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Deutschland in Griechenland live: Kann die DFB-Elf heute die Niederlage wettmachen?

Thessaloniki (Griechenland) – Die Mission heißt Wiedergutmachung! Im Rückspiel der Nations League trifft die deutsche Fußballnationalmannschaft heute Abend (Anpfiff 20:45 Uhr) auswärts auf Griechenland.

Unter der Leitung von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) erhält das Team im stimmungsvollen „Hexenkessel“ von Thessaloniki die Möglichkeit, sich für die schmerzliche 0:1-Heimniederlage vom vergangenen Sonntag zu revanchieren.

Doch von größerer Bedeutung sind die Punkte im Hinblick auf das Weiterkommen. In Gruppe 2 darf sich die DFB-Auswahl keinen weiteren Patzer leisten: Bei einer erneuten Niederlage wäre die Tabellenführung verloren, und das zuvor als sicher geltende Viertelfinalticket wäre in Gefahr.

Wir halten Euch in unserem Liveblog während und zwischen den Spielen mit allen wichtigen Infos auf dem Laufenden.

Für die deutsche Nationalmannschaft steht heute im legendären Toumba-Stadion von Thessaloniki eine Premiere bevor.

Erstmals überhaupt gastiert die DFB-Elf in der Heimspielstätte des vierfachen griechischen Meisters PAOK, die knapp 29.000 Zuschauer fasst.

Damit erleben Bundestrainer Jürgen Klopp (59) und sein Team zum ersten Mal die als „The Black Hell“ (die schwarze Hölle) bekannte Atmosphäre, die von Medien und Gegnern für ihre besondere Intensität geschätzt wird.

Nur eine Woche nach der 0:1-Niederlage zu Hause trifft Deutschland heute schon wieder auf Griechenland – dieses Mal im Rückspiel der Nations League mit dem Ziel der Wiedergutmachung. Personell muss Klopp jedoch auf zwei Spieler verzichten.

Nico Schlotterbeck (26) wird im Aufgebot für das Spiel im Thessaloniki-Hexenkessel fehlen. Der Verteidiger von Borussia Dortmund fällt wegen einer Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk aus, die er sich nach Umknicken im Abschlusstraining vor dem Serbien-Spiel zugezogen hatte.

Auch Serge Gnabry (31) steht heute nicht zur Verfügung. Der Offensivspieler, der in allen drei bisherigen Partien unter Klopp auf dem Platz stand und zuletzt sogar als Kapitän fungierte, fehlt.

Nach einer längeren Verletzungspause erst vor wenigen Wochen zurückgekehrt, wird der Bayern-Profi aktuell vorsichtig wieder aufgebaut.

Im Tor wechselte Klopp bislang in jedem seiner ersten drei Spiele: Marc-André ter Stegen (34), Alexander Nübel (30) und Jonas Urbig (23) kamen bisher zum Einsatz. Für das Rückspiel gegen Griechenland wird voraussichtlich erneut Urbig zwischen den Pfosten stehen.

„Im Moment sieht es so aus, als würden wir morgen [Sonntag, Anm. d. Red.] nicht wechseln“, deutete Klopp auf der Pressekonferenz am Samstag an und bestätigte damit die erneute Nominierung des Bayern-Keepers. Finn Dahmen (28) und Noah Atubolu (24) werden voraussichtlich nur zuschauen.

„Bei Jonas ist es so, dass die anderen Torhüter, die zuletzt gespielt haben, regelmäßig Einsatzzeiten haben, Jonas hingegen noch nicht. Deshalb bekommt er jetzt die Chance“, erklärte der ehemalige BVB-Trainer. „Das hat nichts mit einem Nummer-1-Status zu tun. Normalerweise sammeln die Spieler Spielpraxis bei ihren Clubs, bei uns gibt es dafür die Nationalmannschaft.“

Serge Gnabry hat das Trainingslager der Nationalmannschaft in Herzogenaurach verlassen.

Der 31-Jährige, der die DFB-Elf am Donnerstagabend gegen Serbien als Kapitän aufs Feld geführt hatte, wird daher die Reise nach Thessaloniki am Samstag nicht antreten und das zweite Nations-League-Spiel in dieser Länderspielphase verpassen.

