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Spannendes Finale: Deutschland sichert sich Gold und Bronze im 3000-Meter-Hindernislauf

Von Christian Johner

Birmingham (England) – In einem packenden Endrennen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham sicherte sich Gesa Krause den Europameistertitel über 3000 Meter Hindernis und bescherte damit dem deutschen Team den ersten Sieg bei den kontinentalen Wettkämpfen.

Olivia Gürth komplettierte das Podium mit Bronze. Für Lea Meyer verlief das Finale dramatisch: Auf dem Weg zur Medaille stürzte sie kurz vor dem letzten Wassergraben und belegte am Ende Rang vier. Bereits bei der WM 2022 war sie im Vorlauf durch einen ähnlichen Sturz zurückgeworfen worden.

Mit diesem Erfolg feiert Krause ihren dritten EM-Triumph nach den Siegen 2016 in Amsterdam und 2018 in Berlin. Für die 24-jährige Gürth stellt die Bronzemedaille den größten Erfolg ihrer Karriere dar, nachdem sie im Juniorenbereich bereits mehrfach Europameisterin wurde. Die Silbermedaille ging an die Titelverteidigerin Alice Finot aus Frankreich.

Die 3000-Meter-Hindernisstrecke ist auf europäischer Ebene schon seit längerer Zeit eine Domäne der deutschen Athletinnen. Bereits 2012 bei den Europameisterschaften in Helsinki hatte Deutschland zwei Medaillen in dieser Disziplin gewonnen.

Damals war auch Krause am Start, die seit Frühjahr 2023 Mutter einer Tochter ist, und hatte die Bronzemedaille errungen.

Zwei Jahre später feierte Antje Möldner-Schmidt den ersten EM-Sieg einer deutschen Läuferin in dieser noch relativ jungen Disziplin, die erst seit 2006 bei Europameisterschaften ausgetragen wird.