Eislöwen-Aufstiegsheld bleibt an Bord! Warum der neue Cheftrainer unbedingt auf ihn setzen wollte
Dresden – In insgesamt 92 Spielen erzielte Tomas Sykora (36) beeindruckende 46 Tore und bereitete weitere 35 Treffer vor! Diese Zahlen stammen aus seiner Zeit in Frankfurt und Kassel, wo er bereits unter Coach Bo Subr (46) auf Torjagd ging. Kein Wunder also, dass die Eislöwen alles daransetzten, ihren DEL2-Meisterhelden von 2025 zu halten ...
„Ich kenne Tomas seit vielen Jahren und weiß genau, welche Stärken er mitbringt. Er ist ein echter Profi, der täglich hart an sich arbeitet und sich in einer außergewöhnlichen körperlichen Verfassung befindet“, erklärt der Tscheche, weshalb die Vertragsverlängerung für ihn Chefsache war.
„Darüber hinaus geht Tomas mit gutem Beispiel voran, indem er auch die vermeintlich kleinen Dinge in der Vorbereitung auf und neben dem Eis konsequent richtig macht. Seine Erfahrung und Vielseitigkeit eröffnen uns zahlreiche taktische Optionen.“
Für den 46-Jährigen war es „besonders wichtig“, dass Sykora „unbedingt in Dresden bleiben wollte“. Der Slowake selbst äußert sich dazu folgendermaßen: „Wenn eine Saison so endet wie unsere letzte, erkennt man, was einen Verein wirklich auszeichnet. Trotz aller Rückschläge haben uns die Fans nie im Stich gelassen. Das hat mich tief beeindruckt.“
Schon bei seiner ersten Verpflichtung im Januar 2024 spürte er diese besondere Atmosphäre: „Genau dieses Gefühl hatte ich damals schon.“
Heute ist die Bindung noch intensiver. „Dresden ist für mich und meine Familie längst zu einem Zuhause geworden. Ich wollte unbedingt bleiben und werde jeden Tag alles geben, um das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.“
Der 36-Jährige hat nun die Chance, seinen Kultstatus in Elbflorenz weiter auszubauen. Nach seinem entscheidenden Tor am 29. April 2025 in der Verlängerung des siebten Playoff-Finalspiels in Ravensburg gehört der Stürmer zu den Legenden des Vereins.
Wahrscheinlich spielt der Name Sykora eine wichtige Rolle. Das Trikot von Petr „Siggi“ Sikora (55) hängt schließlich unter dem Hallendach. Ob auch das Trikot des DEL-Aufstiegshelden eines Tages dort hängen wird? Vielleicht! Vorausgesetzt, er zeigt in dieser Saison unter Subr wieder eine ebenso starke Leistung wie damals in Kassel und Frankfurt.
Das Ziel – die Rückkehr in die DEL – ist jedenfalls klar formuliert. Und unter dem aktuellen Trainer genießt er ein besseres Standing als zuletzt, was wahrscheinlich auch mehr Eiszeit bedeuten wird.