Dresdens großer Traum erfüllt sich: Monarchs besiegen Royals im dritten Anlauf und sichern sich den GFL Bowl 2026!
Dresden – Der lang ersehnte Erfolg „daheeme“ ist nun Wirklichkeit geworden! Im dritten Finale gelang es den Dresden Monarchs, die Potsdam Royals zu besiegen und am Samstagabend im Rudolf-Harbig-Stadion mit 27:19 (14:6) den GFL Bowl 2026 zu gewinnen.
Nachdem die Royals zuvor dreimal hintereinander den Titel holten und zuletzt zwei Finals gegen die Monarchs gewannen, konnten die Dresdner sich nun vor einer imposanten Kulisse von 25.016 Zuschauern revanchieren und den amtierenden Meister vom Thron stoßen.
Dieser Sieg war jedoch alles andere als einfach. Die Fans, die bereits ab 14 Uhr auf der Power-Party im Rudolf-Harbig-Stadion feierten, kulinarisch verwöhnt wurden und einiges geboten bekamen, unterstützten ihr Team lautstark, während zu Beginn vor allem die Defensivreihen dominierten.
Beide Teams ließen kaum Chancen zu, sodass im gesamten Spiel kleinste Details über den Spielverlauf entschieden – und in einigen entscheidenden Momenten hatten die Monarchs einfach das bessere Händchen. In einem packenden Duell mit immer wieder wechselndem Momentum hätten die Royals kurz vor Schluss noch ausgleichen können.
Doch Chris Noak sicherte mit seiner Interception den Sieg, woraufhin das Dresdner Stadion förmlich explodierte.
In unserem TAG24-Liveticker könnt Ihr alle Höhepunkte, Eindrücke und Touchdowns nochmals nachverfolgen.
Nach dem Spiel im GFL Bowl 2026 äußerten sich Monarchs-Coach Greg Seamon, MVP Rocky Lombardi, Potsdams Quarterback Hugh Harvey sowie Royals-Trainer Michael Voigt in der Pressekonferenz zum Match.
Greg Seamon sagte: „Ein Event wie heute Abend ist großartig für die GFL und den Football in Europa. Zwei erstklassige Teams lieferten sich ein starkes Spiel. Die Medienpräsenz und die zahlreichen Zuschauer sind enorm wichtig und wertvoll für unsere Liga.“
Zum entscheidenden Spielzug meinte er: „Chris ist wirklich außergewöhnlich. Intern wurde er zum wichtigsten Spieler unserer Defensive gewählt, was bislang kaum bekannt ist. Er ist ein zuverlässiger und vertrauensvoller Charakter.“
Rocky Lombardi erklärte: „Das ist einfach fantastisch. Mein Großvater hat in dieser Liga als Coach gearbeitet. Es fühlt sich großartig an. Ohne Coach und Teamkollegen hätte ich das nicht geschafft. Ich hatte großes Vertrauen in unsere Defense, die während der gesamten Saison stark war – auch heute.“
Michael Voigt äußerte sich wie folgt: „Natürlich ist es kein schöner Ausgang für uns, aber Glückwunsch an Dresden, sie haben verdient gewonnen. Es waren Kleinigkeiten, die wir in der Halbzeit besprochen haben. Man hat hier natürlich den Nachteil, dass man kaum mit dem Snapcount arbeiten kann. Zur Halbzeit lag der Rückstand bei acht Punkten, am Ende blieb es dabei. Dresden hat in den entscheidenden Momenten die richtigen Aktionen gezeigt.“
Hugh Harvey sagte: „Es war wirklich intensiv und anders als alles, was ich aus den USA kenne. Am Anfang habe ich einige Fehler gemacht. Wir hatten die Chance, das Spiel noch zu drehen, das tut jetzt weh. Ich bin erst zwei Monate hier und fühle mich schlecht, dass ich die Jungs, die länger kämpfen, nicht besser unterstützen konnte.“
Jetzt ist es endlich soweit: Die neuen Meister nehmen ihre Goldmedaillen entgegen und heben den Pokal jubelnd in die Höhe!
Auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch! Für die Monarchs ist es die zweite deutsche Meisterschaft nach 2021.
Außerdem wurde eine individuelle Auszeichnung vergeben: Quarterback Rocky Lombardi wurde zum MVP des Endspiels gekürt!
Der US-Amerikaner zeigte eine herausragende Leistung und erzielte zudem den ersten Touchdown der Partie selbst.
Bevor der Sieger gefeiert wurde, gebührt zunächst den Potsdam Royals Anerkennung.
Das zweitstärkste Team des Landes hat alles gegeben, muss sich nun aber mit der Silbermedaille begnügen und bleibt am Pokal knapp gescheitert. Die Zuschauer spendeten Respekt und Applaus.
48. Minute: Chris Noak fing eine Interception in der Endzone, lief hinaus und rutschte dabei aus. Daraufhin flogen zahlreiche Flaggen aufs Feld, es wurde hitzig. Die Schiedsrichter bestrafen mehrere Spieler, doch sie geben ein First Down für die Gastgeber. Damit sind die Dresden Monarchs die deutschen Football-Meister 2026!
48. Minute: Auch der dritte Passversuch von Harvey nach links auf Smith ging zu weit, die letzte Chance für Potsdam schwindet.
48. Minute: Der zweite Versuch landet an Spillers Händen vorbei, obwohl zuvor eine Flagge gefallen war, lag kein Foul vor.
48. Minute: Die Monarchs verteidigen stark und stoppen Potsdams Running Back Kyei knapp vor der Endzone, nur noch 19 Sekunden auf der Uhr.
48. Minute: QB Harvey läuft selbst bis kurz vor die Endzone, wird aber gestoppt.
47. Minute: Großartiger Spielzug der Royals! McLeod lässt nach einem gefangenen Pass seine Gegenspieler stehen und gewinnt locker 40 bis 45 Yards.
47. Minute: Die Royals starten von der eigenen 20, doch der erste Pass von Harvey wird von einem Dresdner abgeblockt.
47. Minute: Potsdam braucht jetzt einen Touchdown mit 2-Point-Conversion, noch 1:48 Minuten bleiben.
47. Minute: Lombardi sucht Moss in der Endzone, übersieht dabei einen freien Mitspieler. Moss lässt den Ball fallen – ein Field Goal muss reichen. Florian Finke trifft zum 27:19.
47. Minute: Lombardi ist zurück, rutscht allerdings bei einem Lauf mit Finte unglücklich aus.
46. Minute: Der erste Handoff zu Lala bringt Raumverlust, dann ertönt die letzte 2-Minuten-Warnung der Saison.
46. Minute: Lombardi läuft selbst und gewinnt einige Yards, wird aber kurz vor der Endzone gestoppt. Dabei verletzt er sich, Ersatzmann Casey Thompson übernimmt an der 3-Yard-Linie.
44. Minute: Lala setzt zur nächsten starken Aktion an und wird erst an der gegnerischen 22 gestoppt. Neues First Down für die Monarchs, die kurz vor weiteren Punkten stehen.
44. Minute: Breuler fängt den Ball und sichert ein weiteres First Down.
43. Minute: Die Monarchs halten den Drive auch ohne große Raumgewinne am Leben, fast geben sie den Ball jedoch nach einem Fehler der Royals wieder ab – großes Glück für Dresden.
41. Minute: Die Royals verlieren erneut den Ball! Harvey fumbled, nachdem Canet ihn attackiert hatte. Sebastian Huber sichert den Ball und gewinnt noch einige Yards. Das Momentum kehrt zurück zu den Monarchs!
40. Minute: Interception für die Royals! Unter Druck wirft Lombardi einen langen Pass nach links, der von Justis Hanley spektakulär gefangen wird. Ballverlust für Dresden und Chance für den amtierenden Meister.
39. Minute: Torrededia returnt fast bis zur Mittellinie, doch eine Strafe wegen Halten behindert den Angriff der Monarchs.
39. Minute: TOUCHDOWN Royals! Harvey findet Spiller in der Endzone, der sicher zupackt. Die Brandenburger verkürzen, entscheiden sich für den Extrapunkt, der ebenfalls sitzt.
