HSV-Blog: Leihspieler erlebt verrücktes Champions-League-Debüt
Hamburg – Der Hamburger SV hat den späten Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim am Samstag teuer erkauft.
Der Kapitän Nicolai Remberg zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate ausfallen. Auch weitere Spieler stehen für das Duell am Samstag gegen den VfB Stuttgart auf der Kippe. Im November könnte Mario Vuskovic sein Comeback feiern – ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub.
In unserem HSV-Blog bekommt ihr alle aktuellen Infos zum Team, zu potenziellen Transfers und weiteren Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Ein Tag, den Daniel Elfadli (29) so schnell nicht vergessen wird: Der Leihspieler des HSV feierte am Mittwochabend sein Debüt in der Champions League. Mit dem Linzer ASK traf er auf den FC Liverpool und unterlag in einem spektakulären Spiel mit 3:6 (0:3).
„Ich kann es kaum fassen. Es fühlt sich unglaublich und fast unwirklich an“, gestand Elfadli auf hsv.de. „Es ist pure Freude. Davon träumt man als kleiner Junge, wenn man mit Fußball beginnt. Ich habe oft davon geträumt – und jetzt ist es Realität. Das ist einfach unfassbar.“
Diese besonderen Momente konnte der 29-Jährige mit seiner Mutter, seiner Tante und Freunden teilen. „Es war wunderbar, dass sie dabei waren. Dieses Spiel widme ich besonders meiner Mutter und meinem Bruder, die mich auf meinem langen Weg stets unterstützt haben.“ Noch vor viereinhalb Jahren spielte Elfadli in der Regionalliga.
Ein echtes Highlight! Mario Vuskovic (24) darf ab dem 16. November wieder in Pflichtspielen für den HSV auflaufen – das erste Spiel könnte das Derby gegen Werder Bremen sein. Allerdings fehlt ihm bisher jegliche Spielpraxis, was sich nun ändern soll.
Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, könnte ein bedeutendes Testspiel anstehen. Der HSV soll Gespräche mit Hajduk Split, dem Jugendverein von Vuskovic, führen. Die Partie ist für Mitte November während der Länderspielpause geplant, der genaue Austragungsort steht jedoch noch nicht fest.
Der Verteidiger wechselte 2021 zunächst auf Leihbasis von Split zum HSV und wurde ein Jahr später für 4,2 Millionen Euro fest verpflichtet.
Der Hamburger SV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart. Trainer Merlin Polzin (35) musste dabei auf mehrere Profis verzichten.
Neben Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus Belastungsgründen. Zudem stand Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung.
Die Reha-Patienten Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten vor dem Training individuelle Programme.
Positive Nachrichten gab es von Bilal Nadir (22/Adduktorenbeschwerden) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung), die zwar mit der Mannschaft trainierten, nach etwa 30 Minuten aber getrennt mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) weiterarbeiteten.
Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielte bislang kaum eine Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag stand er noch ohne Einsatz da. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er sich mit einem Treffer gegen den FC Kopenhagen empfehlen.
Aufgrund seiner Leistungen hatten einige Vereine bereits Interesse signalisiert, darunter auch Hannover 96, wo Amoako zwischen 2016 und 2019 in der Jugend aktiv war, berichtete die „Bild“.
Der vergangene Samstag veränderte jedoch die Situation. Amoako gab nicht nur sein Debüt für den HSV, sondern wird jetzt auch dringender gebraucht, da Kapitän Nicolai Remberg (26) wegen des Kreuzbandrisses ausfällt. Ein Winter-Abgang scheint damit ausgeschlossen, und vielleicht nutzt der 21-Jährige nun die Chance, beim HSV richtig durchzustarten.
Ein großer Schock für den HSV! Kapitän Nicolai Remberg (26) verletzte sich am Samstag am Kreuzband und fällt monatelang aus. Er äußerte sich nun erstmals persönlich zu seinem Ausfall.
„Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Es ist schwer, die passenden Worte zu finden“, schrieb er in einem emotionalen Beitrag auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine unglückliche Bewegung über ein gutes oder schlechtes Ende. Leider war es in meinem Fall das Negative.“
Bisher war Remberg in seiner Karriere von größeren Verletzungen verschont geblieben. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gestand er. Besonders, da er jeden Tag bis an seine Grenzen gegangen sei, um dorthin zu gelangen, wo er jetzt steht.
„Die kommende Zeit wird eine große Herausforderung, aber ich werde stärker zurückkommen“, versprach der Mittelfeldspieler und fügte scherzhaft hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich jetzt schon warm anziehen. 😉“
Zusätzlich bedankte sich Remberg für die Unterstützung und versicherte, dass man sich keine Sorgen um ihn machen müsse: „Ich habe bereits andere Hürden überwunden und kann euch garantieren, dass dieses Comeback etwas ganz Persönliches wird.“
Yussuf Poulsen wird im Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) in der Startelf stehen. Zusammen mit Fabio Vieira auf der halben Zehn soll der Stürmer frischen Offensivdrang ins Spiel bringen.
Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Spieler verzichten muss, bezeichnete die beiden vor dem Anpfiff am Sky-Mikrofon als „gute Kombination“, von der die Mannschaft profitieren werde. Gemeinsam auf dem Platz zeichnen sie sich durch hohe Qualität aus, so Polzin.
Der HSV startete am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Trainer Polzin (35) gab im Anschluss ein Update zum Personalstand. Über die Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) sagte er: „Sie machen einen guten Eindruck, sind voller Energie und wurden mit Applaus begrüßt.“
Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch erwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag zurückkehren.
Die allgemeine Personalsituation bleibt unsicher. „Wir werden im Verlauf der Woche sehen, wer einsatzbereit sein wird“, erklärte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Optimistisch zeigte er sich hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).
Der Saisonstart des HSV ist trotz drei Punkten aus vier Spielen mit einem Torverhältnis von 2:13 sehr durchwachsen verlaufen. Über die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet deshalb mit einem Abstieg der Rothosen.
Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1.675 Befragte) zeigt, dass 53 Prozent dem früheren Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.
Die Analysten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch etwas entspannter und beziffern die Abstiegswahrscheinlichkeit aktuell „nur“ auf 30 Prozent.
Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, standen vier HSV-Profis zeitgleich für ihre Nationalmannschaften auf dem Feld.
Zakaria El Ouahdi (24) kam für Marokko beim 1:1 gegen Mali für zehn Minuten zum Einsatz, während Warmed Omari (26) bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal die komplette Spielzeit absolvierte.
Ebenso spielte David Möller Wolfe (24) bei der 1:2-Pleite Norwegens gegen Portugal durch. Sein Teamkollege Sander Tangvik (23) saß 90 Minuten auf der Bank.
Das sind positive Nachrichten! HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) gab nach dem Testspiel gegen Kopenhagen Entwarnung.
„Es war ein Schlag auf die Wade, die dichtgemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gern mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres daraus wird. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.
Poulsen war bereits nach 20 Minuten ausgewechselt worden.
Schlechte Nachrichten für den HSV: Patson Daka (27) fällt in den kommenden Wochen aus. Der Angreifer zog sich bei der sambischen Nationalmannschaft eine Verletzung zu.
Wie der Klub am Freitag mitteilte, erlitt Daka einen Faserriss im linken Oberschenkel.
Beim 1:3 gegen Algerien wurde er zur Halbzeit ausgewechselt und danach nicht mehr berücksichtigt.
Erneuter Rückschlag! David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mussten mit Norwegen eine weitere Niederlage in der Nations League hinnehmen. Am Donnerstagabend verloren die „Löwen“ trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales, wobei sie ab der 46. Minute in Unterzahl spielten.
Wolfe kehrte nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark in die Startelf zurück und spielte 75 Minuten, während Tangvik nur auf der Bank saß.