Der DFB gab am Freitag bekannt, nannte jedoch keine Gründe für Gnabrys vorzeitige Abreise. Gnabry war bislang der einzige Spieler, der in allen drei Spielen unter Klopp auf dem Feld stand. Beim vierten Einsatz ist er nicht dabei.

Seine Position auf dem rechten Flügel könnte mit Lennart Karl von Bayern München besetzt werden. Der 18-Jährige kam gegen Serbien noch nicht zum Einsatz, könnte nun als Ersatz dienen.

Als Kapitän ist erneut Florian Wirtz eine Option. Nach Gnabrys Auswechslung am Donnerstag übernahm der Liverpool-Profi bereits die Binde.

„Ich glaube, dass es mir heute auch leicht gemacht wurde von den Mitspielern. Wir hatten viel Bewegung in der Mitte und sehr gute Kombinationen. Die anderen wollten heute Fußball spielen, was es einem selbst auch erleichtert, zu glänzen“, sagte Wirtz.

„Das machte einfach Spaß, wir haben die Unterstützung gespürt – die war komplett da. Von der ersten Minute an waren wir präsent, hatten viele Chancen und hätten vielleicht ein, zwei mehr erzielen können, was das Spiel einfacher gemacht hätte. Trotzdem haben wir uns etliche Möglichkeiten erspielt und ein sehr gutes Spiel gezeigt.“

Ende der Vorstellung!

Deutschland gewann souverän mit 2:0 (1:0) gegen Serbien, womit Klopp seinen ersten Sieg als Neu-Bundestrainer feierte.

Endergebnis:

Deutschland – Serbien 2:0 (1:0)

Torschützen: Tom Bischof 1:0 (40. Minute), Florian Wirtz 2:0 (61. Minute)

90.+1: Zwei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.

88. Minute: Noch zwei Wechsel! Pavlovic ersetzt Janelt, auf serbischer Seite kommt Kostov für Maksimovic.

85. Minute: Conte zieht im Fallen ab, zielt auf das linke Eck, der Ball stellt aber keine Gefahr dar.

82. Minute: Die Uhr tickt runter, Klopps erster Erfolg als Bundestrainer rückt immer näher.

79. Minute: Die nächste Gelbe Karte für Maksimovic – er unterbricht am Mittelfeld unnötig, wird folgerichtig verwarnt.

Frische Kräfte für Deutschland!

Burkardt und Conte ersetzen Woltemade und Scherhant, außerdem kommt Baur für Torschütze Bischof ins Spiel und wird damit zum 1000. DFB-Debütanten.

73. Minute: Serbiens Gudelj hält El Mala am Trikot, der Schiedsrichter zeigt Gelb.

70. Minute: Nach dem zweiten Treffer schalten die Deutschen im Angriff einen Gang zurück.

67. Minute: Jetzt wechselt Serbien gleich viermal! Coach Paunovic bringt Lukic, Cvetkovic, Samardzic und Pavlovic, während Kapitän Tadic, Debütant Dzodic, Zivkovic und Erakovic vom Feld gehen.

65. Minute: Bischof zieht aus der zweiten Reihe ab und trifft den rechten Pfosten.

Tor für Deutschland!

Mittelstädt bekommt halblinks außerhalb des Strafraums viel Raum und nutzt die Gelegenheit sofort. Mit einer flachen Hereingabe bedient er Wirtz, der den Ball sauber annimmt und souverän vollendet – so wird's gemacht!

Was für eine Chance!

Treu flankt von rechts an den zweiten Pfosten zu Woltemade, der völlig frei steht. Doch der Juventus-Stürmer bringt den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter und schießt drüber.

57. Minute: El Mala probiert es von links mit einem gefühlvollen Schlenzer – knapp am Pfosten vorbei.

55. Minute: Scherhant zieht mit Tempo in den Strafraum, doch Maksimovic klärt per Grätsche zur Ecke. Der anschließende Standard bleibt ungefährlich.

52. Minute: Doppelpass vor dem Strafraum! Pavlovic bedient Bischof, der den Ball zurückhaben möchte, doch die Rückgabe gerät zu weit.

49. Minute: Das Bild bleibt unverändert: Deutschland dominiert, Serbien steht tief und wird zunehmend unter Druck gesetzt.

Spielbeginn der zweiten Hälfte!

