HSV-Blog: Schmerzhafte Niederlage für norwegisches Duo
Hamburg – Am Sonntag steht für den Hamburger SV im Testspiel gegen den FC Kopenhagen eine große Herausforderung bevor.
Albert Grönbaek fällt langfristig aus und wird beim Spiel nicht dabei sein. David Möller Wolfe und Sander Tangvik erlitten in der Nations League ihre zweite Pleite in Folge.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets auf dem Laufenden – rund um Mannschaft, potenzielle Transfers und alle weiteren Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Erneuter Rückschlag! David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mussten mit Norwegen in der Nations League die nächste Niederlage hinnehmen. Am Donnerstagabend unterlagen die Norweger trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales – und das, obwohl sie ab der 46. Minute in Unterzahl spielten.
Wolfe, der nach seiner Sperre aus dem ersten Spiel gegen Dänemark wieder in der Startelf stand, absolvierte 75 Minuten, während Tangvik lediglich auf der Bank Platz nahm.
Am Sonntag steht das letzte Spiel der laufenden Länderspielperiode an: Norwegen trifft auf Portugal, gegen die das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.
Bereits im Sommer wurde dem HSV Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt. Laut türkischen Medienberichten, unter anderem von Aksam, bleibt dieses Interesse weiterhin bestehen.
Demnach sollen HSV-Verantwortliche den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien beobachtet haben. Sollte die weitere Beobachtung positiv verlaufen, wäre ein konkreter Verpflichtungsversuch denkbar.
Aydin, der bislang 14 Länderspiele für die Türkei absolviert hat, pendelt in seinem Klub zwischen Startelf und Bank. In der aktuellen Saison stand er sechsmal auf dem Platz, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor.
Erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) konnten in ihren afrikanischen Qualifikationsspielen für den Afrika Cup Siege feiern, obwohl einer von ihnen lediglich auf der Tribüne Platz nahm.
El Ouahdi und Marokko feierten im zweiten Spiel den zweiten Sieg: Beim 2:0-Erfolg in Lesotho spielte der Außenverteidiger die vollen 90 Minuten. Ein Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober steht noch aus.
Auch Omari durfte die gesamte Spielzeit absolvieren. Der 26-Jährige gewann mit den Komoren mit 1:0 gegen Namibia. Dort ist mit Collin Benjamin (48), einem ehemaligen HSV-Spieler, ein ehemaliger Bundesliga-Profi als Trainer tätig. Für Omari steht am 4. Oktober noch ein Spiel gegen Senegal an.
Daka hatte weniger Glück: Der Stürmer wurde im sambischen Kader gegen Togo nicht berücksichtigt, um die Partie 2:0 zu sehen. Laut HSV war er aufgrund muskulärer Beschwerden nicht einsatzfähig.
Jonas David (26) erlebt eine Achterbahnfahrt in seiner Karriere. Beim HSV schrieb er 2023 als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli zwar Geschichte, konnte sich bei den Rothosen jedoch nie dauerhaft durchsetzen.
Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein in Hamburg, wechselte dann nach Österreich zum WSG Tirol und zuletzt zum SSV Ulm. Mit den Ulmern stieg er nicht nur aus der 3. Liga ab, sondern erlitt auch einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.
Jetzt gibt es jedoch Hoffnung: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit hielt, absolviert der 26-Jährige derzeit ein Probetraining beim Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.
Ein bekanntes Gesicht vor neuem Engagement: Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 als HSV-Trainer tätig war, steht Medienberichten zufolge kurz davor, den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia zu übernehmen.
Gisdol hatte zuletzt von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig trainiert. Sollte er den Posten in Sofia antreten, würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit Trainer Thomas Reis (52) sowie Superstar Mohamed Salah (34) treffen.
Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Klub wochenlang fehlen, wie der Verein am Samstag mitteilte.
Der Mittelfeldspieler, bislang einer der auffälligsten Akteure bei den Rothosen, zog sich beim Nations-League-Match gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu, bestätigt eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes.
Wie lange Grønbæk ausfällt, ließ der HSV offen. Klar ist jedoch, dass er aufgrund seiner starken Form nur schwer zu ersetzen sein wird.
