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Bühnenkollaps war für den Darts-Profi nicht der erste Schock: „Ich dachte wirklich, ich hätte einen Herzinfarkt“

Blackpool (England) – Im Juni sorgte Cameron Menzies bei den Darts-Fans für große Besorgnis, als er während seines Matches gegen Ross Smith (beide 37) beim World Matchplay auf der Bühne zusammenbrach. Jetzt äußerte sich der Schotte zu dem Vorfall, der offenbar nicht sein erster gesundheitlicher Schrecken war.

„Wie ihr sehen könnt, habe ich bereits vorher etwas an Gewicht verloren“, berichtete „Cammy“ im Anschluss an seinen Sieg bei der Players Championship 29 am Dienstag gegenüber „Sky Sports“.

Der Kollaps habe keine ernsthaften Ursachen gehabt. Der 37-Jährige ließ sich danach von medizinischem Personal gründlich untersuchen. Die Ärzte kamen zu dem Ergebnis, dass eine Dehydrierung die Hauptursache war. Sein erhöhter Blutdruck in Kombination mit aufkommender Panik habe die Situation verschärft.

Schon früher habe der Pfeilsportler gelernt, besser auf seine Gesundheit zu achten. „Letztes Jahr war ich auf einer Reise in die Schweiz und hatte während des Fluges das Gefühl, einen Herzinfarkt zu erleiden“, erzählte der 37-Jährige.

„Da Herzkrankheiten in meiner Familie häufiger auftreten, habe ich mich untersuchen lassen“, ergänzte er. „Man riet mir dazu, Gewicht zu reduzieren.“

Der Schwächeanfall gegen Smith stand jedoch nicht im Zusammenhang mit seinem Herzen. „Seitdem trinke ich mehr Wasser und nehme Elektrolyte zu mir, aber wir sind eben nicht alle Profisportler“, erklärte Menzies.

„Die Tage sind lang. Heute bin ich bereits seit 9:30 Uhr hier. Ich werde älter und muss besser auf mich achten. Zum Frühstück gab es nur Porridge, ansonsten habe ich nichts gegessen. Normalerweise gönne ich mir danach eine Pizza, aber ich muss wirklich gesünder leben“, zeigte er sich einsichtig.

Trotz allem ist der viermalige WM-Teilnehmer überzeugt, dass sich der Dartsport auf einem guten Weg befindet.

„Viele Spieler gehen inzwischen joggen oder machen Spaziergänge“, erklärte Menzies. „In Sachen Fitness steht Darts wohl besser da als je zuvor. Die jungen Talente, die nachkommen, sind durchtrainierte Athleten. Sie sind nicht wie wir in Clubs und Kneipen aufgewachsen.“