Das Kribbeln fehlt noch! So verbringt der Eislöwen-Torwart die Sommerpause
Dresden – Der Videowürfel ist ausgeschaltet, fast alle DEL-Trikots sind bereits versteigert. Die Werbebanner am Eis hängen nun auf den oberen Rängen. Aus der Nordkurve ertönt kein "Eis, Eis, Eis, Eislöwen"-Gesang mehr. Torwart Janick Schwendener (33) steht inmitten der großen Arena und gibt zu: „Das Kribbeln ist noch nicht da!“
Die Sommerpause läuft noch. Der 33-Jährige genießt diese Phase: „Unser Vorteil ist, dass wir in dieser Zeit zwar trainieren, uns aber die Trainingszeiten frei einteilen können.“
Seine Trainingspläne stammen von B2B Performance Dortmund – einem Team, dem auch Eishockey-Profis wie Dustin Strahlmeier (34, Wolfsburg) oder Dominik Bittner (34, Schwenningen) ihr Vertrauen schenken. „Ich setze auf klassische Einheiten: Krafttraining, Kraft-Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. So habe ich genügend Kraft und Ausdauer in Hüfte und Knien und regeneriere nach den Spielen optimal“, erklärt Schwendener.
Da der Torhüter nun in seine sechste Saison bei den Eislöwen startet, ist bekannt, wo der gebürtige Schweizer seine Energiereserven auftankt. Nicht in den Bergen, sondern bei Musikfestivals und Konzerten.
Die Kombination bleibt außergewöhnlich. Nach Rock im Park mit Bands wie The Offspring, Linkin Park und Iron Maiden besuchte „Schwendi“ den Tourauftakt von Helene Fischer im Dynamo-Stadion.
Und wie sieht es mit Urlaub aus? „Ich verbringe eine Woche bei meiner Familie in der Schweiz und danach eine weitere Woche mit meiner Freundin in Montenegro“, verrät er. Wandern? „Ich glaube, sie mag es, ich mache mit, aber es ist nicht meine erste Wahl.“ Mehr reizt ihn das Erkunden kleiner Städte, Badeurlaube und einfach mal abschalten.
Ende Juli trifft sich das Team wieder in Dresden. Nach einer ersten DEL-Saison, die mit dem direkten Abstieg endete, will Schwendener helfen, den Weg zurück in die Liga zu schaffen:
„Der Standort hat großes Potenzial. Ich möchte Verantwortung übernehmen und den Jungs vor mir Sicherheit vermitteln.“ Dresden ist längst sein „Zuhause“. Deshalb will er „die Erfolgsgeschichte weiterschreiben und die Entwicklung des Standorts vorantreiben.“
Historisch und derzeit selten sind die DEL-Trikots. TAG24 besitzt noch signierte Exemplare, natürlich auch von Schwendener, aber ebenso von Julius Hudaceck (37), David Suvanto (31), Travis Turnbull (39) und Justin Braun (39). Diese trugen sie vor den Spielen zum Aufwärmen.
Wir verlosen diese Trikots unter allen, die bis zum 25. Juli um 23 Uhr eine E-Mail an [email protected] senden. Das Stichwort lautet „Aufstieg 2027“.