Entscheidung getroffen: Er wird der neue Kapitän von Hertha, er übernimmt die Nummer eins
Berlin – Der Nachfolger von Fabian Reese (28) steht fest: Josip Brekalo (28) führte die Mannschaft im Testspiel gegen Köln bereits als Kapitän aufs Feld. Diese Regelung bleibt bestehen. In der kommenden Saison wird der Kroate bei Hertha BSC das Kapitänsamt übernehmen.
„Das bleibt so. Josip wird unser neuer Kapitän“, erklärte Stefan Leitl (48) während der Pressekonferenz. Als seine Stellvertreter benannte er Paul Seguin (31) und Linus Gechter (22).
Schon am Freitag (20.30 Uhr/Sky/Sat.1), wenn Hertha in Bochum die neue Zweitligasaison eröffnet, wird Brekalo seine neue Rolle übernehmen. „Er bringt die meiste Erfahrung mit. Für ihn ist das ein wichtiger Entwicklungsschritt“, betonte Leitl.
Bereits im Trainingslager hatte der Hertha-Trainer einen Kreis von fünf Kandidaten ins Auge gefasst, am Ende fiel die Entscheidung auf Brekalo.
„Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm die ideale Wahl getroffen haben. Er identifiziert sich voll mit dem Verein und freut sich sehr, dieses Amt übernehmen zu dürfen.“
Der ehemalige Wolfsburger ist bislang nicht als besonders lautstarker Spieler aufgefallen, zählt jedoch zu den Führungspersönlichkeiten im Team. Mit seinen Leistungen überzeugt der 28-Jährige. Erst im Winter wechselte er vom spanischen Klub Real Oviedo nach Berlin und hat bisher drei Tore erzielt.
Auch die Auswahl der Stellvertreter ist bemerkenswert: Mit Gechter ist ein gerade einmal 22-jähriger Spieler mit viel Erfahrung dabei, der bislang meist als Ersatzspieler galt.
„Berliner Junge, Berliner Weg“, fasst Leitl zusammen. „Vor allem in der vergangenen Saison hat er sich zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt. Als U21-Nationalspieler zeigt er deutlich, wie sehr er sich weiterentwickelt hat.“
Nicht nur in der Kapitänsfrage ist eine Entscheidung gefallen. Im Tor hat sich Leitl für Marius Gersbeck (31) als Nummer eins entschieden. Der langjährige Ersatzkeeper stand bereits gegen Köln im Tor und zeigte ebenso wie Tim Goller (21) starke Paraden.
Leitl: „Beide haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert, aber Marius hat keinerlei Fehler gemacht. Er war sehr konzentriert und souverän, weshalb er als Stammkeeper in die Saison geht.“