37. Minute: Die Royals kommen weiter voran. Spiller fängt einen Pass von Harvey zum neuen First Down, 30 Yards vor der Dresdner Endzone.
36. Minute: Die Royals stehen unter Druck, reagieren jedoch schnell und spielen sich über die Spielfeldmitte. Das dritte Viertel endet.
36. Minute: TOUCHDOWN für die Monarchs! Lombardi behält die Übersicht und findet Tight End Ethan Janto in der Endzone, der sicher fängt. Der Portugiese feiert mit dem ikonischen "Siu"-Jubel à la Cristiano Ronaldo. Finke trifft den Extrapunkt, es ist wieder ein Zwei-Touchdown-Vorsprung.
35. Minute: Gleich der nächste starke Spielzug! Moss fängt einen schwierigen Pass von Lombardi unter Druck und erkämpft sich noch ein paar Yards nach dem Fang. Die Monarchs sind wieder in der Gefahrenzone und wollen punkten.
33. Minute: Wichtiges Play der Monarchs! Lala fängt einen Pass von Lombardi und hält den Angriff am Leben. Der Running Back wird wohl durchspielen müssen, da Ersatz David Moore III. verletzt ist.
32. Minute: TOUCHDOWN für den amtierenden Champion! Ein starker Pass auf Tight End Jeeves bringt die Royals nah an die Dresdner Endzone. Nach vier Versuchen läuft QB Harvey selbst zum Touchdown und verkürzt. Der Versuch auf zwei Punkte misslingt erneut.
30. Minute: Verletzungspause – Devon Ferguson muss behandelt werden.
29. Minute: Sterling May bringt Potsdams QB Harvey zu Boden, der aber noch den Pass loswird. Im nächsten Spielzug schaffen die Royals trotzdem das First Down via Keyshawn Smith.
29. Minute: Finke trifft zum Field Goal – 17:6 für die Monarchs!
28. Minute: Die Sachsen versuchen es mit Laufspiel, doch die Potsdamer Defense steht sicher und zwingt Finke zu einem Field Goal direkt vor der Endzone.
27. Minute: Harvey gerät unter Druck und verliert den Ball! Elian Canet bringt den Sack, Mobelini sichert den Ball kurz vor der gegnerischen Endzone. Ein äußerst wichtiger Verteidigungszug für Dresden.
26. Minute: Der Kick landet im Aus, die Monarchs starten ihren Angriff knapp hinter der eigenen 30. Ein Pass auf Moss gelingt, doch am Ende geben die Dresdner den Ball wieder ab.
25. Minute: Die Royals kicken zum Beginn der zweiten Halbzeit.
Halbzeit: Während der Pause heizt das Berliner Elektro-Duo „Fast Boy“ den Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion kräftig ein.
Halbzeit: Mehr als 23.000 Zuschauer erlebten von Anfang an eine Defensivschlacht, in der beide Teams zunächst dominierten. Viele erfolglose Spielzüge und zahlreiche Punts prägten den bisherigen Spielverlauf. Allerdings sorgten drei gelungene Laufaktionen aus guten Feldpositionen für Punkte – zwei davon für Dresden. Diese Führung ist derzeit der entscheidende Faktor, doch das Spiel ist noch völlig offen.
Halbzeit: Die Pause ist erreicht, Dresden führt mit 14:6 gegen Potsdam und bekommt im dritten Viertel den Ball zuerst.
24. Minute: Armin Stolle schadet seinen Potsdamer Kollegen mit einem Griff in den Helm des Gegners, was die Chancen auf einen Halbzeit-Score schmälert.
24. Minute: Fast hätten die Monarchs die Royals nach drei Spielzügen wieder vom Feld geschickt, doch im dritten Versuch läuft Quarterback Harvey die erforderlichen 15 Yards für ein neues First Down selbst.
23. Minute: TOUCHDOWN! Die Monarchs bauen ihre Führung aus! Die Royals hatten mit dieser Spielzugwahl wohl nicht gerechnet, Tofunmi Lala läuft unbehelligt rechts in die Endzone. Der Extrapunkt sitzt, Dresden steht auf Titelkurs.
