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Eislöwen-Kapitän steht fest: DEL2-Chef Rudorisch setzt auf Spannung und Liste gegen Schwalben

Dresden – Am Freitag fällt der Startschuss für die DEL2-Saison mit einem echten Highlight: Der kürzlich aus der DEL abgestiegene Gastgeber Dresden empfängt um 19.30 Uhr die Kassel Huskies. Die Anwärter auf den Aufstieg versprechen einen aufregenden Beginn und eine spannende Spielzeit, bei der die Eislöwen auf ihren Stürmer Fox bauen.

Trainer Bo Subr (46) gab am heutigen Dienstag bekannt, wer künftig das Kapitänsamt bei den Dresdnern übernehmen wird: „Dane Fox!“ – Torjäger, Kämpfer und Stimmungsmacher in einem.

Beim letzten Vorbereitungsspiel gegen Ravensburg stand der 32-jährige Kanadier zwar nicht auf dem Eis, sorgte aber dafür, dass die Kinder der Spieler zusammen mit dem Maskottchen fotografiert werden konnten. Als seine Stellvertreter fungieren zukünftig Drew LeBlanc (37) und Tomas Andres (30).

Nach Angaben der DEL2 wäre ein Kapitän bei den Eislöwen eigentlich nicht zwingend erforderlich gewesen. „Seit dieser Spielzeit genügt es, wenn ein Verein drei Assistenten benennt“, erläutert Ligachef René Rudorisch (48).

Das ist nicht die einzige Neuerung: Schauspieler werden künftig weniger Chancen bekommen. Wer sich zu oft fallen lässt, um Überzahlsituationen zu generieren, muss mit Konsequenzen seitens der Liga rechnen.

„Wir möchten einen ehrlichen und authentischen Sport fördern. Daher wird es eine spezielle Liste geben“, erklärt Rudorisch. Wer dort auffällt, erhält zunächst eine Verwarnung und im Wiederholungsfall eine Strafe.

Gerade im Hinblick auf die neue Saison und den spannenden Kampf um die Meisterschaft ist das eine sinnvolle Maßnahme. Rudorisch beobachtet, dass die Liga deutlich an Tempo und Spielqualität gewonnen hat:

„Ich hoffe, dass die Hauptrunde bis zum Schluss hart umkämpft sein wird. Der Blick auf die Kader verspricht große Spannung.“

Auch wirtschaftlich hat die DEL2 Fortschritte gemacht. „Die Vereine haben sich stabil entwickelt und hervorragende Arbeit geleistet.“

Insgesamt erzielten die 14 Teams einen Umsatz von knapp 80 Millionen Euro und zählten in der vergangenen Saison rund 1,5 Millionen Zuschauer.