Klopp nimmt eine Veränderung vor: Köln-Star El Mala ersetzt Kapitän Gnabry und gibt sein Debüt als 999. Spieler im DFB-Trikot. Wirtz trägt nun die Kapitänsbinde.

Halbzeit!

Das DFB-Team führt zur Pause verdient mit 1:0.

Von Beginn an setzte Klopps Mannschaft die Serben unter Druck, drängte sie bis tief in deren Hälfte zurück, blieb aber trotz deutlicher Überlegenheit wachsam, da Serbien nach schnellen Gegenstößen die eine oder andere Gelegenheit hatte.

45.+1: Eine Minute wird nachgespielt.

42. Minute: Nach einem Abpraller wird es vor dem Tor gefährlich, Pavlovic versucht den Abschluss, doch die Abwehr klärt in letzter Sekunde.

Tor für Deutschland!

Wirtz setzt sich im Strafraum mit einer starken Einzelaktion durch und trifft den Pfosten. Bischof reagiert am schnellsten und trifft im Nachsetzen zum 1:0.

36. Minute: Gnabry versucht es aus halbrechter Position, bringt den Keeper aber nicht in Bedrängnis.

35. Minute: Flanke von Gnabry, Wirtz köpft aus zehn Metern, doch Petrovic hält sicher.

32. Minute: Serbien kontert schnell, Kostic kommt links in den Strafraum und bringt den Ball scharf nach innen, wo Nedeljkovic nur knapp verpasst.

Starke Parade von Petrovic!

Nach einem Zuspiel von Woltemade steht Gnabry frei vor dem Tor, wird jedoch vom Torwart mit einer Glanzparade gestoppt.

27. Minute: Scherhant zieht von links ab, verzieht jedoch deutlich.

Knapp daneben!

Bischof zieht von rechts nach innen und schießt an der Strafraumkante aufs Außennetz.

18. Minute: Deutschland macht weiter Druck und drängt die Serben tief in die eigene Hälfte. Die Defensive der „Orlovi“ hält bisher stand.

16. Minute: Bischof steckt auf Woltemade durch, doch der Stürmer bringt den Ball nicht aufs Tor. Die Ecke bringt nichts ein.

15. Minute: Das Klopp-Team hat in den ersten 15 Minuten mit rund 80 Prozent Ballbesitz die Kontrolle übernommen.

12. Minute: Jovic foult BVB-Spieler Anton an der Achillessehne, der Schiedsrichter sieht es, verwarnt den Ex-Frankfurter aber nicht.

9. Minute: Gute Gelegenheit für Woltemade, der in der Box den Ball erhält, diesen aber nicht verwerten kann.

8. Minute: Pavlovic schließt nach einer Vorlage von Treu aus gut 20 Metern ab, der Ball verfehlt das Tor nur knapp.

6. Minute: Die DFB-Elf sucht immer wieder den Weg über die linke Seite mit Scherhant, der aber noch keine gefährlichen Aktionen kreiert.

4. Minute: Mittelstädt probiert es aus der Distanz, schießt jedoch deutlich am Tor vorbei.

2. Minute: Die Serben verteidigen tief und lassen Deutschland weit vor ihr Tor kommen.

Spielbeginn!

Serbien stößt an und spielt in der ersten Hälfte von links nach rechts.

Vor dem Anpfiff: Zunächst erklingen die Nationalhymnen, dann rollt der Ball. Serbien beginnt.

Vor dem Anpfiff: Der norwegische Schiedsrichter Espen führt die Mannschaften aufs Feld.

Vor dem Anpfiff: Die Spieler stehen im Tunnel, motivieren sich gegenseitig.

„Der Junge spielt beim SC Freiburg, hat bisher eine tolle Saison, bringt enormes Tempo, eine starke Technik am Flügel und viel Kampfgeist mit.“

„Wenn sie so auftreten wie im Training, wird das sehr lebendig. Dann werden wir sehen, wie viel Freude die Jungs am Fußball haben und welches Talent vorhanden ist. Wir konnten mit den Spielern drei Tage lang intensiv arbeiten, das war der große Unterschied zum ersten Test.“

Auch Serbien tritt mit fast komplett neuer Mannschaft an!

Nach der knappen 1:2-Heimniederlage gegen die Niederlande am vergangenen Dienstag bleiben nur Nedeljkovic, Gudelj, Babic und Zivkovic in der Startelf.

