CFC beschleunigt Transferaktivitäten und plant weitere Verstärkung
Chemnitz – Der Chemnitzer FC geht in der Regionalliga Nordost mit vollem Elan in Richtung oberen Tabellenbereich. Dies steht nach den bisherigen neun Verpflichtungen so fest wie das Amen in der Kirche.
Drei Wochen nach dem letzten Spieltag ist das Team von Trainer Benjamin Duda (38) nahezu komplett. Laut Angaben von TAG24 soll vor dem Trainingsstart am 17. Juni noch ein weiterer Neuzugang hinzukommen. Damit wären die Abgänge von zehn Spielern vollständig kompensiert.
„Wir sind im Zeitplan, haben unsere Aufgaben erledigt und die geplanten Schritte umgesetzt“, unterstreicht Sportdirektor Chris Löwe (37).
Der ehemalige Profi aus der Bundesliga ist sich sicher: „Wenn alle Spieler fit bleiben, verfügen wir über eine sehr wettbewerbsfähige Mannschaft. Ich bin überzeugt, dass das Potenzial deutlich über dem der vergangenen Saison liegt. Jetzt liegt es an den Spielern, das auch auf dem Platz zu zeigen.“
Und das idealerweise schon ab dem ersten Spieltag! Genau deshalb haben die Himmelblauen bei den Transferaktivitäten Tempo gemacht. Ziel ist es, keinen Kaderplatz unbesetzt zu lassen, sondern alle Akteure rechtzeitig zum Trainingsstart beisammen zu haben.
Löwe erklärt: „In der ersten Trainingswoche geht es ins Trainingslager. Dort soll die neu formierte Mannschaft beim Teambuilding enger zusammenwachsen. Es gibt Vereine, die eine andere Herangehensweise verfolgen und bewusst Stellen offen lassen. Wir wollen in Österreich alle Spieler gemeinsam dabei haben.“
Ein bemerkenswerter Aspekt bei der Kaderzusammenstellung: Unter den neun Neuzugängen befindet sich kein Akteur aus der Oberliga.
Im Gegensatz dazu war die Situation vor einem Jahr anders. Damals schafften Maurizio Grimaldi (23, Lupo Martini Wolfsburg) und Martial Ekui (22, Bayern Hof) den Sprung aus der fünften Liga und konnten in Chemnitz voll überzeugen.
„Dass Oberliga-Spieler so stark aufspielen, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir hatten zwei, drei Kandidaten im Blick und luden sie auch zum Probetraining ein. Doch wir waren nicht überzeugt, dass sie uns wirklich entscheidend voranbringen können“, erläutert der Sportdirektor.