CFC-Spieler Löhmannsröben vor dem Duell gegen Halle: „Ein Schnitzel mehr essen als der Gegner!“
Chemnitz – Mit neun Punkten, einem Torverhältnis von 10:1 und dem ersten Tabellenplatz hat der Chemnitzer FC einen nahezu perfekten Start hingelegt und sich eine vielversprechende Basis für die laufende Saison geschaffen.
Hat sich das Team der Himmelblauen damit schon in den Kreis der Titelkandidaten gespielt? Kapitän Andreas Geipl (34) zeigt sich zurückhaltend: „Das kann ich im Moment nicht sagen. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, unseren Fans ansprechenden Fußball bieten und in der Liga eine starke Rolle spielen. Aktuell sieht es ganz gut aus, doch es sind noch 31 Spieltage vor uns – ein sehr, sehr langer Weg.“
Am Sonntag steht mit Halle (Anstoß 14 Uhr) die nächste Herausforderung an. Die letzte Begegnung gegen den HFC ging schnell zugunsten der Gastgeber aus. Am 7. März lagen die Chemnitzer nach nur 15 Minuten bereits mit 0:2 zurück und verloren letztlich mit 1:3.
Geipl dazu: „Wie jede Woche erwartet uns auch diesmal ein intensives Match. Wir werden uns gut auf den Gegner vorbereiten und hoffen, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“
Auch Jan Löhmannsröben (35), der im März noch für die Hallenser auf dem Platz stand, fiebert dem Spiel entgegen. Trotz der anstrengenden englischen Woche fühlt sich der erfahrene Innenverteidiger fit und motiviert.
„Da müssen wir einfach ein Schnitzel mehr essen als der Gegner“, scherzt Löhmannsröben und ergänzt bestimmt: „Wir sind Leistungssportler. Da können wir uns nicht beklagen – wir müssen da durch. Außerdem gibt es ja auch wieder Prämien zu holen.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt soll die Unterstützung der Fans sein, die die Mannschaft von Cheftrainer Benjamin Duda (38) zahlreich nach Halle begleiten werden. Mehrere Hundert Anhänger werden vor Ort sein.
„Die Atmosphäre beim Derby gegen Zwickau am Dienstagabend war unglaublich. Wenn man aus dem Kabinengang tritt, bekommt man Gänsehaut. Es ist beeindruckend, wie uns die Fans antreiben“, berichtet Geipl.
Er fügt hinzu: „In der vergangenen Saison in der 3. Liga habe ich oft vor deutlich weniger Zuschauern gespielt. Ich bin froh, dass wir solche Anhänger haben. Nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele.“
Regionalliga Nordost – Tabelle
Der Meister der Regionalliga Nordost sichert sich in dieser Saison den direkten Aufstieg in die 3. Liga.