Abwehrchef Pavlovic und Stammtorwart Milinkovic-Savic sitzen überraschend auf der Bank, Youngster Dzodic feiert sein Debüt.

Serbiens Aufstellung: Petrovic – Erakovic, Gudelj, Babic – Nedeljkovic, Maksimovic, Dzodic, Kostic, Zivkovic, Tadic – Jovic

Die Startelf der Deutschen ist bekannt! Bundestrainer Klopp greift gegen Serbien auf den „Kader 2“ zurück und überrascht mit einigen Veränderungen.

Freiburgs Scherhant steht von Beginn an auf dem Platz und feiert zusammen mit Torwart Urbig sein Debüt im DFB-Trikot.

Zudem führt Gnabry die Mannschaft als Kapitän an. Kimmich hatte diese Rolle in den ersten beiden Spielen als Kapitän des „Kaders 1“ inne.

Deutschland startet mit: Urbig – Treu, Anton, Thiaw, Mittelstädt – Pavlovic, Bischof, Wirtz, Gnabry, Scherhant – Woltemade

Am Sonntag hatte die DFB-Auswahl Schwierigkeiten, das kompakte griechische Abwehrbollwerk zu knacken. Im Duell mit Serbien könnte sich ein ähnliches Bild zeigen.

Wie der Europameister von 2004 setzt auch Serbien unter Trainer Veljko Paunovic (49) meist auf defensive Stabilität gegen stärkere Gegner. Beton-Fußball in der Münchner Allianz Arena!

Für den nötigen „Zement“ sorgt Pavlovic (25), der 1,94 Meter große Innenverteidiger von AC Mailand, der als Fels in der Abwehr das Kommando übernimmt. Wie schon gegen die Niederlande wird er voraussichtlich mit vier weiteren Abwehrspielern eine Fünferkette bilden.

Im Tor steht Vanja Milinkovic-Savic (29), der als starker Rückhalt bereits mehrfach mit hervorragenden Paraden die „Orlovi“ vor Gegentoren bewahrte.

Wer das Nations-League-Spiel Deutschland gegen Serbien (Anpfiff 20:45 Uhr) verfolgen möchte, ist heute beim ZDF richtig! Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt die Partie live im Free-TV und startet um 20:15 Uhr mit der Vorberichterstattung.

Per Mertesacker (42) steht dabei im Mittelpunkt. Für den WM-Helden von 2014 ist es der letzte Einsatz als Experte.

Seit September 2020 ist der 42-Jährige bei allen großen Fußball-Events für den Sender am Mikrofon im Einsatz. Ab Januar übernimmt der 104-fache Nationalspieler die Position als Sport-Geschäftsführer beim DFB.

Personelle Veränderungen! Jürgen Klopp (59) stellt das DFB-Team für das Heimspiel gegen Serbien kräftig um – ein Plan, der schon länger besteht.

Der Coach hatte zuvor angekündigt, die vier Nations-League-Spiele für umfangreiche Kader-Tests zu nutzen. Zwei Gruppen sollen jeweils zweimal zum Einsatz kommen, um möglichst vielen Spielern Einsatzzeiten zu ermöglichen.

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland am Sonntag wird deshalb kräftig gewechselt. Nur sechs Spieler sind erneut dabei, darunter Waldemar Anton (30), David Raum (28), Malick Thiaw (25), Aleksandar Pavlovic (22), Nick Woltemade (24) und Lennart Karl (18) sind neu dabei.

Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen will die deutsche Nationalmannschaft heute Abend unbedingt nachlegen.

Im Heimspiel gegen Serbien in der Münchner Allianz-Arena geht es um den ersten Sieg unter Klopp.

Ein Erfolg wäre jedoch nur der erste Schritt, denn das Team braucht dringend Punkte, um in der Nations League weiterzukommen. Eine erneute Niederlage könnte den letzten Tabellenplatz bedeuten und das Aus zur Folge haben.

Nico Schlotterbeck hatte sich erst von einer Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk erholt, erlitt nun jedoch die nächste Verletzung.

