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Ein riesiges Glück nach dem Kampf: Dynamos Bünning ist Vater geworden

Dresden – Nach seiner Hirnblutung meldete sich Lars Bünning (28) Anfang August erstmals wieder über eine Videobotschaft bei der Generalprobe von Dynamo Dresden zu Wort. Seitdem hat der Innenverteidiger große Fortschritte auf seinem Weg zurück in den Profifußball gemacht und konnte im September bereits wieder leicht trainieren. Kürzlich sprach der 28-Jährige bei DynamoTV über diese intensive Zeit – und offenbarte ein ganz besonderes Glück.

„Es ist wirklich schwer, in Worte zu fassen, was in einem vorgeht. Die vergangenen Monate waren für meine Familie und mich sehr turbulent, um es mal so zu beschreiben“, erzählt Bünning in einem fast zehnminütigen Interview.

Dann kam die freudige Nachricht: „Unser Sohn wurde letzte Woche geboren und erfüllt uns mit unbeschreiblicher Freude und Glück. Für uns fühlt es sich an wie ein echtes Happy End.“

Nur wenige Wochen vor seiner Hirnblutung im Juni hatten Bünning und seine schwangere Partnerin Sina geheiratet.

„So etwas kann man sich in keinem schlechten Film ausdenken, was uns widerfahren ist. Aber es ist passiert, und wir geben unser Bestes, um das Ganze zu meistern. Wir sind unglaublich dankbar, dass der jetzige Zustand so ist, wie er ist“, erklärt der Verteidiger.

Auch die Tatsache, dass all dies in Dresden geschah, empfindet Bünning als „etwas Positives“, da er hier mittlerweile „fest verwurzelt“ sei. „Außerdem absolviere ich meine Reha in der Stadt, in der wir uns als Familie ganz klar zu Hause fühlen – das ist eine enorme Unterstützung.“

Nur vier Monate nach dem Schock spricht Bünning bereits wieder über seine Rückkehr auf den Platz: „Es ist schwierig, jetzt ein genaues Datum oder einen Zeitraum zu nennen. Fakt ist aber, dass mein Ziel ist, wieder spielen zu können. Wann genau das sein wird, lässt sich derzeit nicht sagen.“

Den Großteil seiner Reha betreut der Athletik- und Konditionstrainer Matthias Grahé (57), der sich speziell um den gebürtigen Hamburger kümmert.

„Matze hat sich wirklich viele Gedanken gemacht und meine Reha sowie die täglichen Trainingsprogramme genau auf den Vorfall abgestimmt. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn so etwas erlebt man nicht jeden Tag“, weiß Bünning.

Er zeigt sich dankbar: „Ich bin Matze, dem Verein und allen Beteiligten sehr verbunden. Ich freue mich auf alles, was noch kommt, und bin unendlich glücklich, Teil von Dynamo Dresden zu sein.“

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2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der Zweiten Liga und steigt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.