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Doppelter Treffer und dann K. o.! Chemie Leipzigs Sorgen um neuen Torjäger im Sachsenpokal

Neudorf – Am Samstagnachmittag ließ die BSG Chemie Leipzig in der zweiten Runde des Sachsenpokals beim SV Neudorf auf dem Sportplatz an der Richterstraße nichts anbrennen. Gegen den Sachsenklasse-West-Vertreter legten die Grün-Weißen bereits zur Halbzeit die Grundlage für den klaren Erfolg. Am Ende stand ein deutlicher 7:0-Sieg (3:0). Besonders ein Spieler fiel dabei sowohl positiv als auch negativ auf.

Nach einer Ecke von rechts durch David Pfeil landete der Ball beim erst am 24. August verpflichteten Neuzugang Darijan Silic, der per Kopf mühelos das 1:0 erzielte. Dies sollte nicht seine einzige bemerkenswerte Aktion bleiben, auch wenn er in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Insgesamt gingen die Regionalligisten über die gesamte Spielzeit sehr taktisch klug zu Werke, und das trotz des Ausfalls von Kapitän Philipp Wendt.

Die Chemiker präsentierten sich konzentriert und souverän. Für die rund 500 mitgereisten Leipziger Anhänger, die aus der Liga aktuell nicht allzu viel Positives gewohnt sind, war dies sicherlich ein überaus erfreulicher Nachmittag.

Besonders beruhigend war das 2:0 in der 26. Minute durch Pfeil, das schon eine kleine Vorentscheidung bedeutete.

Die Gäste erspielten sich danach noch zahlreiche Chancen auf den dritten Treffer. Kurz vor der Pause erzielte Julius Hoffmann dann flach das 3:0 (38.).

Trainer Alexander Schmidt konnte sich dank des komfortablen Halbzeitstands zurücklehnen und wechselte zur zweiten Halbzeit gleich fünfmal.

Der Favorit startete auch im zweiten Durchgang stark, Silic traf in der 49. Minute nur den Pfosten. Wenig später erzielte der Mittelfeldspieler nach einem Freistoß von Pfeil sein zweites Tor und stellte auf 4:0 (58.).

Allerdings musste der 21-Jährige kurz darauf verletzt den Platz verlassen. Da Chemie bereits fünf Auswechslungen vorgenommen hatte, spielten sie fortan zu zehnt weiter.

Doch selbst in Unterzahl zeigte sich die BSG unaufhaltsam. Rajk Lisinski sorgte mit einem starken Pass in die Spitze für das 5:0 (72.), nur wenige Augenblicke später erzielte Tyron Profis sein erstes Tor für seinen neuen Club (74.). Nur eine Minute danach erhöhte der Ex-Plauener auf 7:0.

In den Schlussminuten hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können, doch Chemie gab sich zufrieden – so endete die einseitige Begegnung mit dem klaren 7:0-Erfolg.