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Bewaffneter Überfall trifft Leipzig-Legende! Ex-RB-Torwart verpasst Champions-League-Spiel

Villarreal (Spanien) – Ein schockierender Morgen für Peter Gulacsi (36)! Der frühere Stammtorwart von RB Leipzig wird am Dienstagabend nicht beim Champions-League-Heimspiel seines neuen Vereins Villarreal gegen SSC Neapel (21 Uhr) auflaufen können, da er und seine Familie Opfer eines bewaffneten Einbruchs wurden.

Wie der LaLiga-Klub in einer offiziellen Erklärung bestätigte, ereignete sich der Überfall in den frühen Morgenstunden am Wohnhaus des Keepers im Norden der Provinz Valencia. Glücklicherweise blieben laut Angaben alle Beteiligten unverletzt.

Dennoch ist die seelische Belastung durch das traumatische Ereignis für den ungarischen Schlussmann so groß, dass er heute Abend nicht zwischen den Pfosten stehen kann.

Der 36-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach elf Jahren bei RB Leipzig zum FC Villarreal gewechselt und zog mit seiner Frau sowie den zwei Kindern nach Ostspanien.

Dort ist er jedoch nicht der erste Profi, der von Kriminellen ins Visier genommen wurde. Die spanische Sportzeitung „Marca“ berichtet, dass bereits in früheren Spielzeiten die früheren Villarreal-Spieler Karl Toko Ekambi (34) und André Zambo Anguissa (30) ähnliche Erfahrungen machen mussten.

Bei Villarreal wird der brasilianische Torwart Luiz Júnior (25) kurzfristig für Gulacsi einspringen und das Tor hüten. Ob die Leipziger Vereinsikone am Wochenende beim Spiel gegen den FC Elche wieder spielen kann, ist noch unklar.

UEFA Champions League Tabelle

Nach der Liga-Phase qualifizieren sich die acht besten Mannschaften direkt für das Achtelfinale. Die Teams auf den Plätzen neun bis 16 bestreiten in K.-o.-Play-offs – zunächst auswärts – gegen die Mannschaften von Rang 17 bis 24 die restlichen acht Achtelfinalplätze. Die Vereine, die auf den Positionen 25 bis 36 landen, scheiden aus und steigen auch nicht in einen anderen Europapokal-Wettbewerb ab.