Der BVB-Verteidiger zog sich beim Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Serbien eine Knöchelverletzung am rechten Fuß zu. Schmerzverzerrt musste er zu einer MRT-Untersuchung gebracht werden, wie Sky Sport berichtete. Der DFB bestätigte mittlerweile, dass Schlotterbeck für die beiden anstehenden Länderspiele gegen Serbien und Griechenland ausfällt und am Donnerstag nach Dortmund zurückkehren wird.

Der 26-Jährige muss somit weiter mit Rückschlägen kämpfen, nachdem er sich bei der WM im Sommer im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste schwer am linken Fuß verletzt hatte und mehrere Monate pausieren musste.

„Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Es ist ärgerlich, wie wir hinten den Sieg verloren haben, vor allem das Gegentor durch einen abgefälschten Schuss. Wir hatten zu wenig Chancen und taten uns schwer mit dem tiefstehenden Block. Trotz guter Leistungen des Torwarts und etwas Glück hätten wir eigentlich mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Insgesamt waren wir zu statisch und wenig kreativ. Uns fehlte Bewegung und Ideen“, erklärte Klopp nach der Partie.

„Wir sind eine Woche zusammen, treffen auf einen defensiven Gegner und müssen Abläufe entwickeln. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren ein gutes Beispiel dafür: Da wussten wir, was der Gegner macht, haben uns darauf eingestellt und die Abläufe umgesetzt – dann haben wir es aber nicht mehr durchgezogen. Warum, weiß ich noch nicht.“

„Es ist ein Prozess, und die vielen Wechsel und die Zusammenstellung der Mannschaft sind meine Verantwortung. Dass wir den tiefstehenden Gegner nicht vollständig auseinandergenommen haben, lag auch am fehlenden Spielglück oder einem herausragenden Torwart. So ein Spiel zu verlieren, ist unglücklich, darf aber nicht passieren.“

Aus und vorbei!

Jürgen Klopp kassiert bei seinem Debüt als Bundestrainer eine 0:1-Niederlage gegen Griechenland.

Endstand:

Deutschland – Griechenland 0:1 (0:0)

Torschütze: Dimitrios Kourbelis (74. Minute)

90.+3: Kimmich flankt in den Strafraum, findet jedoch keinen Abnehmer.

90.+1: Deutschland bleiben noch vier Minuten, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen.

89. Minute: Griechenland wechselt. Michailidis ersetzt Pavlidis.

88. Minute: Fast das Tor! Ioannidis schießt mit links, der Ball geht knapp am deutschen Tor vorbei.

84. Minute: Klopp bringt zwei frische Spieler: Stach und Behrens kommen für Nmecha und Brown.

81. Minute: Tzolis, der Vorlagengeber zum 1:0, wird ausgewechselt. Masouras übernimmt.

80. Minute: Griechenland kontert schnell, Tzolis bringt den Ball von links in die Mitte. Brown klärt.

77. Minute: Kimmich bringt eine Flanke nach innen, Bisseck köpft, doch der Ball geht am Tor vorbei.

76. Minute: Klopp nimmt Adeyemi vom Platz, Gnabry kommt.

Tor für Griechenland!

Tzolis stürmt auf der linken Seite, spielt auf Kourbelis, der zentral vor Nmecha den Ball erreicht und abschließt. Kimmich fälscht den Schuss ab, sodass Nübel chancenlos bleibt – bitter für Deutschland!

70. Minute: Tah stoppt Pavlidis vor dem Strafraum und klärt.

Das hätte das 1:0 für Griechenland sein müssen!

Nach Ballverlust von Kimmich kontert Griechenland schnell, Pavlidis passt auf Ioannidis, der frei zum Abschluss kommt, aber das Tor knapp verfehlt.

65. Minute: Burkardt ersetzt Schade, Wirtz kommt für Conte.

62. Minute: Burkardt macht sich bereit für den Einsatz.

59. Minute: Griechenland wechselt doppelt: Kourbelis und Ioannidis kommen für Zafeiris und Tetteh.

56. Minute: Retsos foult Adeyemi und sieht Gelb.

55. Minute: Nach der Pause erhöht Deutschland den Druck, sucht immer wieder die gefährlichen Räume und kommt zu guten Chancen. Der Führungstreffer liegt in der Luft.

Fast das 1:0!

Kimmich schießt aufs obere linke Eck, doch Tzolakis reagiert mit einer starken Parade.

