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Fast 6000 Fans feuern bei den Heimspielen an: Schaffen die Monarchs dank starker Fan-Unterstützung den Sprung ins Finale?

Dresden – Während der Gegner zuletzt in seinem Viertelfinalspiel 1300 Anhänger begrüßen durfte, könnten sich die Dresden Monarchs fragen: Was haben wir falsch gemacht? Das Halbfinale am Samstag (16 Uhr) gegen die Pforzheim Wilddogs, das über den Einzug in den GFL Bowl entscheidet, offenbart viele Gegensätze.

Besonders auffallend sind die Unterschiede bei den Zuschauerzahlen. Für den Aufsteiger von 2024 sind 1300 Fans im zweiten Jahr in der GFL durchaus beachtlich, die Monarchs hingegen können mit ganz anderen Besucherzahlen aufwarten.

Insgesamt strömten rund 5982 Zuschauer zu den sechs Partien der Hauptrunde ins Heinz-Steyer-Stadion – inklusive des Viertelfinales gegen die Munich Cowboys waren es etwas weniger.

Kein anderer Verein in der gesamten GFL erreicht solche Zahlen – und das trotz des Ausfalls des großen traditionellen Saisonauftakts im Rudolf-Harbig-Stadion in dieser Saison.

Im Vorjahr kamen dort zwar 13.146 Fans zusammen, dennoch lag der durchschnittliche Zuschauerschnitt in der vergangenen Saison lediglich knapp 100 Personen über dem diesjährigen Wert.

Die Monarchs gelten deutschlandweit als Publikumsmagnet und sind seit Dezember 2025 mit mehr als 1300 Mitgliedern zudem der größte American-Football-Club Europas.

"Wir sind unglaublich dankbar, und diese Zahlen bestätigen allen, die täglich mit Leidenschaft und großem Einsatz im Verein wirken, dass wir auf dem richtigen Weg sind", betonte Geschäftsführer Jörg Dreßler damals.

Was allerdings noch aussteht, ist die zweite GFL-Meisterschaft nach dem Titelgewinn 2021. Über 15.000 Tickets wurden – nicht zuletzt dank der Monarchs – im Vorfeld für das Finale im Rudolf-Harbig-Stadion verkauft.

In diesem Jahr sind Dresdens Chancen vielleicht größer als in den vorherigen beiden Saisons, in denen sie jeweils im Endspiel gegen die Potsdam Royals unterlagen.

Das Team von Headcoach Greg Seamon ist nach zwölf Spielen der Hauptrunde und einem Play-off-Match weiterhin ungeschlagen. Selbst die Pforzheim Wilddogs sollten – bei allem Respekt – keine ernsthafte Hürde darstellen.

Doch Wilddogs-Vorstand Kai Höpfinger macht deutlich: "Dresden bietet einfach ein ganz besonderes Flair, da will man alles herausholen."

Und die Monarchs können sich zudem auf ihre lauten und leidenschaftlichen Fans im Stadion verlassen!