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Monarchs: Wichtige Erkenntnisse von Lombardi & Co. nach dem Glutofen-Sieg

Dresden – Janne Särkelä (27) verglich das heiße Heinz-Steyer-Stadion mit einer Sauna in seiner finnischen Heimat. Auch Rocky Lombardi (27) war die Anstrengung eines intensiven Spieltags deutlich anzumerken. Dennoch war es ein überaus erfolgreicher Tag. Die Dresden Monarchs siegten mit 42:7, was auch darauf zurückzuführen ist, dass in den Tagen zuvor die richtigen Stellschrauben gedreht wurden.

„Ich habe mich mit den Trainern zusammengesetzt und die Verantwortung für das Spiel gegen Braunschweig übernommen. Dabei habe ich deutlich gemacht, dass so ein Ergebnis nicht nochmal passieren wird. Ich werde alles geben“, erklärte der US-amerikanische Quarterback nach dem sechsten Sieg in Folge, den die Monarchs gegen die Kiel Baltic Hurricanes im sechsten Saisonspiel errangen.

Dieser Erfolg war im Vergleich zum fünften Spiel in Braunschweig deutlich überzeugender. Trotz der hohen Temperaturen ließen Lombardi & Co. vor 4.446 Zuschauern nicht nach.

Tofunmi Lala (23), einer der Spielmacher der Dresdner, erzielte dabei zwei Touchdowns. Zweimal bediente er dabei seinen Receiver Tigo Moss (23) und einmal Särkelä.

„Es ist einfach etwas leichter, weil die Abstimmung und das Timing mit meinen Receivern jetzt besser funktionieren“, erklärte Lombardi.

Zudem greift er nun auch häufiger selbst zum Lauf. Bei sechs Läufen gegen Kiel legte der 27-Jährige 46 Yards zurück, während es in den fünf vorherigen Spielen bei 21 Läufen 72 Yards waren.

Insgesamt stehen für ihn nun 18 Passing-Touchdowns zu Buche, wovon vier auf das Konto von Särkelä gehen.

„Das ist ein guter Start, auf dem ich aufbauen kann. Hoffentlich werden es noch deutlich mehr. Mein Bruder hat im letzten Jahr neun erzielt. Einen mehr zu erreichen wäre ein tolles Ziel“, freute sich der Finne.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag im absoluten Top-Duell gegen den amtierenden Meister Potsdam. Neben der Offense steht auch die Defense vor ihrer bisher größten Herausforderung.

Gegen Kiel ließ sie erneut keinen Punkt zu; der einzige Touchdown von CJ Davis (31) resultierte aus einem 100-Yard-Kickoff-Return.

Das war die einzige kurze Delle in der Stimmung am Samstag. Das Spitzenspiel kann kommen!