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Auf Wunsch der Athleten: Biathlon-Regel ab neuer Saison angepasst!

Anif – Nur noch knapp zwei Monate verbleiben bis zum Start der neuen Biathlon-Saison am 26. November, wenn die Sportler wieder auf die Strecke gehen. Wie mittlerweile üblich, wird es zum Saisonbeginn erneut eine Änderung in den Wettbewerbsregeln geben.

Dieses Mal kam der Impuls dafür direkt von den Biathleten selbst.

Daniel Böhm, Sport- und Eventdirektor beim Biathlon-Weltverband IBU, bestätigte gegenüber chiemgau24.de, dass die Modifikation einen ganz speziellen Wettkampf betrifft.

„Die Zusammensetzung des Massenstarts im Weltcup wird angepasst. Künftig sind ausschließlich die besten 20 Athleten der Gesamtweltcupwertung automatisch für den Massenstart qualifiziert. Die restlichen zehn Plätze werden mit den punktbesten Teilnehmern der jeweiligen Weltcup-Station aufgefüllt, die jedoch nicht unter den Top 20 der Gesamtwertung sind“, erläuterte Böhm.

Das bedeutet im Wesentlichen, dass sich zwar die Gesamtzahl von 30 Startern beim Massenstart nicht verändert, wohl aber die Art der Zusammensetzung.

Bisher waren automatisch die besten 25 der Gesamtwertung qualifiziert, dazu kamen fünf weitere Athleten. Nun wird die Zahl der zusätzlich qualifizierten Sportler auf zehn erhöht.

Böhm erklärte: „Das Athletenkomitee hat diesen Antrag bei uns eingereicht.“ Im Anschluss stimmte der Vorstand des IBU als endgültige Entscheidungsinstanz dem Vorschlag zu.

Für die vielen Fans des Wintersports dürfte die Regeländerung kaum ins Gewicht fallen. Für die Biathleten selbst bringt die Anpassung jedoch eine spürbare Veränderung mit sich, da die aktuelle Leistungsstärke dadurch transparenter dargestellt wird.

Die neue Regelung bei den Massenstarts wird in genau zehn Wettbewerben umgesetzt – und zwar in Annecy (Frankreich), Antholz (Italien), Nové Město (Tschechien), Östersund (Schweden) sowie Oslo (Norwegen). Bei der Weltmeisterschaft in Estland gilt sie jedoch nicht, da dort vor Beginn des WM-Wettbewerbs die Top 15 der Gesamtwertung feststehen.