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CFC-Torwart Richter fordert nach erster Niederlage: „Wir müssen jetzt reagieren“

Chemnitz – Am Mittwochabend gab es für den SV Babelsberg nur zwei Torschüsse aufs Chemnitzer Tor während der gesamten Begegnung. In der Anfangsphase zeigte Torhüter David Richter (27) eine starke Parade. Der zweite Schuss auf sein Gehäuse landete jedoch in der 86. Minute im Netz.

Der CFC musste sich mit 0:1 geschlagen geben – die erste Niederlage nach sechs Siegen und zwei Unentschieden.

„Das ist eine bittere Pleite. In der Defensive standen wir solide, offensiv haben wir kaum etwas zustande gebracht. Wir hatten zwei Chancen in der ersten Halbzeit und einen Fernschuss nach der Pause – das war’s. Im Grunde ein typisches 0:0-Spiel“, erklärte Richter. Er fordert: „Am Sonntag müssen wir eine klare Reaktion zeigen.“

Zu einer etwas ungewohnten Anstoßzeit (18 Uhr) geht es für die Himmelblauen zur BSG Chemie Leipzig. Ausgerechnet in jenem Stadion, in dem der CFC in den letzten Jahren wenig Erfolge feiern konnte: Nur zwei Punkte aus sechs Begegnungen.

Die Chemiker erzielten in den letzten beiden Spielen insgesamt sieben Tore, sammelten vier Zähler und verschafften sich damit etwas Luft im Tabellenkeller.

Im eigenen Stadion, das mit 4.999 Zuschauern stets ausverkauft ist, herrscht von Anfang bis Ende eine extrem aufgeheizte Atmosphäre. Der schlechte Rasen erschwert attraktiven Offensivfußball oder ein schnelles Kurzpassspiel erheblich. Hier ist kämpferischer Einsatz gefragt.

„Dass wir auf schwierigen Plätzen bestehen können, haben wir schon gezeigt“, betont Richter: „Wir haben bei Lok Leipzig und in Fürstenwalde gegen Altglienicke jeweils 2:0 gewonnen. Diese Qualität besitzen wir – wir müssen sie nur auf den Platz bringen. Darum geht es am Sonntag.“

Tom Baumgart (28) teilt diese Einschätzung. Der erfahrene Spieler rechnet mit einem intensiven Spiel: „Wenn man Chemie Leipzig hört und dann auswärts gegen diesen Gegner antreten muss, weiß man genau, was einen erwartet: viele harte Zweikämpfe, viel Leidenschaft von den Fans und auch von der Trainerbank. Da wird alles versucht, um Unruhe ins Spiel zu bringen.“

Der Schlüssel zum Erfolg? „Ruhe bewahren und ein anderes Gesicht zeigen als gegen Babelsberg“, ist Baumgart überzeugt. „Wir müssen genau das abrufen, was wir in den ersten acht Spieltagen gezeigt haben.“