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Welche Auswirkungen hat Werners Abschied auf RB Leipzig? „Erst am Tag der Trennung wirklich erfahren“

Leipzig – Für alle Beteiligten wird es sicherlich ein interessantes Experiment werden. In wenigen Wochen wird Martín Demichelis (45) zum ersten Mal als neuer Trainer von RB Leipzig am Cottaweg erscheinen, um seine Mannschaft genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Szenario, das unmittelbar nach der vergangenen Spielzeit so nicht abzusehen war.

Denn der ehemalige Coach Ole Werner (38) hat die gesteckten Ziele erreicht, den anspruchsvollen Umbruch bewältigt und RB Leipzig zurück in die Champions League geführt.

Dass trotz der erfolgreichen Saison das Ende von Werner besiegelt war, kam für die Spieler überraschend – auch für Kapitän David Raum (28).

„Ich habe es auch erst am Tag seiner Entlassung wirklich mitbekommen“, erklärte der Nationalspieler gegenüber „t-online“ und fügte hinzu: „Für uns als Team war das unerwartet, da wir unter Ole in der vergangenen Saison erfolgreichen Fußball gespielt haben.“

Während Werners Amtszeit wurde Raum zum Kapitän ernannt, übernahm eine Führungsrolle und erledigte seine Aufgaben sehr gut.

Dass dies so reibungslos funktionierte, lag auch am zehn Jahre älteren Trainer. Raum berichtete: „Zu ihm hatte ich ein sehr gutes Verhältnis. Er hat mich zum Kapitän gemacht und mich menschlich noch einmal weitergebracht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.“

Nun ist es jedoch an der Zeit, nach vorne zu blicken. Unter Demichelis könnten sich bei den Roten Bullen einige Veränderungen ergeben, insbesondere im Spielstil.

Mit dem ehemaligen Bayern-Profi hatte Raum während der laufenden Weltmeisterschaft bisher keinen Kontakt.

„Nein, wir haben bisher nicht miteinander gesprochen. Nach dem, was ich über ihn gehört habe, handelt es sich um einen Trainer mit großen Ambitionen. Er will mit uns wirklich etwas erreichen. Das gefällt mir sehr. Ich bin gespannt, was die kommende Saison bringen wird. Mein Fokus liegt momentan jedoch auf der WM.“