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Auch mit müden Beinen: Drei Spieler erzielen jeweils zwei Tore und sichern CFC den Sieg beim HFC Colditz

Chemnitz – Nun wird es richtig hart, die Spieler müssen ihre Grenzen überwinden. Weniger als 24 Stunden nach dem klaren 6:1-Erfolg beim HFC Colditz stehen die Chemnitzer Kicker am Samstag erneut auf dem Platz: Um 17 Uhr treffen sie auf den Hainichener FV.

Für das Team von Trainer Benjamin Duda (38) bedeutet das den elften Tag in Folge unter voller Belastung!

Die Spuren der Anstrengung waren den Himmelblauen am Freitagabend in der Anona Arena in Colditz-Hausdorf deutlich anzusehen.

Zur Halbzeit führte der Fußball-Regionalligist gegen den Gastgeber aus der siebten Liga nur knapp mit 2:1. Ron Berlinski (31) hatte mit einem klassischen Mittelstürmer-Tor die 2:0-Führung erzielt.

Kurz darauf eroberte Johannes Pistol (24) im eigenen Strafraum den Ball gegen den zu Fall kommenden Tobias Danzer. Schiedsrichter Lars Albert wertete dies als Foul und entschied auf Strafstoß. HFC-Spitzenstürmer Christoph Jackisch (34) verwandelte diesen in der 28. Minute und brachte sein Team auf 1:2 heran.

Unmittelbar nach der Pause verpasste Andy Trübenbach (34), zuletzt beim ZFC Meuselwitz aktiv, per Kopfball nach einer Ecke den Ausgleich, als der Ball an die Latte prallte. Der Angreifer hat in 266 Regionalliga-Partien 61 Tore erzielt.

In der 55. Minute nahm Duda einen großen Wechsel vor und tauschte neun Spieler aus. Innerhalb von zehn Minuten sorgten die Chemnitzer für ein angemessenes Ergebnis. Der Neuzugang David Vogt (59., 68.) sowie Jonas Marx (60., 62.) erhöhten den Spielstand deutlich.

Rund 320 Zuschauer verfolgten das Spiel bei hochsommerlichen Temperaturen. „Bei so einem Wetter hilft nur viel trinken und Sonnencreme“, gab Doppel-Torschütze Berlinski ehrlich zu.

Zum Spielverlauf meinte der Mittelstürmer: „Wir haben zehn Tage am Stück trainiert. Da schleichen sich Fehler ein, das ist normal. Insgesamt haben wir uns aber gut präsentiert.“

Trainer Duda sah das ähnlich: „Meine Mannschaft zeigte viel Laufbereitschaft und Energie. Trotz erschöpfter und schwerer Beine blieb sie widerstandsfähig und ließ sich weder vom Anschlusstreffer noch vom Lattenschuss aus der Ruhe bringen.“

Blickt man auf das kommende Spiel in Hainichen, so erklärte Duda: „Dort sammeln wir weiter wertvolle Spielminuten, um unsere Fitness zu verbessern. Die Spieler, die in Colditz ab der 55. Minute eingewechselt wurden, werden am Samstag von Anfang an spielen.“