23. Minute: Kurzzeitige Unterbrechung, da Potsdams Offensive Lineman Max Menache behandelt wird und verletzt ausgewechselt werden muss.
23. Minute: Ferguson trägt den Punt bis zur 25-Yard-Linie der Royals zurück – gute Ausgangslage für Dresden.
23. Minute: Nach der Two-Minute-Warning versucht Royals-Quarterback Harvey einen langen Pass – zu lang. Die Gäste müssen erneut punten.
22. Minute: Die Monarchs müssen punten, fangen den Ball jedoch zwei Yards vor der Potsdamer Endzone – eine äußerst ungünstige Position für die Royals.
21. Minute: Wieder eine Strafe gegen die Monarchs, diesmal gab Tristan Maerz zu früh das Signal. Trainer Greg Seamon reagiert und nimmt kurz darauf eine weitere Auszeit.
20. Minute: Lombardi erhält bei einem langen Pass einen späten Treffer, doch die Sachsen standen zuvor illegal auf dem Feld – die Strafen heben sich auf. Trotzdem schaffen die Nordmeister ein First Down und gelangen in die Hälfte der Royals.
20. Minute: TOUCHDOWN Royals! Chrisman Kyei kämpft sich gegen mehrere Dresdner durch und erzielt einen Touchdown. Potsdam versucht die Two-Point-Conversion, scheitert aber. Es bleibt 7:6 für Dresden.
19. Minute: Harvey findet seinen Receiver Spiller tief in der Hälfte der Monarchs – die ersten Punkte für die Royals liegen in der Luft.
18. Minute: Fast eine Interception von Ryan Minniti der Royals, der einen wilden Pass von Lombardi nicht festhalten kann. Die Monarchs müssen wieder punten.
18. Minute: Moss fängt einen langen Pass von Lombardi über 40 Yards, doch eine Flagge wegen offensiver Passbehinderung gegen die Monarchs zwingt sie zurück auf die eigene 3-Yard-Linie.
18. Minute: Jeder Drive zeigt, wie wertvoll die 7 Punkte der Monarchs sein könnten. Mobelini fängt eine Interception, die Royals müssen erneut den Ball abgeben.
16. Minute: Die Monarchs schaffen in drei Versuchen kein First Down, der Ballbesitz wechselt wieder.
15. Minute: Bei einem Return bekommen die Monarchs eine Strafe wegen eines illegalen Blocks gegen Florian Zur Nieden – der Angriff startet weiter hinten.
14. Minute: Auch die Defense der Royals bleibt stabil, die Gäste antworten nicht. Die Monarchs schicken die Royals nach drei Spielzügen in die Punt-Formation.
13. Minute: TOUCHDOWN! Die Monarchs gehen in Führung, Quarterback Lombardi läuft selbst in die Endzone. Zwar lässt er den Ball noch fallen, doch er war bereits in der Endzone. Extrapunkt durch Finke sitzt.
13. Minute: Moss kann einen Pass in der Endzone nicht fangen, doch eine Passbehinderungs-Flagge gegen die Royals bringt 15 Yards Strafe und neue Chancen für Dresden.
13. Minute: Über 20 Yards Raumgewinn für Dresden, als Lombardi Tight End Ethan Janto findet. Die ersten Punkte rücken näher.
12. Minute: Im letzten Spielzug des ersten Viertels gewinnen die Monarchs noch fünf Yards, dann wechseln die Teams die Seiten.
12. Minute: Die Abwehrreihen sind auf Augenhöhe, Dresden zwingt die Royals erneut zum Punt, der kurz hinter der Mittellinie in den Armen der Dresdner Special Teams landet.
11. Minute: Die Gastgeber geben den Ball wieder ab, der Punt gelingt jedoch besser und zwingt die Royals zu einem Start knapp vor der eigenen Endzone.
10. Minute: Die Royals antworten mit starker Defense und sackten Lombardi, der den Ball verlor. Die Monarchs sicherten sich den Ball sofort zurück.
