zurück

Ex-RB-Leipzig-Star Olmo weist schwere Lügenvorwürfe zurück: „Ich habe ihm nichts gesagt!“

New Jersey (USA) – Dani Olmo (28), ehemaliger Spieler von RB Leipzig, hat mit der spanischen Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewonnen. Im Finale setzte sich La Roja mit 1:0 gegen Argentinien durch, was bei den Spaniern für große Freude sorgte. Allerdings trübte eine Szene nach dem Abpfiff die Stimmung etwas.

Fernsehaufnahmen zeigten, wie Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala (53) nach dem Spiel in East Rutherford körperlich gegen den Torschützen Olmo vorging.

Kurz danach entschuldigte sich der ehemalige Nationalspieler bei Olmo, erklärte jedoch, dass es sich eher um einen Schubser als um einen Schlag gehandelt habe.

Von größerer Bedeutung waren jedoch die Aussagen, wonach der Angriff eine Reaktion auf eine Bemerkung von Olmo gewesen sein soll. Mit diesem vermeintlichen Gerücht räumt der Ex-Leipziger nun auf.

„Wer sich zwar entschuldigt, aber gleichzeitig seinen Schlag mit einer angeblichen Reaktion auf eine Äußerung von mir rechtfertigt, meint es sicher nicht ernst – denn er lügt“, erklärte Olmo gegenüber der Zeitung „Diari de Terrassa“ und fügte hinzu: „Ich habe ihm nichts gesagt, daher braucht er sich auch nicht zu entschuldigen. Was wirklich zählt, ist nicht der Fehler selbst, sondern der Mut, ihn offen, ehrlich und mit Würde einzugestehen.“

Mit seiner Entschuldigung wollte Ayala offenbar einen Schlussstrich ziehen und den Vorfall bei einem möglichen direkten Treffen mit dem Spieler noch einmal klären. Mittlerweile könnte die Angelegenheit jedoch noch weitere Folgen nach sich ziehen.

Das Verhalten des amtierenden Weltmeisters Argentinien nach der Niederlage im Finale war weltweit auf Kritik gestoßen. Besonders für die körperliche Reaktion von Ayala zeigte Olmo wenig Verständnis.

„Wenn meine Kinder, meine Familie und die Fans das Spiel verfolgen, wünsche ich mir, dass sie stolz darauf sind, wie wir gespielt, wie wir gewonnen haben und vor allem auf unser Auftreten. Fußball hat eine große Bedeutung, weshalb wir Spieler Vorbilder für Kinder und kommende Generationen sind – das bringt eine enorme Verantwortung mit sich“, betonte Olmo.