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Medien und Fachleute kritisieren DFB-Aus bei der WM scharf: „Desaster“, „Debakel“, „Mythos vorbei“

Foxborough (Massachusetts/USA) – Erneut muss die deutsche Fußballnationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft frühzeitig die Heimreise antreten. Verantwortliche, Experten und Medien üben noch in der Nacht des Scheiterns und am folgenden Tag heftige Kritik. TAG24 fasst die Reaktionen zusammen:

Daily Mail (England): Die bisher größte Überraschung dieser WM.

Mirror (England): Eines der unerwartetsten WM-Aus aller Zeiten!

Corriere dello Sport (Italien): Sensationell: Deutschland scheidet im Elfmeterschießen aus. Nach den schmerzhaften Vorrunden-Niederlagen 2018 und 2022 offenbart die Nationalmannschaft erneut ihre Schwächen und Verletzlichkeit.

Marca (Spanien): Deutschland ist nicht mehr das, was es einmal war. Paraguay eliminierte sie in der ersten Runde im Elfmeterschießen – einer Disziplin, in der die Deutschen bei Weltmeisterschaften bislang makellos waren.

La Nación (Paraguay): Paraguay vollbringt ein Heldentat und wirft Deutschland bei der WM aus dem Turnier. Ein mutiges Paraguay, geprägt von unbändigem Willen und charakteristischer Guaraní-Kampfkraft, glänzte in allen Stadien mit einer herausragenden Leistung.

Esto (Mexiko): Der deutsche Mythos ist am Ende! Paraguay schafft das Unvorstellbare und schickt Deutschland im Elfmeterschießen aus der WM 2026 nach Hause.

Süddeutsche Zeitung: Wieder WM-Aus, wieder ein Fiasko: Deutschland ist draußen – was folgt jetzt?

Kicker: Zum dritten Mal in Folge verpasst die DFB-Auswahl den Einzug ins Achtelfinale, ein klares Armutszeugnis und ein Zeichen, dass Deutschland im Fußball zunehmend an Weltspitze verliert.

Spiegel: Der WM-Traum der Deutschen platzt mit einer Blamage im Sechzehntelfinale. Für Kapitän Kimmich ist dies bereits das dritte Aus bei einer WM. In seiner Enttäuschung zeigt er Größe – im Gegensatz zum Bundestrainer.

Tabea Kemme (34, MagentaTV): Unsere technische und taktische Ausbildung ist hervorragend, aber wenn es darauf ankommt, die Chancen effektiv zu nutzen und Situationen frei im Kopf zu erkennen, hapert es. Der deutsche Fußball befindet sich in einer extremen Komfortzone, obwohl viel Potenzial vorhanden ist – körperlich wie mental. Dort sehe ich den Ansatzpunkt für Verbesserungen.

Stefan Effenberg (57, t-online.de): Was am Montag im WM-Sechzehntelfinale passierte, ist für die deutsche Nationalmannschaft eine absolute Katastrophe. Eine äußerst bittere Niederlage, nicht nur für Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Spieler, sondern für das ganze Land.

Bundeskanzler Friedrich (CDU, 70, bei X): Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für eine Leistung, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.