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Drei Partien ohne Sieg? Bundestrainer Klopp steht vor einem historischen Negativrekord

Von Arne Richter

Herzogenaurach – Für Jürgen Klopp (59) geht es im dritten Länderspiel als Cheftrainer der Nationalmannschaft nicht nur darum, die Stimmung im Team zu verbessern, sondern auch darum, einen unerwünschten Rekord zu vermeiden.

Wenn die DFB-Auswahl am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Serbien in München erneut ohne Sieg bleibt, wäre Klopp der erste Bundestrainer, der keines seiner ersten drei Spiele mit der Nationalelf gewinnen konnte.

Bislang stehen für den 59-Jährigen ein 1:1-Unentschieden gegen die Niederlande sowie eine 0:1-Niederlage gegen Griechenland zu Buche. Ein Sieg erst im dritten Spiel gelang bereits zwei sehr bekannten Vorgängern: Sepp Herberger (†80) und Helmut Schön (†80) mussten ebenfalls in ihren ersten beiden Partien auf der Trainerbank auf einen Erfolg warten, erzielten dabei aber jeweils zwei Unentschieden.

Klopp kann sich also noch an äußerst erfolgreichen Bundestrainern orientieren. Unter Herberger erreichte die Mannschaft 1954 mit dem legendären „Wunder von Bern“ den ersten Weltmeistertitel, während Schön bis heute der einzige Bundestrainer ist, der sowohl Welt- als auch Europameister wurde. Dem EM-Triumph 1972 folgte der WM-Sieg 1974.

Von den zwölf Vorgängern Klopps schafften lediglich Rudi Völler (66), Joachim Löw (66) und Hansi Flick (61) einen perfekten Start mit drei Siegen in ihren ersten drei Spielen.

Nach der Niederlage beim Heimdebüt gegen Griechenland hatte Klopp bereits betont, dass ihm die Anfangsbilanz nicht allzu wichtig sei.

„Lieber ein schlechter Start als ein schlechtes Ende“, kommentierte der 59-Jährige.