51. Minute: Kimmich erobert den Ball und leitet den Angriff ein, Conte wird gefoult – Freistoß für Deutschland.

49. Minute: Conte zieht zentral ab, Tzolakis pariert.

48. Minute: Griechenland startet offensiv in die zweite Halbzeit, Deutschland gewinnt jedoch schnell den Ball zurück.

Die zweite Hälfte läuft.

Griechenland wechselt: Saliakas neu im Team, Vagiannidis bleibt draußen.

Die ersten 45 Minuten sind vorbei.

Deutschland hat das Spiel überwiegend kontrolliert, mit fast 80 Prozent Ballbesitz und mehr Abschlüssen. Doch die kompakte griechische Defensive machte das Durchkommen schwer.

Nach der Pause muss offensiv mehr kommen, um den Heimsieg zu erreichen.

45.+1: Eine Minute Nachspielzeit.

42. Minute: Der deutsche Torwart zeigt Unsicherheiten bei der Ballausgabe, kann aber eine gefährliche Situation bereinigen.

41. Minute: Die Gastgeber kommen über rechts, doch ter Stegen hält den Ball sicher.

38. Minute: Eine Riesenchance für Deutschland! Brown spielt Wirtz frei, der völlig frei aus kurzer Distanz über das Tor schießt.

35. Minute: Kimmich sorgt für Unmut bei den Niederländern, weil er während eines Angriffs am Boden liegenden Gegenspielern keinen Respekt zeigt. Regeltechnisch war alles korrekt.

32. Minute: Tor für Deutschland! Nmecha trifft zum 1:0. Nach einem Angriff, bei dem ein niederländischer Spieler verletzt am Boden lag, erzielte Deutschland das Tor. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen, das Tor zählte. Es folgt eine Rudelbildung.

31. Minute: Erster Abschluss für Deutschland von Ebnoutalib, aber ohne Erfolg.

30. Minute: Ebnoutalib betritt das Feld mit einem Lächeln.

28. Minute: Havertz muss nach einem Zweikampf verletzt vom Platz, Ebnoutalib kommt für ihn.

27. Minute: Havertz wird behandelt, nachdem er von Timber gefoult wurde.

26. Minute: Deutschland kontert, der letzte Pass findet jedoch nicht den Abnehmer.

24. Minute: Zwei Spieler erhalten Gelb beim Zweikampf.

22. Minute: Foul und Gelbe Karte für Timber.

19. Minute: Deutschland verliert den Ball, die Niederländer setzen nach und üben Druck aus.

18. Minute: Die Niederländer gewinnen zunehmend die Oberhand, während Deutschland Schwierigkeiten hat, den Ball zu halten.

16. Minute: Glück für Deutschland, als Brobbey keine klare Torchance erhält.

13. Minute: Ein Tor für die Niederlande wird nach VAR-Überprüfung wegen Foul am Torwart aberkannt.

12. Minute: Ein Schuss der Niederländer wird geblockt.

11. Minute: Ein Elfmeter für die Niederlande wird nicht gegeben.

10. Minute: Erster Abschluss der Niederländer knapp daneben.

7. Minute: Gute Abwehraktion von ter Stegen bei einem Angriff der Niederländer.

5. Minute: Deutschland startet gut mit Ballbesitz und Angriffen.

2. Minute: Zweiter Versuch von Adeyemi, der abgewehrt wird.

1. Minute: Erster deutscher Angriff über links, ohne Abschluss.

Spielbeginn!

20:47 Uhr: Schweigeminute für die verstorbene Ehefrau von Ronald Koeman.

20:42 Uhr: Die deutsche Nationalhymne ertönt.

20:41 Uhr: Die Mannschaften betreten das Feld in der Johan-Cruyff-Arena Amsterdam.

Kurze Hiobsbotschaft: Jamal Musiala muss das Aufwärmen abbrechen und fällt kurzfristig aus.

Für ihn spielt Nadiem Amiri auf der Zehn.

Vor dem Anpfiff begrüßten sich Klopp und Virgil van Dijk herzlich – beide verbindet eine gemeinsame erfolgreiche Zeit beim FC Liverpool.

