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CFC-Geschäftsführer Hildebrand erklärt Bittermanns Abschied: „Legenden kann man nicht endlos mittragen“

Chemnitz – Der Abschied von Club-Ikone Torsten Bittermann (58) sorgte beim Chemnitzer FC für Aufsehen. „Bitti“, der als Spieler große Europapokalduelle gegen Juventus Turin und Borussia Dortmund bestritt, 1993 im Halbfinale des DFB-Pokals stand, in der 2. Bundesliga aktiv war, als Kapitän voranging und später als Co-Trainer unter Gerd Schädlich den Aufstieg in die 3. Liga mitgestaltete, wurde nun „wegrationalisiert“.

Die Position des Teammanagers wird der Verein künftig nicht mehr besetzen und die damit verbundenen Aufgaben auf Sportdirektor Chris Löwe (37) sowie den Zeugwart Henry Büttner verteilen.

In einem ausführlichen Gespräch mit cfc-fanpage.de äußerte sich Geschäftsführer Uwe Hildebrand erstmals zu dieser – in der Fangemeinde stark umstrittenen – Entscheidung.

„Wir hatten gemeinsam beschlossen, das Thema nicht weiter öffentlich zu diskutieren – also im Einvernehmen vorzugehen und keine unschönen Details nach außen zu tragen“, erklärte Hildebrand. „Ich kann nur so viel verraten: Ohne triftigen Grund würden wir niemals Vereinslegenden entfernen oder kündigen. In diesem Fall waren es vor allem finanzielle Aspekte. Die Position war in der Regionalliga mit dem bisherigen Gehalt für uns schlichtweg nicht mehr darstellbar, zumal der Nutzen nicht mehr stimmte“, machte der Geschäftsführer deutlich.

Andere Clubs handhaben das unterschiedlich: Während in Aue Uwe Kramer hauptamtlich als Teammanager tätig ist, übernimmt in Zwickau Sportdirektor Robin Lenk (42) diese Aufgaben – ähnlich dem jetzigen Modell an der Gellertstraße.

„So sehr es uns auch schmerzt, bewegen wir uns nun mal in einer freien Marktwirtschaft und der CFC verfügt nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel, um Legenden dauerhaft weiter zu beschäftigen. Wir müssen auch wirtschaftlich denken. Wenn wir an einer Stelle Kosten einsparen können, sind wir verpflichtet, dies zum Wohle des Vereins zu tun“, stellte Hildebrand unmissverständlich klar.