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Ein Eigentor und ein Gegentreffer in Radebeul! CFC zieht mit Bravour ins Achtelfinale des Landespokals ein

Radebeul – Die Pflichtaufgabe wurde souverän gemeistert! Der Chemnitzer FC sicherte sich am Sonntag dank eines 4:1 (3:1)-Erfolgs beim drei Ligen tiefer spielenden Radebeuler BC den Einzug ins Achtelfinale des sächsischen Landespokals.

Eine Woche vor dem wichtigen Duell gegen den Regionalliga-Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt gönnte Trainer Benjamin Duda mehreren Stammspielern eine Pause. So fehlten in der Anfangsformation unter anderem Kapitän Andreas Geipl, Jan Löhmannsröben, Ken Tchouangue sowie der beste Torschütze Jonas Marx.

Die Heimmannschaft, als klarer Außenseiter in die Begegnung gestartet, wollte vor 1560 Zuschauern im Weinbergstadion möglichst lange ohne Gegentor bleiben – was ihnen jedoch nicht gelang.

Bereits in der 4. Minute traf David Vogt den Pfosten, von wo der Ball unglücklich gegen das Gesicht von Albert Schwärzel prallte. Der Verteidiger lenkte das Leder unabsichtlich ins eigene Netz.

Das frühe 1:0 verschaffte den Himmelblauen natürlich Vorteile. Sie kontrollierten das Spielgeschehen und erspielten sich einige Chancen. Schon kurze Zeit später klingelte es erneut im Tor der Gastgeber: Nach einer Vorlage von Ron Berlinski erzielte Domenico Alberico das 2:0 (16.).

Der Treffer zum 3:0 gelang Aaron Mensah, einem von sechs Neuzugängen in der Startelf des CFC, mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck (28.). Unmittelbar danach verkürzten die Gastgeber: Leon Trier tauchte frei vor Torhüter David Wunsch auf und brachte den Ball zum 1:3 ins Netz (29.).

Nach dem Seitenwechsel ließ die Dynamik des Pokalspiels etwas nach. Nach etwa 60 Minuten brachte Duda frische Kräfte ins Spiel, darunter auch Maximilian Fesser. Der Flügelspieler belebte die Offensive deutlich.

In der 72. Minute legte Fesser für Berlinski auf, doch der Pfosten verhinderte vorerst das 4:1. Kurz vor dem Abpfiff war es dann soweit: Samuel Biven, der fünf Minuten zuvor eingewechselt wurde, nahm aus circa 25 Metern Maß und versenkte den Ball unhaltbar im Tor (88.).

Die Chemnitzer und ihre Fans blicken nun gespannt auf das Heimspiel gegen Erfurt. Mit einem Sieg am 11. Oktober könnte das Team von Duda die Tabellenführung übernehmen.