9. Minute: Erster Ballverlust der Partie! Harvey findet zwar seinen Receiver, doch der lässt den Ball fallen. Logan Mobelini fängt ihn ab und läuft danach einige Yards in die gegnerische Hälfte – gute Feldposition für Dresden.
9. Minute: Die Monarchs nehmen ihre erste Auszeit des Spiels.
8. Minute: Der nächste Versuch der Monarchs bringt keinen Raumgewinn, die Offense muss vom Feld. Der Punt misslingt etwas, die Royals starten an der 48.
8. Minute: Lombardi weicht stark aus und versucht einen Pass auf Jordi Torrededia, der jedoch nicht gefangen wird.
7. Minute: Die Monarchs antworten mit starker Defense und schicken die Royals nach drei Versuchen wieder vom Feld. Das Spiel wird bislang von den Abwehrreihen bestimmt.
6. Minute: Die Defense der Royals zwingt Dresden zu einem vierten Versuch, der nicht erfolgreich ist – 3&Out im ersten Drive der Monarchs.
5. Minute: Tofunmi Lala läuft zweimal, erzielt aber nur wenige Yards.
4. Minute: Die Royals kommen bis an die 36, dann endet ihr Angriffsversuch. Nach dem Punt starten die Monarchs an der eigenen 17.
2. Minute: Im dritten Versuch erzielen die Royals per Lauf ein neues First Down.
1. Minute: Potsdams Quarterback Harvey findet McLeod für einige Yards, dann stoppen die Monarchs einen Laufversuch.
1. Minute: Der Kickoff endet mit einem Touchback, die Royals starten mit dem Ball. Das Spiel beginnt!
1. Minute: Der Kickoff ist erfolgt, der GFL Bowl 2026 läuft!
Ministerpräsident Michael Kretschmer bescherte den Monarchs den ersten Gewinn beim Münzwurf.
Dadurch erhalten die Gastgeber den Ball zu Beginn der zweiten Halbzeit.
Die Bundeswehr breitete eine gigantische Deutschlandfahne über dem Spielfeld aus, anschließend sang Claudia Yang die Nationalhymne am Tag der deutschen Einheit.
Zum krönenden Abschluss gab es eine spektakuläre Rauchshow in Schwarz-Rot-Gold. Die Inszenierung musste sich in Sachen Pathos keineswegs hinter US-amerikanischen Veranstaltungen verstecken.
Den Anfang machten die Potsdam Royals mit einem beeindruckenden Einlauf-Feuerwerk.
Kurz darauf betraten die Monarchs den Rasen, das Stadion tobte, der Lärmpegel war ohrenbetäubend, und in den Tribünen wehten zahlreiche weiße Handtücher. Alles war bereit für einen außergewöhnlichen Football-Abend.
Eine Drohne brachte das Spielball-Symbol an einer Schnur ins Stadion, wo ein Vertreter der Bundeswehr es auffing.
Der offizielle Partner des Events präsentierte sich heute sehr prominent.
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte es bereits angedeutet, jedoch noch nicht offiziell verkündet.
Jetzt ist es aber auf der Stadion-Bandenwerbung zu lesen: Der GFL Bowl 2027 wird ebenfalls wieder in Dresden ausgetragen, und zwar am 25. September.
Im RHS stieg erstmals so richtig die Stimmung, als die Monarchs nach dem Aufwärmen nochmals in die Kabine gingen.
Das nominelle Heimteam wurde von seinen Fans kräftig angefeuert – der letzte Motivationsschub für das Spiel des Jahres war gesetzt.
Natürlich hatten einige Anhänger auch die Royals mitgebracht. Die rot gekleideten Gäste fanden sich besonders auf den Tribünen neben dem geschlossenen Auswärtsblock, vereinzelt aber auch anderswo im Stadion.
Während sich die Spieler auf dem Feld aufwärmten, sorgten die Blechstreet Boys für beste Stimmung bei den Zuschauern.
