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Streit in der Formel 1: Helmut Marko reagiert auf Horner-Vorwürfe – legt Chatnachrichten vor

Fuschl am See (Österreich) – Einst bildeten Christian Horner (52) und Helmut Marko (83) das erfolgreiche Führungsduo bei Red Bull in der Formel 1. Zwischen 2005 und 2025 sicherten sie gemeinsam mit Fahrern wie Sebastian Vettel (39) und Max Verstappen (29) zahlreiche Titel. Doch die einstige Eintracht zwischen den beiden ist längst Vergangenheit. Stattdessen eskaliert der Konflikt nun erneut.

Während Horner als Teamchef agierte, war Marko als Berater für das Team tätig. Das Verhältnis begann jedoch schon vor Horners Rauswurf bei Red Bull Racing zu bröckeln und erreichte nun mit neuen Anschuldigungen einen neuen Höhepunkt.

Horner äußerte sich gegenüber der „Bild“ enttäuscht: „Es hat mich sehr getroffen, dass er an meinem Rausschmiss mitgewirkt hat, obwohl meine ehemalige Partnerin und Mutter meiner Tochter kurz zuvor verstorben war. Nicht einmal ein Beileid kam von ihm – das empfinde ich als unsensibel.“

Im Juni 2025 verstarb Horners Ex-Frau Beverley Allen (†58) an den Folgen einer Krebserkrankung; sie war die Mutter der gemeinsamen Tochter Olivia.

Bereits im darauffolgenden Monat verlor Horner seine Position beim Team des Getränkekonzerns.

Als offizieller Grund wurde damals das mangelnde sportliche Abschneiden von Verstappen in der Formel 1 angegeben.

Laut einem Bericht des Portals „F1-Insider“ sind diese Vorwürfe jedoch nicht belegbar.

Dem Magazin liegen WhatsApp-Nachrichten vor, die das genaue Gegenteil von Horners Darstellung belegen sollen.

„So traurig, mein Herz ist bei dir und deiner Familie sowie Beverleys Angehörigen. Besonders denke ich an Olivia. Ich sende ihr viel Kraft und Liebe. Ich bin überzeugt, dass ihr gemeinsam einen Weg findet, wieder glücklich zu sein. Eine feste Umarmung, Nicole und Helmut“, steht dort geschrieben.

Diese Nachrichten zeigen eindeutig, dass Helmut Marko zusammen mit seiner Partnerin Nicole sehr wohl Mitgefühl für Horners Verlust gezeigt hat.

Im andauernden Streit zwischen den langjährigen Weggefährten stellt dies jedoch nur einen weiteren scharfen Vorwurf dar.

Das ursprünglich enge Verhältnis der beiden Red-Bull-Verantwortlichen begann erste Risse zu zeigen, nachdem Firmengründer Dietrich Mateschitz (†78) im Jahr 2022 verstorben war.

Ein Versöhnungsversuch blieb bis heute aus, wie Horner selbst zugibt: „Ein gutes Verhältnis haben wir nicht mehr.“