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Was diese Statistik über die Eislöwen aussagt!

Dresden – Nach drei Niederlagen gelang den Dresdner Eislöwen zum Start der DEL2-Saison eine Serie von drei Siegen. Die Zahlen zeigen, in welchen Bereichen das Team derzeit überzeugt und wo noch Luft nach oben besteht.

Mit einem Torverhältnis von 22:21 ist es bemerkenswert, dass das Team von Trainer Bo Subr (46) mit 237 Schüssen die ligaweit meisten Torschüsse abgegeben hat. Gleichzeitig verteidigen sie äußerst stabil und lassen mit nur 157 Schüssen die geringste Anzahl an gegnerischen Schüssen zu.

Dies fällt besonders ins Gewicht, denn Spitzenreiter Düsseldorf hat zwar erst neun Gegentore erhalten, dafür aber auch 190 Schüsse zugelassen. Das verdeutlicht: Mit den Torhütern Niklas Lunemann (24) und Jonas Langmann (34) verfügen sie über zwei erstklassige Schlussmänner. Diese werden sich beim Aufeinandertreffen mit den Eislöwen am Sonntag bei der DEG beweisen müssen. Auch beim Bully haben die Eislöwen einen starken Wert erzielt – sie gewannen fast 54 Prozent dieser Spielunterbrechungen, was für den Spielaufbau von großer Bedeutung ist.

Wer die Dresdner Partien verfolgt hat, merkt schnell, dass das Über- und Unterzahlspiel bislang noch nicht optimal funktioniert. In Unterzahl kassierten die Eislöwen bereits sieben Gegentore, was eine enttäuschende Erfolgsquote von 75 Prozent bedeutet.

In Überzahl erzielten sie in 27 Gelegenheiten lediglich fünf Tore – eine zu geringe Ausbeute. Grund dafür ist unter anderem, dass Tylor Spink (33) mehrfach frei auf der linken Seite vor dem gegnerischen Tor stand, sich jedoch entschied, den Querpass auf Dane Fox (32) zu spielen. Warum dies so gehandhabt wurde, muss Trainer Subr dringend hinterfragen und verbessern.