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CFC-Sportdirektor Chris Löwe warnt vor dem Außenseiter Dresdner SC

Chemnitz – Nach sieben Spielen stehen 17 Punkte auf dem Konto – mit diesem Ergebnis hatten in Chemnitz nur wenige gerechnet, als der NOFV im Juli den Spielplan bekanntgab. Unter den sieben Gegnern waren mit Meister Lok Leipzig, Jena, Halle und Zwickau gleich vier der stärksten Mannschaften der vergangenen Saison vertreten. Hinzu kam der Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue. Die Bilanz: drei Siege und zwei Remis.

Beim 1:1 gegen Jena war definitiv mehr möglich. Das war auch Sportdirektor Chris Löwe (37) bewusst: „Die erste Halbzeit zählte zu den besten, die wir in dieser Saison bislang gezeigt haben. Was uns gefehlt hat, war die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Wir hatten genügend Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden.“

Am Ende überwog bei ihm jedoch die Freude und Erleichterung, als David Vogt in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte und so einen wichtigen Punkt sicherte.

„Wir sollten die Situation insgesamt mit etwas Bescheidenheit betrachten“, betont der ehemalige Bundesligaprofi. „Vor einigen Monaten herrschte hier noch eine ganz andere Stimmung.“

Mit diesen Worten spielt Löwe auf die Zeit unmittelbar nach der Niederlage im Landespokal-Halbfinale gegen den Rivalen Aue am 22. April (0:2) an.

Nur zwei Tage später verkündete er den Abschied von neun Spielern. Im Sommer folgte dann ein umfassender Umbruch.

„Hätte uns jemand vor der Saison gesagt, dass wir nach sieben Spielen 17 Punkte auf dem Konto haben würden, hätten wir das ohne zu zögern unterschrieben. Fünf der bisherigen Gegner zählen ganz sicher zu den Top-Fünf der Liga. Daher können wir bisher sehr zufrieden sein. Mit so einer Ausbeute hätten wir nicht einmal zu träumen gewagt“, sagte Löwe im ClubTV.

Am Wochenende pausiert die Regionalliga. Am Freitagabend steht für den Rekordpokalsieger im Landespokal eine Begegnung gegen den Dresdner SC an.

Löwe warnt: „Auch in diesem Wettbewerb gibt es einen Titel zu holen. Wir müssen die Aufgabe äußerst ernst nehmen. Der Gegner wird uns alles abverlangen – das haben wir beim letzten Aufeinandertreffen gesehen.“

Im November 2024 setzte sich der CFC mit 3:0 beim DSC durch. Den Sieg sicherte erst ein Doppelschlag von Leon Damer in den letzten 20 Minuten.