Freud und Leid bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Qualifikation für den Afrika Cup – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte eine 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi hingegen feierte einen 2:0-Erfolg Marokkos gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.
Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Startaufstellung.
Der HSV trauert um den ehemaligen Kapitän und Vereinslegende Peter „Eiche“ Nogly. Der langjährige Verteidiger verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit.
Der Klub teilte die Nachricht am Freitag mit: „Die HSV-Familie verliert eine bedeutende Persönlichkeit und Wegbereiter. Nogly war ein absolutes Idol der Fans und zählt zu den besten Verteidigern, die jemals das Trikot mit Raute trugen“, so die Rothosen.
Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die erste Mannschaft, darunter 414 Pflichtspiele, davon 320 in der Bundesliga. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des HSV verfolgten das Nations-League-Spiel zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend wohl mit gemischten Gefühlen. Stolz darüber, dass zwei Spieler aus ihrem Kader auf dem Platz standen, aber auch enttäuscht über das Ergebnis.
Der 3:2-Sieg Norwegens bedeutete für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) keinen guten Ausgang. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, musste aber kurz vor Schluss nach einer taktischen Unsportlichkeit mit Gelb-Rot vom Feld. Damit fehlt er dem Team am Sonntag gegen Portugal.
Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich jedoch und wird vorzeitig nach Hamburg zurückkehren, wie Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte.
Torhüter Sander Tangvik (23) saß während der gesamten 90 Minuten auf der Bank der norwegischen Mannschaft.
Warmed Omari (26) verlor zwar mit den Komoren am Donnerstag gegen Kamerun mit 1:3, erzielte aber in seinem 13. Länderspiel sein erstes Tor – ein persönliches Highlight.
Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga meldet der Hamburger SV finanzielle Bestwerte.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert in der Vereinsgeschichte. Der bisherige Rekord von 161,2 Millionen Euro aus der Saison 2008/09 wurde damit übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Traditionsklub am Donnerstag mit.
„Jeder Aufstieg führt zu höheren Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Mittel nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchs und die Infrastruktur investiert.
„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und diese Wachstumsphase möglich machen“, ergänzte Huwer.
Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln folgt nun die ausgedehnte Länderspielpause. Der HSV muss dabei auf insgesamt acht Profis verzichten, wobei drei Spieler in direkten Begegnungen aufeinandertreffen.
Gleich zum Start der Nations League am ersten Spieltag treffen Norwegens Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) auf Dänemarks Albert Grönbaek (25). Das Duell findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Tangvik und Wolfe spielen anschließend noch zweimal gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie gegen Wales (1. Oktober). Grönbaek und Dänemark bekommen es mit Portugal (1. Oktober) sowie Wales (27. September und 4. Oktober) zu tun.
Drei HSV-Spieler sind in den Qualifikationsspielen für den Afrika Cup gefordert: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko messen sich mit Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), zudem steht ein Test gegen Ghana (4. Oktober) an. Patson Daka (27) spielt mit Sambia gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren wollen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) bestehen; auch ein Testspiel gegen Senegal ist für den 4. Oktober geplant.
Außerdem wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für die DFB-Nachwuchsnationalmannschaften berufen. Stange tritt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober) an, Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).
Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte ihn zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne fand seine Schienbeinschoner nicht rechtzeitig.
„Ich bin nochmal schnell zurückgerannt, das war schon etwas stressig“, scherzte der 32-Jährige nach dem Spiel. Er wollte kurz vor Wiederanpfiff noch einmal in der Kabine suchen, fand jedoch nichts. Letztlich lieh er sich Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber doch in der Kabine“, gestand er abschließend.
Nach der dritten Niederlage in Folge – am Sonntag verlor der HSV mit 0:5 gegen RB Leipzig – steht der Verein mit null Punkten und zwölf Gegentoren auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?
Offenbar nichts, wie sich zeigt. Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Sonntagsspiel und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man Polzin weiterhin das Vertrauen schenke und den gemeinsamen Weg fortsetzen wolle. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainer-Teams bis 2029 verlängert werden.