Am Sonntag steht die letzte Begegnung dieser Länderspielphase an – Gegner ist Portugal, gegen die das Hinspiel mit 1:2 verloren ging.
Im Sommer wurde Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul bereits mit dem HSV in Verbindung gebracht – laut dem türkischen Medium „Aksam“ besteht das Interesse weiterhin.
Berichten zufolge beobachteten HSV-Verantwortliche den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte sich das Bild weiter bestätigen, könnte der Club einen konkreten Transferversuch starten.
Aydin, der bislang 14 Mal für die Türkei auflief, pendelt beim Verein zwischen Startelf und Ersatzbank. In der aktuellen Spielzeit kam er sechs Mal zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor und bereitete zwei vor.
Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) konnten mit ihren Nationalmannschaften in der Qualifikation für den Afrika-Cup jeweils Siege feiern – auch wenn einer nur von der Tribüne aus zusah.
El Ouahdi und Marokko feierten im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0 in Lesotho stand der Außenverteidiger 90 Minuten auf dem Feld. Ein Testspiel gegen Ghana steht noch am 4. Oktober an.
Omari durfte ebenfalls die volle Spielzeit absolvieren. Der 26-Jährige gewann mit den Komoren 1:0 gegen Namibia, wo Ex-HSV-Spieler Collin Benjamin (48) an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober steht für Omari noch ein Spiel gegen Senegal auf dem Programm.
Für Daka lief es dagegen schlechter: Der Stürmer stand nicht im Kader Sambias gegen Togo, sah aber einen 2:0-Erfolg. Laut HSV hatte er muskuläre Probleme.
Seine Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt. Jonas David (26) schrieb beim HSV als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli 2023 Geschichte, konnte sich bei den Rothosen aber nie richtig durchsetzen.
Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Klub und wechselte nach Österreich zur WSG Tirol, bevor es weiter zum SSV Ulm ging. Mit den Ulmer Spatzen stieg David allerdings nicht nur aus der dritten Liga ab, sondern zog sich auch einen Kreuzbandriss zu und fiel lange aus. Seit diesem Sommer ist er sogar vereinslos.
Doch nun zeichnet sich eine neue Chance ab: Nachdem er sich bei der U21 des HSV fit gehalten hat, absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining beim Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg, wo er sich empfehlen möchte.
Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht vor einem neuen Engagement.
Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der Süper Lig. Sollte er das Amt antreten, würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Coach Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34) treffen.
Ein herber Verlust für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Klub mehrere Wochen fehlen. Dies gab der Verein am Samstag bekannt.
Der 25-Jährige, der bisher zu den auffälligsten Spielern der Rothosen zählte, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbandes ergab.
Wie lange Grønbæk ausfällt, ließ der HSV offen. Klar ist nur, dass sein Ausfall aufgrund seiner starken Form schwer zu kompensieren sein wird.
Freude und Enttäuschung bei zwei HSV-Profis! Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalteams in die Qualifikation für den Afrika-Cup – allerdings mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Daka stand in der Startelf Sambias, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte zwar mit Marokko einen 2:0-Erfolg gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.
Auch HSV-Talent Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der Youngster in der Startelf.
Der HSV trauert um die Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Verteidiger verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
Der Klub teilte dies am Freitag mit: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute getragen haben“, hieß es in der Würdigung.
Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und absolvierte 634 Einsätze für die Liga-Mannschaft, davon 414 Pflichtspiele, unter anderem 320 Bundesligaspiele. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die Deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des HSV verfolgten die Nations-League-Partie zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend vermutlich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite konnte man stolz sein, dass zwei Spieler auf dem Platz standen, auf der anderen gab es einen Wermutstropfen.
Der 3:2-Erfolg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) weniger erfreulich. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt damit im Spiel gegen Portugal am Sonntag.
Grønbæk kam in der 82. Minute ins Spiel, verletzte sich aber am Oberschenkel. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren wird.
Torwart Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern 90 Minuten auf der Bank.
