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Dynamos Fußballhelden tragen die Frauenkirche auf der Brust

Dresden – Für viele Anhänger ist Dynamo mehr als nur ein Verein, fast schon eine Religion. Kapitän Niklas Hauptmann (30) gilt unter den Fans als wahre Fußballlegende. Was könnte besser zu diesem Klub passen als die Frauenkirche? Beide sind markante Symbole der Stadt Dresden. Vor 300 Jahren wurde der Grundstein für das barocke Wahrzeichen gelegt. Zu Ehren dieses Jubiläums läuft die SGD am Samstag in Heidenheim mit einem eigens gestalteten Sondertrikot auf.

Die Frauenkirche und Dynamo gehen nun eine Partnerschaft unter dem Motto „Frieden auf unseren Spielfeldern“ ein. „Hier trifft zusammen, was zusammengehört“, erklärte Moderator Jens Umbreit. „Wöchentlich ziehen beide Zehntausende Menschen an.“

Als sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit wurde das Sondertrikot kreiert. Die Profis des Zweitligisten sowie das Frauenteam der SGD präsentierten es am Abend während einer Festveranstaltung in der voll besetzten Frauenkirche. Das Bild sprach für sich: Alle trugen Dynamo-Trikots – in Gelb, Schwarz, Weinrot und Weiß.

Wahre Fußballgötter eben.

Das Sondertrikot ist in einem warmen Altweiß gehalten, das in enger Abstimmung zwischen der Stiftung Frauenkirche, dem Club und dem Ausrüster Jako entstanden ist. Die Farbgebung orientiert sich am Ton des Elbsandsteins und verleiht dem Design eine dezente, aber zugleich prägnante Wirkung.

Im Mittelpunkt auf der Brust steht als auffälliges Highlight die Silhouette der Frauenkirche. Neben dem Vereinswappen findet das Jubiläum seinen Platz – 300 Jahre Grundsteinlegung. Am Nacken verweisen die Jahreszahlen 1726 und 2026 auf die Verbindung von Geschichte und Gegenwart.

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Ein weiteres Detail, das ins Auge fällt, sind die Rückennummern, die sich an der Sitzplatznummerierung der Frauenkirche orientieren. Ein Trikot, das sich wirklich sehen lassen kann.

Schade nur, dass es nur einmal zum Einsatz kommt. Diese Verbindung spiegelt doch Dresden in seiner ganzen Identität wider.

„Fragt man die Menschen, was ihnen zuerst zu Dresden einfällt, gehören die Frauenkirche und Dynamo garantiert zu den häufigsten Antworten“, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) bei der Vorstellung: „Dass diese beiden identitätsstiftenden Institutionen jetzt zusammenarbeiten, freut mich sehr. Beide repräsentieren unsere Stadt auf ihre eigene Weise und haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Frauenkirche und Verein schaffen es, verschiedene Menschen zusammenzubringen.“

Das Trikot kann ab sofort von allen Fans bis zum 3. September vorbestellt werden und wird innerhalb von drei Monaten ausgeliefert. Von jedem verkauften Exemplar spendet die SG Dynamo 10 Euro an die Stiftung Frauenkirche.