Die Vereinsführung hält trotz des schlechten Saisonstarts weiterhin zu dem Aufstiegstrainer. In den sozialen Medien sehen das Fans allerdings zum Teil anders. Zwar bedanken sich viele bei Polzin für seine Arbeit, einige wünschen sich jedoch frischen Wind auf der Trainerbank.
Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.
Das entscheidende Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke.
Wichtig für alle HSV-Anhänger: Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 mit exakten Anstoßzeiten festgelegt. Das Nordderby der Rothosen bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.
Hier die Übersicht der Spiele:
Gute Nachrichten für die HSV-Fans: Der Klub erhielt die Genehmigung, die Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze zu erhöhen.
Die ersten Umbaumaßnahmen sollen laut Klubangaben bereits im Oktober starten. Diese werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauen-Bundesligateams durchgeführt, um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten.
Die Finanzierung des Ausbaus erfolgt durch den HSV Supporters Trust. Dieser bündelt die von den Fans generierten Mittel und setzt sie vor allem für den Erwerb weiterer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA ein, um so die finanziellen Ressourcen bereitzustellen.
Ein besonderer Tag für alle Beteiligten: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren.
Geplant ist an diesem Tag eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr, die Fans unbedingt live miterleben möchten.
Wo das Training stattfinden wird, ist noch offen. Nach Medienberichten erwägt der Klub, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um dem großen Zuschaueraufkommen gerecht zu werden. Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.
Daniel Elfadli (29) erhält die Chance, Champions League-Erfahrungen zu sammeln: Er wechselt bis Saisonende auf Leihbasis zum aktuellen österreichischen Meister Linzer ASK, wo er unter anderem gegen Real Madrid und den FC Liverpool antreten wird.
Sportdirektor Claus Costa (42) sagte dazu: „Wegen der starken Konkurrenz bei uns hatte er zuletzt wenig Spielzeit. Die Ausleihe zum LASK bietet ihm eine großartige Möglichkeit, die wir ihm nicht vorenthalten wollten. Wir sind überzeugt, dass Elfadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch dort eine Bereicherung sein wird.“
Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gekommen und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg. In der Bundesliga verlor er allerdings seinen Stammplatz, weshalb der Verein ihm den Wechsel empfahl.
Das personelle Wechselkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich Hannover 96 aus der 2. Bundesliga an, wie die Klubs am Deadline-Day bekanntgaben.
Sportdirektor Costa erklärte: „Nach seiner Rückkehr aus Israel führten wir offene, ehrliche Gespräche und stellten fest, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsätze begrenzt sind.“
Sahiti selbst sagte: „Ich hatte eine großartige Zeit beim HSV und fühle mich geehrt, für diesen traditionsreichen Verein gespielt zu haben. Ich bin dankbar, dass wir gemeinsam den Aufstieg geschafft haben und ich Teil der Mannschaft war.“
Seit Sommer 2024 absolvierte der Kosovare 26 Pflichtspiele für die Rothosen, erzielte drei Tore und bereitete zwei vor. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.
Wie erwartet, leiht der HSV Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 aus.
Sportdirektor Claus Costa kommentierte: „Durch Veränderungen im Kader hat sich seine Lage kurzfristig verändert. Er wünschte sich mehr Spielzeit, und mit Paderborn ergab sich eine passende Lösung für alle.“
Der Franzose war im vergangenen Sommer von Braunschweig zum HSV gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Am 7. Spieltag trifft Philippe bereits mit seinem neuen Klub auf den HSV.
Darauf haben alle Fans sehnsüchtig gewartet: Fábio Vieira (26) steht kurz vor seiner Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und am Sonntag seinen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.
Nach monatelangen Verhandlungen gelang in den letzten Stunden der Durchbruch. Mehrere Medien berichten, dass die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal zahlen werden. Die „Gunners“ hatten zu Beginn deutlich höhere Forderungen gestellt.
Vieira hatte in der vergangenen Saison als Leihspieler starke Leistungen gezeigt und signalisiert, langfristig in den Volkspark wechseln zu wollen. Nun erfüllt sich sein und vieler Fans Wunsch.