Die Band aus der Region Bamberg präsentierte Coverversionen bekannter Hits auf verschiedenen Blechblasinstrumenten. Im extra geöffneten K-Block wurde ihnen eine Bühne aufgebaut, nach und nach füllten sich die Stehplätze um die Musiker, und auch auf anderen Tribünen wurden die gelben Sitzschalen langsam leer.
Auch Ersatz-Quarterback Casey Thompson, der heute seinen 28. Geburtstag feierte, war beim Warm-up voll dabei.
Das Finale vom Vorjahr hatte gezeigt, wie wichtig der Backup-Quarterback sein kann. Der damalige Stammpielmacher Justin Miller verletzte sich im Spiel, was den Sieg kostete.
Noch 75 Minuten bis zum Anpfiff – im Harbig-Stadion machte sich langsam Spannung breit. Die Startformationen reichen wir bald nach.
Auf der Hauptbühne im RHS stimmten Moderator Carsten Spengemann und Experte Roman Motzkus die Zuschauer auf den GFL Bowl ein.
Zu Gast war auch schon Sängerin Claudia Yang, die später die Nationalhymne singen sollte. Den Münzwurf übernahm der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Den Fans wurde neben dem Spiel einiges geboten: Bunte Maskottchen unterhielten vor allem die jüngsten Zuschauer, und die Älteren konnten sich sogar von der Künstlerin Sunny von „ActInk“ tätowieren lassen.
„Es ist auch mal schön, als Außenseiter ins Finale zu gehen“, erklärte Royals-Präsident Jens Torsten Müller kürzlich.
Warum er damit eher zurückhaltend ist und was die Dresdner selbst zur Rollenverteilung sagen, erfahrt Ihr unter: „Die Monarchs als Favorit? Royals spielen den Underdog.“
Neben der Bundeswehr und einem vielfältigen kulinarischen Angebot war auch der All-Inclusive-Stand von Lutz Goldammer wieder im Rudolf-Harbig-Stadion vertreten.
Dort konnten die Fans der Monarchs weiße Handtücher für eine Choreografie im Stil der „Terrible Towels“ der Pittsburgh Steelers abholen. Dieses Jahr wurden 800 Stück verteilt, im Vorjahr waren es etwa 300. Die Handtücher wurden nicht verkauft, stattdessen freuten sich Lutz, seine Frau und alle Helfer über Spenden.
„All Inclusive – Football für alle“ setzt sich bei den Königlichen für Inklusion ein und stellt unter anderem diverse Hilfsmittel bereit, um Belastungsreaktionen und Reizüberflutung während der lauten Heimspiele zu minimieren.
Eine Viertelstunde nach den Royals traf auch das Heimteam im Rudolf-Harbig-Stadion ein.
Die Dresdner Anhänger waren wie gewohnt zahlreicher und feierten ihre bisher ungeschlagenen Helden lautstark.
Die Mannschaften betraten nacheinander das Stadion, Potsdam machte den Anfang.
Die Royals wurden vom begeisterten Jubel ihrer mitgereisten Fans, Cheerleader und einigen rot-schwarzen Pyrofackeln empfangen.
„Put your hands up in the air!“
Schon seit 14 Uhr tobte die Powerparty, bei der die Cheerleader auf der Bühne alles gaben und die Fans so richtig anheizten.
Beim GFL Bowl 2026 gab es nicht nur auf dem Spielfeld einiges zu sehen: Als offizieller Partner war die Bundeswehr mit mehreren Ständen präsent.
Zu entdecken gab es verschiedene Militärfahrzeuge, außerdem konnten Besucher selbst aktiv werden, sich auf einer Trage transportieren lassen oder bei der Klimmzug-Challenge ihre Kraft messen.
Zudem informierten sie über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Perfekte Saison, herausragende Statistiken und eine heimische Rekordkulisse – gehen die Monarchs heute als Favorit ins Rennen?
Ganz so einfach ist die Antwort nicht. Dresden ist zwar noch ungeschlagen, Quarterback Rocky Lombardi hat eine Completion-Quote von fast 70 Prozent, und auch Star-Receiver Tyler Hudson konnte rechtzeitig zum GFL Bowl zurückkehren.
