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Startschuss vom Eislöwen-Trainer vor dem Heimturnier!

Dresden – Die Dresdner Eislöwen scheinen den Begriff „Lernkurve“ in ihrer Vorbereitung besonders ernst zu nehmen. Oder wollen sie einfach mit dem nötigen Schwung und Motivation ins Heimturnier starten, das am Freitag beginnt?

Nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen den österreichischen Erstligisten in Villach folgte am Sonntag eine deutliche 1:6-Niederlage gegen den tschechischen Drittligisten Tabor. Vor der Begegnung äußerte sich Eislöwen-Coach Bo Subr (46) mit den Worten: „Ich erwarte ein intensives Match. Der Gegner bringt sowohl erfahrene Spieler als auch junge, energiegeladene Akteure aufs Eis. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns verbessern werden.“

Vielleicht waren seine Spieler nach den anstrengenden Trainingseinheiten in Villach und der langen Anreise einfach erschöpft. Als Ausrede wollte Subr die schwache Leistung in seiner Heimatstadt jedoch nicht akzeptieren:

„Ich bin enttäuscht über unseren Spielbeginn. Die Einstellung und Einsatzbereitschaft einiger Spieler entsprachen nicht dem Standard, den wir erwarten.“

Das 0:4 nach den ersten zwanzig Minuten ärgerte den 46-Jährigen sichtlich. „Im zweiten Drittel zeigten wir eine klare Leistungssteigerung, allerdings haben wir uns zu sehr mit Dingen auseinandergesetzt, die außerhalb unserer Kontrolle lagen.“

Am Freitag feiert der DEL-Absteiger sein Debüt im heimischen Löwenkäfig. Ab 19:30 Uhr treffen sie auf den tschechischen Erstligisten aus Liberec. Sollte ein Sieg gelingen, wartet am Sonntag im Finale um 17:30 Uhr eines der DEL-Teams – entweder die Iserlohn Roosters oder die Grizzlys Wolfsburg.