Neben Vieira arbeiten die Rothosen an weiteren Transfers: Laut mehreren Berichten sind sie mit zwei Rechtsverteidigern einig.
Die Wunschlösung heißt Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk, der offenbar unbedingt nach Hamburg wechseln möchte und sich bereits mit dem Verein einig ist. Allerdings bestehen zwischen den Clubs noch Differenzen in der Ablösesumme.
Als Alternative wurde Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen ins Auge gefasst. Auch mit ihm soll es eine Übereinkunft geben, offiziell ist allerdings noch nichts bestätigt.
Die Hoffnung lebt weiter: Bis Dienstag hat der HSV Zeit, die Verpflichtung von Fábio Vieira abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa reiste extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Besuch in der Pressekonferenz als „riesiges Zeichen der Wertschätzung“. Es sei die Aufgabe des Klubs, alles zu tun, um den Deal trotz der Ablöseforderungen von Arsenal zu realisieren.
„Fábio hat in der letzten Saison viele großartige Momente bei uns geschaffen. Er ist ein herausragender Spieler und ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes einbringt“, betonte Polzin.
Der HSV-Coach zeigte sich unaufgeregt, obwohl vor Saisonbeginn noch keine Klarheit über seinen eigenen Vertrag besteht.
„Wie man Klarheit definiert, ist immer unterschiedlich. Sowohl wir Trainer wissen, was wir am Verein haben, als auch der Klub an uns“, so Polzin vor dem ersten Bundesligaspiel in Dortmund.
Wichtig sei, dass offene und ehrliche Gespräche stattfinden, was weiterhin der Fall sei. Sein aktueller Vertrag läuft bis Sommer 2027.
Eine Deadline werde es nicht geben, man spreche über alles, was beiden Seiten wichtig sei. „Niemand muss sich Sorgen machen, dass wir nervös sind“, versicherte er.
Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Klub gefunden: Medienberichten zufolge steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Der Franzose war Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen aussortiert worden. Auch disziplinarische Verfehlungen, die sich der Flügelspieler mehrfach geleistet hatte, spielten vermutlich eine Rolle.
Dompé wechselte im Sommer 2022 nach Hamburg und absolvierte 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Tore erzielte und 33 vorbereitete. Er war ein wichtiger Bestandteil des Aufstiegs 2025.
Im ersten Saisonspiel sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg den ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute gelang Nikola Karczewska der Ausgleich – ihr erstes Pflichtspieltor für Hamburg. Das Spiel im Volkspark endete 1:1.
Erfreuliche Nachrichten für Warmed Omari (26): Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Tochter wurde am vergangenen Sonntag geboren.
Gleichzeitig muss Omari wegen einer Schulterverletzung, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille durch eine MRT-Untersuchung festgestellt wurde, kürzertreten.
Der Klub teilte am Mittwoch mit, dass die Verletzung konservativ behandelt wird. Omari wird den Rothosen vorerst nicht zur Verfügung stehen und den Saisonstart verpassen.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der 1. Runde trifft der Bundesligist auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung fand am Montag statt. Die Partie wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.
Offiziell bestätigt der Verein: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich mehrere Wochen abgezeichnet. Laut Klub verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu machen.
Die Verantwortlichen würdigten Baldé mit herzlichen Worten und zeigten Verständnis für seine Entscheidung: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio bedankte sich persönlich für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre – ein emotionaler Moment“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.
Baldé selbst äußerte sich dankbar: „Als Hamburger Jung träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und danke allen, die mich begleitet haben. Ich blicke auf eine prägende Zeit zurück und werde dem HSV immer verbunden bleiben.“
Wie erwartet steht der Transfer von Baldé nach Frankreich kurz vor dem Abschluss. Medien zufolge erhält der HSV für das Eigengewächs rund sieben Millionen Euro Ablöse plus Boni – eine hohe Summe für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram gelöscht – ein klares Zeichen, dass seine Zeit in Hamburg endet.
1. Bundesliga Tabelle – Erklärung
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Platz) bestreitet die Relegation zum Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.