Doch auf der anderen Seite sprechen die nackten Zahlen leicht für die Royals. Die Brandenburger stellen die beste Offensive und Defensive der Liga. Sollten sie ihre Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen, wird es für Dresden schwer. Für den Sieg muss Lombardi einen perfekten Tag erwischen und seine Receiver in den wichtigen Momenten finden – was die Royals ihren gegnerischen Quarterbacks normalerweise nicht einfach machen.
TAG24 sprach vor dem Finale der deutschen Meisterschaft im American Football auch mit Experte und Moderator Carsten Spengemann über das Duell.
Das komplette Interview lest Ihr unter: „Das rät Experte Spengemann den Monarchs und Royals vor dem ‚Schwergewichtskampf‘.“
Zum dritten Mal in Folge treffen die Dresden Monarchs und die Potsdam Royals heute im GFL Bowl aufeinander, zum zweiten Mal findet das Endspiel dabei in der sächsischen Landeshauptstadt statt.
Bei der Neuauflage des „Finale daheeme“ wollen die Monarchs natürlich ihre Niederlagen in den letzten beiden Endspielen wettmachen. Vor zwei Jahren verloren sie im Essener Stadion an der Hafenstraße mit 21:27, vor einem Jahr dann zuhause mit 23:33. Anschließend mussten sie mitansehen, wie Potsdam auf Dresdner Boden den Dreifach-Titel feierte.
Gute Nachrichten für die Zuschauer: Das Duell verspricht üblicherweise Spannung bis zum Schluss. Im vergangenen Jahr führten die Monarchs lange, ehe die Royals das Spiel drehten und kurz vor Schluss mit einem Field Goal entschieden. Beim „Heat Bowl“ Ende Juni bei 40 Grad in Potsdam trennten sich beide Teams am Ende nur mit zwei Punkten.
Bevor die Party losgeht, versorgen wir Euch noch mit ein paar sportlichen Fakten.
Die Monarchs absolvierten eine makellose Saison mit 12 Siegen in der regulären Spielzeit und sicherten sich damit die Nordmeisterschaft. Im Viertelfinale besiegten sie die Munich Cowboys deutlich mit 61:14, im Halbfinale folgte ein souveräner 36:7-Erfolg gegen Pforzheim.
Potsdam braucht sich allerdings ebenfalls nicht zu verstecken. Die Royals erreichten mit nur einer Niederlage und einer Bilanz von 11:1 die Play-offs; die einzige Niederlage kassierten sie bei der Hitzeschlacht im Juni ausgerechnet gegen die Monarchs.
Vor dem GFL Bowl betonten beide Teams jedoch, dass dieses vergangene Spiel keine Rolle mehr spiele. In der Postseason zeigte sich der amtierende Meister souverän, eliminierte zunächst die Ravensburg Razorbacks mit 48:21, dann die vorher ungeschlagenen Schwäbisch Hall Unicorns mit 39:12. Potsdam weiß also, wie man weiße Westen beschmutzt.
Zum Finale der deutschen Football-Meisterschaft wurden rund 800 Liter Farbe eingesetzt – im Stadion und auf den Köpfen der Spieler.
Wie genau, lest Ihr unter: „Finale ist reine Kopfsache! Bei den Monarchs fließt ordentlich Farbe mit ins Spiel.“
Mehr als 22.000 Zuschauer pilgerten im vergangenen Jahr zum GFL Bowl nach Dresden, dieses Mal werden dank starkem Vorverkauf sogar noch mehr erwartet – ein neuer Rekord.
Die fußballbegeisterte Gemeinde darf sich nicht nur auf ein hochklassiges Spiel freuen, sondern auch auf ein umfangreiches Rahmenprogramm. Alle Infos lest Ihr unter: „Choreo, Pyro, Party und ein Mega-Duell: Beim GFL Bowl wird’s richtig krachen.“
Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker vom GFL Bowl 2026!
Ab 18 Uhr fliegt im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion der Football, doch bereits ab 14 Uhr startet die Powerparty mit zahlreichen Aktionen rund ums Stadion. Hier bleibt Ihr immer auf dem Laufenden.