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Monarchs mit fünf Siegen, doch es gibt noch Luft nach oben

Braunschweig – Fünf Spiele, fünf Erfolge – läuft es bei den Dresden Monarchs wirklich so rund? Die Bilanz täuscht, denn der 24:16-Sieg am Samstag gegen die Braunschweig Lions offenbarte, dass Headcoach Greg Seamon (70) und sein Trainerteam in den kommenden Wochen noch einiges verbessern müssen.

„Wir erzielen zwar spektakuläre Spielzüge, machen aber auch zu viele Fehler. Ich war der Meinung, dass wir im Training Fortschritte gemacht haben, doch das hat sich im Spiel eindeutig nicht gezeigt. Ich freue mich über die fünf Siege, aber nicht über unsere Spielweise“, so Seamon.

Er ergänzt: „Wir werden unsere Taktik anpassen und daran arbeiten, konstanter zu werden.“

Die Ursachen für die Uneinheitlichkeit sind vielfältig und stellen eine größere Herausforderung dar. Laut Seamon liegt das Problem nicht an einer einzelnen Schwäche. „Wir müssen mit mehr Selbstbewusstsein und körperlicher Härte auftreten. Außerdem sollten wir den Ball mehr laufen lassen, um den Druck auf das Passspiel zu reduzieren. Es braucht mehr Ausgewogenheit und Dominanz in der Offensive“, erklärt der 70-Jährige.

„Wir kommen bei Weitem nicht an unser eigentliches Leistungsniveau heran. Da ist noch deutlich mehr drin.“

In zehn Angriffsserien gelangen beim Tabellenletzten Braunschweig lediglich drei Touchdowns durch Montigo Moss, Jordi Torrededia und David Moore III. – Der Schnitt der Monarchs lag vor Spiel fünf mit einer noch nicht stabilen Offensive bei 41 Punkten.

Entscheidend für den Erfolg war in dieser Saison oft die Defensive. Gegen die Lions ließ sie keine Punkte zu. Das Team punktete lediglich nach einem geblockten Punt sowie durch drei Field Goals.

„Wir erzielten Sacks und erzwangen Ballverluste, doch wir ließen die Lions zu lange auf dem Feld. Zwar konnten wir sie dann stoppen, doch sie hatten den Ball wesentlich länger als wir. Das muss sich umkehren“, stellt Seamon klar.

Braunschweigs Ryon Thomas war schwer zu kontrollieren, und nächste Woche erwartet die Monarchs mit PJ Settles gegen Kiel einen ähnlich beweglichen Quarterback.

Seamon sagt: „Das nächste Team, gegen das wir schon gespielt haben. Sie werden eine echte Bewährungsprobe für uns – ganz sicher.“