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Schafft CFC-Coach Duda im dritten Anlauf den ersten Triumph?

Chemnitz – „Wir wollen das Stadion zum Kochen bringen“, erklärt CFC-Trainer Benjamin Duda (38) vor dem Heimspiel am Samstag (16 Uhr) im Derby gegen den kürzlich aus der Dritten Liga abgestiegenen FC Erzgebirge Aue.

Das letzte Mal trafen die beiden Rivalen in einem Ligaspiel in der Drittliga-Saison 2015/16 aufeinander, wobei die Veilchen beide Begegnungen gewinnen konnten (2:1 und 2:0). In den vergangenen zwei Jahren standen sich CFC und FCE ausschließlich im Landespokal gegenüber, in dem die Auer jeweils mit 2:0 als Sieger hervorgingen. Diese beiden Niederlagen gegen den Erzgebirgsklub hat Duda an der Außenlinie live erlebt, doch für ihn zählt das nicht mehr: „Ich schaue nicht zurück, sondern ausschließlich nach vorne.“

Am Samstag möchte der 38-Jährige mit seiner Mannschaft aus der Himmelblauen Farben jubeln sehen. „Ein Derby wird nicht nur durch eine taktische Herangehensweise gewonnen: Wir müssen mit Herz, Cleverness und voller Leidenschaft auf dem Platz stehen“, unterstreicht der Fußballlehrer.

Der Saisonstart seiner Mannschaft verlief vielversprechend. Nach vier Spieltagen stehen zehn Punkte, ein Torverhältnis von 10:1, die beste Defensive und der drittbeste Angriff der Liga zu Buche – der CFC hat bei der Zusammenstellung des Kaders und der Vorbereitung vieles richtig gemacht.

Beim Derby gegen den FSV Zwickau (3:1) lieferte die Duda-Elf eine beeindruckende Leistung ab und dominierte die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit. Ob das gegen Aue erneut gelingt, bleibt abzuwarten.

„Unser gelungener Start, der starke Teamgeist und unsere bisherige Entwicklung geben uns das Selbstvertrauen, dieses Spiel für uns zu entscheiden“, meint Duda. Er weiß: „In einem Derby geht es darum, sich reinzuhängen und alles zu geben. Da muss es laut und lebendig auf dem Platz zugehen.“

Es sieht danach aus, als würde der Cheftrainer der Startelf aus dem letzten Spiel gegen den HFC (0:0) größtenteils vertrauen. Einzig im Sturmzentrum könnte es eine Änderung geben: Ron Berlinski (32) ist wieder einsatzfähig und gab in Halle sein Comeback über 30 Minuten. Sollte der Neuzugang aus Offenbach von Anfang an spielen, müsste Jonas Marx (21), der zuletzt vier Tore erzielte, zunächst auf die Bank.

Duda wollte vorab keine genaue Auskunft geben: „Wir haben zwei starke Spieler für diese Position. Wer letztlich startet, werde ich am Samstagnachmittag bekanntgeben.“

Regionalliga Nordost – Tabelle

Der diesjährige Meister der Regionalliga Nordost steigt direkt in die 3. Liga auf.