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„Momentan treffe ich nicht die passenden Entscheidungen“: Dietz hadert mit seinem Debüt bei den Eispiraten

Crimmitschau – Für Stanislav Dietz blieb kaum Zeit, sich mit seinen neuen Teamkollegen vertraut zu machen oder sich in Crimmitschau einzuleben. Der 36-Jährige stieß erst am vergangenen Mittwoch zum Team, um den verletzungsbedingten Ausfall von Ole Olleff (30) zu ersetzen. Bereits eine Trainingseinheit später stand er am Freitagabend im Sahnpark bei der Partie gegen die Düsseldorfer EG erstmals für die Eispiraten auf dem Eis.

„Es war alles andere als einfach, ohne jegliche Vorbereitung oder Testspiele gleich im ersten Spiel auf dem Eis zu stehen. So etwas habe ich in meiner bisherigen Karriere noch nicht erlebt“, erklärt der Verteidiger.

Dieses Statement kommt von einem Spieler, der zuvor in der tschechischen Extraliga (Mountfield, Litvinov, Chomutov) und in der deutschen DEL (Bremerhaven, Köln, Iserlohn) aktiv war.

In der vergangenen Saison stand Dietz, der sowohl die tschechische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, für den DEL2-Konkurrenten Landshut in 57 Partien auf dem Eis und überzeugte offensiv mit fünf Toren und 26 Vorlagen.

Die ersten Eindrücke in Crimmitschau: Ein robuster Spieler mit großem Selbstanspruch.

„Ich bin mit meiner bisherigen Leistung nicht zufrieden. Vielleicht liegt es am fehlenden Spielrhythmus, doch das darf keine Rechtfertigung sein“, betont Dietz. „Ausreden gibt es keine. Momentan treffe ich auf dem Eis noch nicht die richtigen Entscheidungen, aber ich weiß, dass ich es besser kann. Ich muss weiterhin hart an mir arbeiten, um dem Team eine größere Unterstützung zu sein. Und ich bin überzeugt, dass ich das schaffen werde.“