Eislöwe Tyson Spink hofft auf den großen Durchbruch: „Wir geben alles, um Spiele für uns zu entscheiden“
Dresden – Mit der Verpflichtung der Zwillingsbrüder Tylor und Tyson Spink (beide 33) hatten viele Anhänger der Eislöwen auf eine neue Torjäger-Dynamik gehofft. Bisher ist diese aber noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Jeder der beiden erzielte bislang ein Tor, während ihre Formation schon sieben Gegentreffer hinnehmen musste. Beim 5:2-Erfolg gegen Ravensburg traf Tyson zum 3:0. Kann er am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Bietigheim (19.30 Uhr) im Dresdner Löwenkäfig nachlegen?
Die drei Niederlagen zu Beginn der Saison tun zwar weh, doch der 33-Jährige bleibt optimistisch. „Es gibt einige Dinge, an die ich mich noch gewöhnen muss – vor allem an den etwas anderen Spielstil im Eishockey. Insgesamt habe ich aber das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin. Mein Ziel ist es, der Mannschaft zu helfen und mich täglich weiterzuentwickeln“, erklärt Spink.
Was ihm nach dem Wechsel vom DEL-Club Schwenningen zum DEL2-Team an der Elbe auffällt, ist wenig überraschend: „In dieser Liga hat man teilweise etwas mehr Zeit und Platz als in der DEL. Dennoch ist die DEL2 ebenfalls eine sehr schnelle Spielklasse.“
Die richtige Balance zu finden, scheint für die Zwillinge entscheidend zu sein – ebenso wie der passende Spielpartner. In den letzten Begegnungen in Crimmitschau und gegen Ravensburg war Drew LeBlanc (37) ihr Mitspieler, während beim Duell gegen Kassel Dane Fox (32) an ihrer Seite agierte.
Gute Aktionen gab es bereits, doch der große Wow-Effekt blieb bisher aus.
„In den vergangenen zwei Monaten hatten wir hier die Chance, mit vielen verschiedenen Spielern zusammen zu spielen. Wenn ich mit Tylor in einer Reihe stehe, spüren wir schon eine gewisse Chemie“, so Spink weiter.
„Welche weiteren Mitspieler der Trainer zu uns in die Reihe stellt und wer seiner Meinung nach gut zu uns passt, bleibt seine Entscheidung. Wir geben alles, um Spiele zu gewinnen.“ Im Training läuft es bereits gut, nun gilt es für ihn, diese Leistungen auch in den Ligaspielen abzurufen. Am Freitag gegen Bietigheim soll endlich der zweite Saisonsieg her.