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Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht: Monarchs mit wenig Glanz

Braunschweig – Von souveränem Auftreten keine Spur! Das fünfte Saisonspiel der Dresden Monarchs bei den Braunschweig Lions, passend zum durchnässten Spielfeld, bot reichlich Ausrutschgefahr. Dennoch sicherten sich die Königlichen mit einem 24:16 (0:0, 14:10, 3:3, 7:3) gegen das Tabellenende ihren fünften Saisonsieg.

„Wir erwarten ein knappes Duell, alles ist möglich. Es wird richtig spannend“, hatte Dresdens Robert Cruse vor dem Spiel im Interview mit SporteuropeTV erklärt.

Ob der Offense Coordinator wirklich daran glaubte oder sich – wie beim Hinspiel üblich – eher zurückhaltend gab, bleibt unklar. Fakt ist jedoch: Seine Einschätzung bewahrheitete sich!

Seine Mannschaft zeigte vor allem unter Druck Leistung. In den ersten 45 Minuten standen sie fünfmal auf dem Feld, doch nur zweimal lief es wirklich gut – bei den Touchdowns von Montigo Moss (22.) und Jordi Torrededia (24.).

Der letzte Touchdown entstand in nur 32 Sekunden bei einem schnellen Angriff übers Feld. Beide erzielten Treffer hatten gemeinsam, dass die Monarchs überraschenderweise erst zurücklagen.

Die Abwehr der Monarchs verteidigte kontinuierlich, auch wenn sie Schwierigkeiten mit dem wendigen Braunschweiger Quarterback Ryon Thomas hatte. Die Special Teams der Lions punkteten jedoch ebenfalls.

Zum ersten Mal nach einem geblockten Punt (19.) konnte Léo Pierre Hernandez den Ball in der Endzone sichern. Beim zweiten Mal verwandelte Mark Peschelt (24.) ein Field Goal.

Statt den Druck im zweiten Durchgang sofort zu erhöhen, startete die Monarchs-Offense erneut mit einem Ballverlust. Quarterback Rocky Lombardi verlor den Ball, nachdem er einen zu hohen Snap nicht kontrollieren konnte.

Auch in der zweiten Halbzeit kamen sie fünfmal aufs Feld, der einzige Touchdown gelang David Moore III. (42.) auf einen Pass von Lombardi. Der Running Back hatte die Monarchs zuvor bereits über das Spielfeld geführt.

Florian Finke, der alle Extrapunkte sicher verwandelte, erzielte zuvor (36.) noch ein Field Goal. Braunschweig hatte durch Peschelt (29./46.) zwei Field Goals zu verbuchen. Für die starken Hausherren vor 2134 Zuschauern im Eintracht-Stadion reichte das jedoch nicht, da die Dresdner Verteidigung erneut kräftig zuschlug.

Max von Mühldorfer (3.) und Sterling May (10./46.) brachten beispielsweise mit Quarterback-Sacks Druck auf. May verursachte bei seinem zweiten Sack sogar einen Fumble. Allerdings unterliefen auch dem Kanadier zwei unnötige Strafen – perfekt war an diesem Tag kaum ein Monarch...