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Chemie Leipzig zeigt sich teuer gegen Drittligist, doch ein Problem bleibt bestehen!

Ingolstadt – In den vergangenen Tagen verstärkte sich die BSG Chemie Leipzig mit den Offensivspielern Philipp Kühn und Malick Sanogo. Das Ziel ist eindeutig: Nach lediglich einem erzielten Treffer in fünf Regionalliga-Partien müssen mehr Tore her. Beim Testspiel gegen den FC Ingolstadt am Donnerstagnachmittag wollten sich die Sachsen schon mal auf das Toreschießen vorbereiten. Doch erneut blieb der gegnerische Kasten bis zum Abpfiff beim 0:1 unberührt.

Der Regionalligist aus Sachsen zeigte bereits in der ersten Halbzeit eine kämpferische Leistung. Vor allem in den Zweikämpfen präsentierten sich die Grün-Weißen robust und dagegenhaltend.

Was jedoch erneut nicht funktionierte, war die Offensive. Die Schanzer standen defensiv sicher und ließen nur wenige gefährliche Chancen für die Leipziger zu.

In der 16. Minute gingen die Gastgeber schließlich in Führung. Eine Ecke genügte dafür. Tomislav Bagaric (19) wurde von der Verteidigung der Sachsen völlig vergessen, sodass der Verteidiger frei zum 1:0 einköpfen konnte.

Der Drittligist übernahm danach zunehmend die Kontrolle über die Begegnung, ohne sich selbst viele klare Torchancen zu erspielen.

Mit einer verdienten Führung für die Bayern ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Beide Teams hatten viel Ballbesitz, Chemie blieb gut im Spiel.

In der 59. Minute hätte Ingolstadt jedoch auf 2:0 erhöhen müssen, als Ognjen Drakulic frei im Strafraum zum Abschluss kam. Doch Marcel Bergmann im Tor reagierte glänzend und parierte stark.

Im Anschluss wurden die Gäste wieder aktiver. Vor allem durch hohe Bälle entstanden immer wieder Situationen im Strafraum von Ingolstadt, die jedoch keine Folgen zeigten. Die BSG blieb vor dem Tor weiterhin zu harmlos.

So liefen die letzten Minuten herunter. Der FCI hatte vor dem Schlusspfiff durchaus noch Chancen, das Ergebnis zu erhöhen. Am Ende stand für die BSG eine knappe 0:1-Niederlage gegen einen Drittligisten, was dennoch als respektables Ergebnis gilt.

Besorgniserregend ist jedoch, dass die Torflaute weiterhin anhält.