Joshua Kimmich zeigt sich nach der enttäuschenden WM zuversichtlich für die neue Ära mit Klopp: „Das war das härteste Ausscheiden, ich habe Zeit gebraucht, das zu verarbeiten. Ich spüre, dass Klopp mit voller Leidenschaft dabei ist und diese Energie in die Mannschaft bringen will. Es geht viel um Haltung, auf und neben dem Platz. Wir sind hier, um Spiele zu gewinnen.“

Klopp äußerte sich vor dem Spiel zu den ersten Tagen mit der Mannschaft: „Die Jungs haben einen tollen Eindruck gemacht, aber jetzt müssen wir das auf dem Platz zeigen. Die erste Mannschaft kennt sich nach den wenigen Trainingstagen bereits, daher gibt es nicht viele Veränderungen.“

Zur Bedeutung seines Jobs sagte er: „Es bedeutet viel für mich, ich habe vom ersten Moment gespürt, dass das etwas Besonderes ist. Ich hoffe, die Erwartungen zu erfüllen.“

Auf die Frage, ob Julian Nagelsmann sich gemeldet habe, antwortete er ausweichend.

Historisch gesehen ist ein Sieg zum Amtsantritt für den Bundestrainer fast selbstverständlich. Alle Trainer seit 2000 starteten siegreich, darunter Völler, Klinsmann, Löw, Flick und Nagelsmann. Allerdings bewiesen die letzten beiden, dass ein guter Auftakt nicht zwangsläufig den Verlauf der Amtszeit bestimmt.

Auch ein schlechtes Debüt kann eine erfolgreiche Zeit einläuten: Beckenbauer, Herberger und Schön begannen mit Niederlagen oder Unentschieden und wurden später Weltmeister.

Klopp hat sich entschieden: In seiner ersten Startelf setzt er auf zwei Überraschungen. Kevin Schade vom FC Brentford spielt auf dem rechten Flügel, Philipp Treu vom SC Freiburg verteidigt rechts hinten.

Startelf: Ter Stegen – Treu, Tah, Schlotterbeck, Brown – Nmecha, Kimmich – Schade, Musiala, Adeyemi – Havertz

Vorstellungszeit der Aufstellung: Insgesamt standen sich beide Nationen bereits 48 Mal gegenüber. Deutschland gewann 18, die Elftal 12 Spiele, weitere 18 endeten remis.

Das wohl denkwürdigste Spiel war das WM-Achtelfinale 1990, als Frank Rijkaard Rudi Völler mehrfach anspuckte. Deutschlands höchster Sieg war 7:0 im Jahr 1959. Zwischen 1957 und 1986 blieb Deutschland zehn Spiele gegen die Niederlande ungeschlagen.

Letzte Saison trafen beide Teams in der Nations League aufeinander, das Hinspiel endete 2:2 in den Niederlanden, das Rückspiel in München gewann Deutschland mit 1:0.

Nach über einem Jahr steht heute Marc-André ter Stegen wieder im DFB-Tor.

Zuletzt war das im Nations-League-Finale 2025 gegen Frankreich (0:2) der Fall. „Ich freue mich sehr, das ist eine besondere Situation und ein tolles Spiel“, sagte er.

Ter Stegen spielt inzwischen auf Leihbasis für Ajax Amsterdam und ist dort sofort Stammkeeper geworden. „Ich bin glücklich, wie sich in den letzten Monaten alles entwickelt hat“, so der 34-Jährige.

Er verpasste wegen Verletzungen zuletzt lange die Nationalmannschaft, darunter auch die WM. „Mein Ziel ist es jetzt, gesund zu bleiben“, gab er zu bedenken.

Neben ihm nominierte Klopp außerdem Noah Atubolu, Jonas Urbig, Finn Dahmen und Alexander Nübel für die kommenden vier Länderspiele.

Der spanische Schiedsrichter Alejandro Hernandez Hernandez leitet heute die Nations-League-Begegnung als Hauptschiedsrichter.

Es ist sein erstes A-Länderspiel mit deutscher Beteiligung. Während der WM 2026 war er nur beim Vorrundenspiel Brasilien gegen Haiti im Einsatz. Er hat umfangreiche Erfahrung aus LaLiga, Europa- und Champions League.

Seine Assistenten sind José Naranjo und Diego Sánchez Rojo, Vierter Offizieller ist Alejandro Quintero González, VAR-Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande.