Warmed Omari (26) musste am Donnerstag zwar mit den Komoren eine 1:3-Niederlage gegen Kamerun einstecken, konnte aber ein persönliches Highlight feiern: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Profi sein erstes Tor.
Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga vermeldet der HSV einen finanziellen Rekord.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein mit 182,1 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Geschichte – ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit übertraf man den bisherigen Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Mio. Euro). Auch beim Gewinn legte der HSV zu: Der Jahresüberschuss stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies gab der Klub am Donnerstag bekannt.
„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist, wie man diese Mittel einsetzt“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien nicht einfach ausgegeben worden, sondern gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchs und die Infrastruktur investiert worden.
„Danke an alle, die daran mitarbeiten, den HSV fest in der Bundesliga zu etablieren und die notwendigen Wachstumsschritte überhaupt möglich machen“, ergänzte Huwer.
Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause an. Der HSV muss auf insgesamt acht Profis verzichten, darunter drei, die in direkten Duellen aufeinandertreffen.
Bereits am ersten Tag der Nations League trifft Sander Tangvik (23) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Gespielt wird in Oslo (24. September, 20.45 Uhr). Tangvik und David Möller Wolfe (24) bestreiten weitere Partien gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Für Grønbæk und Dänemark stehen Duelle mit Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober) an.
Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation zum Afrika-Cup aktiv: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treffen auf Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), außerdem steht ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober) an. Patson Daka (27) und Sambia spielen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren wollen sich gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) behaupten, zudem ist ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) geplant.
Auch zwei HSV-Talente sind für die DFB-Nachwuchsteams nominiert: Otto Stange (19) spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Louis Lemke (16) ist mit der U19 bei den Spielen gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) dabei.
Yussuf Poulsen wäre fast zu spät zum Anpfiff im Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte den Stürmer zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.
„Ich bin nochmal reingesprintet. Das war etwas stressig“, lachte der 32-Jährige nach dem Spiel. Kurz vor Wiederanpfiff suchte er in der Kabine, fand aber in der Hektik nichts.
Um dennoch pünktlich zum Mittelkreis zu kommen, lieh er sich kurzerhand Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.
Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) steht der HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?
Offenbar wenig, wie sich bisher zeigte. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte sowohl vor der Partie als auch nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man hinter Polzin stehe und den Weg gemeinsam weitergehen wolle. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainer-Trios bis 2029 verlängert werden.
Die Vereinsführung stärkt dem Aufstiegstrainer trotz des katastrophalen Saisonstarts den Rücken. In den sozialen Netzwerken sehen das einige Fans allerdings anders. Sie danken Polzin für seine Arbeit, wünschen sich aber teilweise frischen Wind auf der Trainerbank.
Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.
Das entscheidende Tor erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion.
HSV-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 mit genauen Anstoßzeiten bekanntgegeben. Das Nordderby beim SV Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17.30 Uhr statt.
Hier die Übersicht der Spiele:
Gute Neuigkeiten für alle HSV-Anhänger: Der Verein hat die Genehmigung erhalten, die Kapazität des Stadions auf über 60.000 Plätze zu erweitern.
Den ersten Umbau will der Klub bereits im Oktober starten. Die Arbeiten sollen zwischen den Heimspielen der Bundesliga-Mannschaften (Männer und Frauen) stattfinden, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
Die Finanzierung des Stadionausbaus erfolgt durch den HSV Supporters Trust. Dieser bündelt die Beiträge der Fans und investiert sie vor allem in den Erwerb zusätzlicher Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA und stellt so die finanziellen Mittel bereit.
Ein besonderer Tag für Verein, Spieler und Fans steht bevor: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren.
Fest steht bereits, dass an diesem Tag eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr stattfinden wird – die Fans möchten das Comeback des Kroaten unbedingt live erleben.
Unklar ist noch, wo das Training abgehalten wird. Laut übereinstimmenden Medienberichten denkt der Klub darüber nach, die Einheit im Volksparkstadion stattfinden zu lassen, um dem erwarteten großen Zuschauerandrang gerecht zu werden. Die endgültige Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.