth sein Können unter Beweis stellen.
So auch beim 4:1-Testspielerfolg (1:1, 2:0, 1:0) am Sonntag gegen seinen früheren Verein Ravensburg. Gegen seinen Ex-Club bereitete er das 3:1 durch Adam Helewka (31) vor. In der 51. Minute hätte er den Vorsprung sogar auf 4:1 ausbauen können, doch sein Schuss prallte am Schoner von Torwart Konrad Fiedler (23) ab. Beim Nachschuss von Tomas Andres (30) zappelte die Scheibe dann im Netz.
Besonders mit Helewka harmoniert Ahlroth auf dem Eis: „Ja, das kann man wirklich so sagen. Es ist unkompliziert, mit ihm zusammen zu spielen – das klappt sehr gut.“
Der Linksschütze fühlt sich fit und bereit: „Ich und das Team sind in Topform und gut eingespielt. Die Saison kann starten.“
Vielleicht gelingt ihm eine Wiederholung seiner starken Leistungen aus der Saison 2022/23: 16 Treffer, 30 Assists, Plus-Minus-Wert von +22. Das brachte ihm damals auch den Titel „Rookie des Jahres“ in der DEL2 ein.
Sein großes Ziel für diese Spielzeit ist klar: die Meisterschaft. Denn zu oft blieb ihm dieser Erfolg bislang verwehrt.