Der Hype um Klopp ist groß: Laut einer Umfrage von „FanQ“ mit über 4000 Teilnehmern trauen 59,76 Prozent dem 59-Jährigen zu, den deutschen Fußball wiederzubeleben. 84,51 Prozent finden die Berufung des 44-Spieler-Mammutkaders für die ersten vier Spiele richtig.

Ebenso wird die Rückkehr von Kimmich ins Mittelfeld (85,72 Prozent Zustimmung) sowie der Verzicht auf Leroy Sané (88,96 Prozent) befürwortet. Weniger Zustimmung gibt es für das Fehlen von Deniz Undav (44,31 Prozent).

Nicht nur Klopp feiert heute sein Bundestrainer-Debüt, auch Xavi Hernandez steht beim Nachbarn Niederlande erstmals an der Seitenlinie.

Der 46-jährige Spanier übernahm die Mannschaft nach dem enttäuschenden EM-Aus und Koemans Rücktritt. In den Niederlanden wird er eher skeptisch betrachtet, denn als erster ausländischer Trainer seit fast 50 Jahren tritt er in die Fußstapfen von Ernst Happel.

„Jürgen Klopp hat gezeigt, dass er der bessere Trainer ist“, meinte der niederländische Ex-Profi Erik Meijer im Interview. Klopp hingegen sieht Xavi als passenden Coach für Oranje: „Barcelona und Holland sind von der Spielidee nicht so unterschiedlich.“

Ein Kreis schließt sich: Bei Klopps erstem Spiel als Bundestrainer trägt die deutsche Nationalmannschaft ihre letzten Trikots von Adidas.

Das neue Trikot wurde erst am Mittwoch vorgestellt – früher als geplant. Adidas hatte das finale Shirt für den 3. November angekündigt, doch wegen UEFA-Regularien, die Retro-Designs mit freien Ärmeln und fehlenden Nummern auf der Vorderseite untersagen, musste man reagieren und präsentierte das schwarz-weiß-goldene Abschiedsjersey sofort.

Klopp findet das Trikot „wunderschön“ und „absolut klassisch“, wusste aber nichts über den Preis: „Ich habe schon lange nicht mehr für ein Trikot bezahlt.“

Das Debüt von Klopp wird live und exklusiv bei RTL im Free-TV gezeigt.

Deshalb fällt „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ heute aus, da die Vorberichterstattung bereits um 19:40 Uhr beginnt.

Moderatorin Laura Wontorra führt durchs Programm, Experte ist Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Kommentator ist Wolff-Christoph Fuss.

Alternativ kann das Spiel auch im Livestream bei RTL+ verfolgt werden, allerdings mit kostenpflichtigem Abo.

Das zweite Spiel unter Klopp am Sonntag gegen Griechenland wird in der ARD übertragen, die dafür ihr Programm ändert und den Tatort ausfallen lässt.

Wie startet Klopp in sein erstes Länderspiel als Trainer? Zwei Überraschungen sollen sich eingeschlichen haben: Kevin Schade vom FC Brentford und Philipp Treu vom SC Freiburg beginnen.

Letzterer feiert damit sein DFB-Debüt.

Marc-André ter Stegen wird im Tor beginnen, Joshua Kimmich im Mittelfeld spielen, wodurch Treu rechts verteidigt. Die Innenverteidigung besteht aus Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck, links verteidigt Nathaniel Brown. Felix Nmecha, Karim Adeyemi und Jamal Musiala bilden das Mittelfeld, Havertz spielt im Angriff.

Der Kader umfasst 24 Spieler, doch laut UEFA-Regularien dürfen nur 23 nominiert werden. Daher muss Bambasé Conté zunächst auf sein DFB-Debüt warten.

Das bestätigte der Verband vor dem Spiel. Klopp sagte, der Spieler sei im nächsten Kader auf jeden Fall dabei.

Conté war eine Überraschung im XXL-Kader. Letzte Saison war er an Elversberg ausgeliehen und trug mit vier Toren und sechs Vorlagen zum Aufstieg bei. In der aktuellen Saison spielte er sechs Mal für Hoffenheim und lieferte drei Assists.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum ersten Länderspiel der DFB-Elf unter Jürgen Klopp.

Bevor das packende Duell in Amsterdam startet, bekommt Ihr hier alle wichtigen Informationen zur Mannschaft.