Neuer Rekord inklusive! Monarchs sichern sich souverän den dritten Final-Erfolg in Folge
Dresden – Ein Spaziergang vor dem Finale? Weit gefehlt! Im Halbfinale gegen die Pforzheim Wilddogs hatten die Dresden Monarchs auf ihrem Weg zur Meisterschaft einiges an Gegenwehr zu bewältigen – dennoch reichte es am Ende problemlos. Mit einem klaren 36:7 (3:0, 12:0, 14:0, 7:7) sicherte sich das Team von Cheftrainer Greg Seamon nach den Jahren 2024 und 2025 erneut den dritten Finalerfolg in Serie.
„Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, das Trainerteam und die Fans. Es ist einfach großartig, hier vor heimischem Publikum zu spielen. Unsere Defensive hat heute herausragend gearbeitet. Pforzheim erzielte bis zum letzten Spielzug keinen einzigen First Down“, zeigte sich der US-Amerikaner begeistert.
Die Defensive der Monarchs blieb vor (überraschend wenigen) 4509 Zuschauern weitgehend beschäftigungslos – und das ist im Football ein echtes Lob. Denn in elf der zwölf Angriffsserien der Wilddogs mussten diese schon früh wieder vom Feld.
Das erste First Down gelang den Gästen erst nach unglaublichen 42 Minuten und 25 Sekunden – kurz darauf, nur vier Sekunden vor Abpfiff, erzielte Matteo Dazzani den einzigen Touchdown für Pforzheim.
„Das geschah gegen unsere Ersatzverteidigung. Wir hatten unsere Stammspieler bereits geschont. Natürlich hätten wir gerne einen Shutout geschafft, aber das schmälert nicht die fantastische Leistung unserer Defensive heute“, erklärte Seamon.
Unter der Leitung von Defensive Coordinator Martin Schmidt präsentierten sich die Wilddogs wie zahme Gegner. Max von Mühldorfer und Elian Canet (33. Minute) sowie Sterling May und Davon Ferguson (41. Minute) gelangen jeweils ein Quarterback-Sack gegen Drequan Harris. Außerdem fing Vance Feuerbacher (23. Minute) eine wichtige Interception.
„Wir haben Drequan Harris nicht nur unter Kontrolle gehabt, wir haben ihn regelrecht dominert. Er ist ein starker Spieler, aber wir haben ihn gesackt, gejagt und mehrfach erwischt. Das war eine wirklich beeindruckende Defensivleistung“, lobte Seamon. Das war jedoch nicht der einzige Grund für sein strahlendes Lächeln.
„Fußballgott“ Florian Finke zeigte sich erneut als sichere Bank: Mit einem Field Goal (5./24. Minute) sowie Extrapunkten nach vier Touchdowns erzielte er insgesamt zehn Zähler und ist damit der beste Punktesammler in der 34-jährigen Geschichte der Monarchs. Bislang kommt er auf beeindruckende 745 Punkte.
„Das macht mich schon stolz, denn jede Woche habe ich meine Leistung gebracht und auch im Training viel investiert. Das ist nur einer von mehreren Meilensteinen, die ich noch erreichen möchte. Es geht definitiv weiter“, betonte der Kicker.
Bereits in zwei Wochen steht der GFL Bowl im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion an – eine Neuauflage des Finales gegen die Potsdam Royals. Neben der starken Defensive und Finke trugen auch David Moore III. (18., 31., 42.) und Montigo Moss (35.) mit ihren Touchdowns zum Erfolg bei. Zudem erzielte das Team ein Safety (16.).
Seamon fasste zusammen: „Da gibt es noch eine offene Rechnung, die wir begleichen wollen. Wir arbeiten hart dafür!“