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Marx oder Berlinski? Dieses Luxusproblem beschäftigt den CFC vor dem Derby gegen Zwickau

Chemnitz – Für den verletzten Mittelstürmer Ron Berlinski (31) rückte Jonas Marx (21) in die Startelf und erzielte binnen fünf Minuten die entscheidenden Tore, die den Chemnitzer FC zum 3:0-Heimsieg gegen den BFC Preussen führten – Marx avancierte damit zum Matchwinner.

„Unbeschreiblich. Dass es so gut läuft, hätte ich nie erwartet“, freute sich Marx. Berlinski musste aufgrund einer Verletzung am Schienbein, die er im Auftaktspiel gegen Hertha BSC II erlitt, passen. Marx erhielt seine Chance von Beginn an und köpfte kurz nach Wiederanpfiff die Führung heraus.

„Die Flanke von Ken Tchouangue war einfach perfekt. Am Donnerstag nach dem Training hatten wir noch ein paar Bälle geübt, da hat es nicht so geklappt. Umso schöner, dass es im Spiel so gut funktioniert hat“, berichtete „Marxer“.

Das 2:0 bereitete der 21-Jährige selbst vor: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld erhielt er einen Steilpass von Domenico Alberico (27), sprintete aufs Tor zu, umspielte BFC-Keeper Florian Palmowski und netzte ein.

Den Schlusspunkt setzte dann Alberico mit dem 3:0 in der Nachspielzeit. Marx erklärte: „Wir wussten, dass der Gegner hoch verteidigt, das haben wir in der zweiten Halbzeit perfekt ausgenutzt.“

Nach zwei Spieltagen steht Marx nun bei drei Toren. „Ich hatte eine starke Vorbereitung. Das Tor gegen Union Berlin hat mir richtig Auftrieb gegeben. Ich habe Selbstvertrauen, treffe auch wenn ich nicht viele Chancen bekomme. Die wenigen nutze ich konsequent. So soll es weitergehen.“

Nach dem gelungenen Saisonstart blicken die Chemnitzer nun voller Vorfreude auf das Heimderby am Dienstagabend gegen FSV Zwickau (Anpfiff 19 Uhr).

Falls Berlinski bis dahin wieder fit ist, steht Trainer Benjamin Duda (38) vor einer Qual der Wahl. Einer der beiden Top-Torjäger müsste dann auf die Ersatzbank.

Vielleicht überrascht der Chemnitzer Coach die defensiv anfälligen Gäste und setzt beide – Marx und Berlinski – gleichzeitig ein. Marx ist sich sicher: „Egal, wer von uns beiden spielt, wir werden dem Gegner Schwierigkeiten bereiten!“