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Vom Pirnaer Radsportler zur Tour de France: Max Kanter feiert sein Debüt!

Pirna – „Alle sind stolz und freuen sich riesig, dass ich dabei sein darf“, berichtete Max Kanter im Interview mit dem CyclingMagazine. Der 28-jährige Fahrer aus Pirna erlebt in diesem Jahr seine erste Teilnahme an der „Tour de France“!

Im Trikot von XDS Astana zählt der Sprinter zu den acht Athleten, die ab Samstag 21 Etappen bestreiten werden. Darunter befinden sich fünf Bergankünfte in Gavarnie-Gèdre, am Plateau de Solaison, in Orcières-Merlette sowie zweimal in Alpe d’Huez. Insgesamt gilt es, 54.450 Höhenmeter und eine Distanz von 3.321,2 Kilometern zwischen Barcelona und Paris zu bewältigen.

„Meine Familie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich beim wichtigsten Rennen der Welt starten kann. Umso schöner ist es, dass einige von ihnen extra zum Auftakt nach Barcelona kommen“, erklärte Kanter gegenüber dem CyclingMagazine.

Bisher stand er bei fünf Grand Tours an der Startlinie – viermal Giro d’Italia und einmal Vuelta a España. Nun folgt erstmals die Teilnahme am Saisonhighlight. „Wir gehen mit einem starken Team in die Tour und haben ehrgeizige Ziele, die wir bestmöglich realisieren wollen.“

In diesem Jahr erzielte der gebürtige Cottbuser seinen bisher größten Erfolg, als er bei Paris-Nizza in Montargis einen Etappensieg einfuhr.

„Dieser Erfolg war großartig, hat aber meine Einstellung nicht verändert. Ich habe mich nicht auf dem Sieg ausgeruht. Wir wussten, dass ein solcher Erfolg möglich ist, wenn alles reibungslos läuft“, so Kanter. „Unser Team hat bewiesen, wie gut wir harmonieren und was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit genau dieser Einstellung starten wir auch in die Tour.“

Sein Ziel ist es, bei den Massensprints seine Chancen bestmöglich zu nutzen.

Seiner Ansicht nach liegt seine größte Stärke in der „Konstanz“. „Die Tour wird sicher noch anspruchsvoller als andere Rennen, aber auch das taktische Positionieren zählt zu meinen Vorzügen.“

Für Kanter kommt die Tour zum perfekten Zeitpunkt: „Ich bin selbstbewusst, kenne aber auch meine Rolle und weiß, dass es kein leichtes Unterfangen wird. Ich gehe die Herausforderungen Schritt für Schritt an und freue mich nun einfach auf Barcelona und alles, was dort auf mich zukommt.“