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„Das war die beste Leistung seit meinem Beginn hier“: CFC glänzt im Derby und festigt die Tabellenführung

Chemnitz – Nach dem beeindruckenden 3:0-Erfolg im Derby gegen den FSV Zwickau erklang der Kultsong „Wir sitzen alle im selben Boot“ von Dschinghis Khan aus den 1980er-Jahren zwar noch nicht in der Kabine des Chemnitzer FC – doch das könnte sich schon bald ändern. Denn die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda (38) beherrscht die passende Choreografie zum Titel bereits perfekt.

Unmittelbar nach dem Traumtor von Domenico Alberico (27) zum 1:0 in der 10. Minute gingen die Spieler – angeführt von Jan Löhmannsröben (35) – auf die Knie und ahmten Paddelbewegungen auf dem Rasen nach.

Im Interview mit TAG24 erläuterte Innenverteidiger Löhmannsröben anschließend den Hintergrund des Torjubels: „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft und sitzen sprichwörtlich alle im selben Boot. Ganz gleich, ob man draußen auf der Bank sitzt oder auf dem Platz steht – wir wollen diese Saison als Einheit bewältigen. Nur wenn wir alle gemeinsam rudern, können wir vorankommen.“ Die Idee stammte übrigens von ihm selbst: „Wer sonst?“

Die hervorragende Stimmung beim Team der Himmelblauen am Dienstagabend war unübersehbar. Bis auf wenige kurze Phasen hatten die Schützlinge von Trainer Duda die Kontrolle in diesem prestigeträchtigen Duell jederzeit fest in der Hand.

„Das war eine riesen Leistung, besonders in der ersten Halbzeit. Die beste, seit ich hier tätig bin“, lobte der Fußballtrainer seine Mannschaft.

Einziges Manko war, dass das 2:0 trotz zahlreicher klarer Chancen etwas auf sich warten ließ. So mussten die Fans bis kurz vor der Pause Geduld beweisen.

Vor 10.003 Zuschauern erzielte Jonas Marx (21) per Kopf das vorentscheidende Tor, ehe David Vogt, der kurz zuvor eingewechselt wurde, in der 63. Minute den dritten Treffer erzielte und somit den Sieg endgültig sicherte.

Löhmannsröben kommentierte: „Das war sehr beeindruckend. Wir sind stets am Ball geblieben und haben guten Fußball gezeigt. Jetzt gilt es, die Energie hochzuhalten. Wir sind in einer starken Serie, aber wirklich etwas erreicht haben wir noch nicht.“

Einzig das Gegentor in der Nachspielzeit durch Lennart Möbius (23) sorgte bei Löhmannsröben für Ärger: „Das regt mich ein bisschen auf.“