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Duell um die DM 2027! Werden Deutschlands Leichtathletik-Stars erneut in Dresden antreten?

Dresden – Könnte das Heinz-Steyer-Stadion bald zum neuen Zentrum der deutschen Leichtathletik avancieren? Die Möglichkeit besteht, denn nach der Veranstaltung 2025 könnte Dresden auch im Jahr 2027 die Deutschen Meisterschaften ausrichten!

Wie in wenigen Wochen in Hannover werden die nationalen Titelkämpfe im Rahmen der Finals stattfinden und zählen dort zu den medialen Highlights. Die Finals 2027 sind in Stuttgart geplant (31. Juli bis 1. August).

Obwohl im Stadion bereits Welt- und Europameisterschaften ausgetragen wurden, ist dies heute nicht mehr realisierbar. Der Grund: Das ehemalige Gottlieb-Daimler-Stadion wurde für den VfB vollständig zur Fußball-Arena umgestaltet. Eine Ausrichtung der DM 2027 dort ist daher ausgeschlossen.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ist nun auf der Suche nach einem passenden Austragungsort für das kommende Jahr. "Im Hinblick auf die DM 2027 stehen wir im engen Austausch mit unseren Landesverbänden und potenziellen Veranstaltern", erklärt Mediendirektor Sven Ibald. "Gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen haben wir im Rahmen des Goldenen Ovals auch Gespräche mit Vertretern der Stadt Dresden geführt und weitere Termine vereinbart." Somit besteht eine realistische Chance.

Bei der DM 2025 schwärmten die DLV-Athleten wie Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (32), Sprinterin Rebekka Haase (33) und der EM-Bronzemedaillengewinner über 3000 Meter Hindernis, Karl Bebendorf (30), von der außergewöhnlichen Atmosphäre im Heinz-Steyer-Stadion. Die Halle war ausverkauft und bot erstklassigen Wettkampfsport.

Dresdens Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) bestätigt erste Gespräche mit dem DLV. "Wir haben weitere Termine vereinbart. Konkrete Aussagen zu den finanziellen Bedingungen liegen noch nicht vor", so der 57-Jährige. "Die Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik ist für uns immer ein wichtiges Thema. Angesichts der derzeitigen Haushaltslage für das kommende Jahr stellt das jedoch eine besondere Herausforderung dar."

Kurz gesagt: Die Stadt zeigt großes Interesse, doch die entscheidende Frage bleibt, ob die Finanzierung gesichert werden kann.