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Spektakulärer Transfer bei Cottbus: Der verlorene Sohn kehrt zurück!

Cottbus/Bremen – Der verlorene Sohn ist wieder zurück in der Lausitz! Energie Cottbus hat die überraschende Verpflichtung von Leonardo Bittencourt (32) offiziell besiegelt.

Der frischgebackene Zweitligist gab am Donnerstag bekannt, dass der 32-Jährige einen langfristigen Vertrag unterzeichnet hat. Darüber hinaus soll Bittencourt dem Verein auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn in einer verantwortungsvollen Position erhalten bleiben, wie es in der Mitteilung hieß.

„Mit Leonardo Bittencourt gewinnt unser Team einen bodenständigen Spieler mit enger Verbundenheit zu Cottbus, der über reichlich Bundesliga-Erfahrung und Führungsqualitäten verfügt“, zeigte sich Kaderplaner Maniyel Nergiz begeistert.

Laut Informationen von TAG24 befand sich der langjährige Jugendspieler der Lausitzer am Donnerstag für finale Gespräche und den obligatorischen Medizincheck vor Ort in Cottbus.

Gegen 13 Uhr veröffentlichte Energie auf seinen Social-Media-Kanälen ein vielsagendes Video, in dem die Rückkehr eines „verlorenen Sohnes“ angekündigt wurde.

Bittencourt stand diesen Sommer als Free Agent zur Verfügung, nachdem sein Vertrag bei Werder Bremen nach sechs Jahren ausgelaufen war – sein Abschied war somit längst besiegelt.

Nach 14 Jahren kehrt er nun zurück: Damals wechselte Bittencourt als eines der größten deutschen Talente von Energie Cottbus zu Borussia Dortmund – bei der damaligen Rekordablöse für die Lausitz von 2,7 Millionen Euro.

Nach 304 Bundesliga-Partien ist der Sohn der Energie-Legende Franklin Bittencourt (57) wieder an dem Ort angekommen, an dem er das Fußballspielen erlernte.

In Cottbus trifft er auf seinen Förderer Pele Wollitz (60), der sagt: „Dass Leo und ich eine ganz besondere Beziehung haben, ist bekannt. Wir haben bis heute engen Kontakt gepflegt. Schon damals im Training war ich beeindruckt von seiner Unbekümmertheit und seiner einzigartigen Ballbehandlung. So spielt der Fußball, den ich liebe“, so der Trainer des FCE.

Eine amüsante Anekdote: Vor etwa sechs Monaten scherzte Wollitz bei einer Pressekonferenz über eine mögliche Rückkehr von Bittencourt: „Wenn er sich entscheidet, seine Karriere auf hohem Niveau hier zu beenden, ist er jederzeit herzlich willkommen. Ich könnte ihn sogar abholen, damit er sich zumindest die Fahrtkosten spart. Gerne lade ich ihn einmal am Tag zum warmen Essen ein – auf Wunsch auch zweimal für die ganze Familie. Das kriege ich hin.“

Ein weiterer Vorteil: Dank seiner Ausbildung im Cottbuser Nachwuchsleistungszentrum erfüllt Bittencourt die für die 2. Bundesliga wichtige Local-Player-Regelung, von der Energie bislang noch nicht allzu viele Spieler stellt.

Erstmeldung: 13:44 Uhr, aktualisiert: 14:39 Uhr