St.-Pauli-Blog: Ben Voll sagte Lars Ritzkas Tor voraus – doch der reagierte nur mit einem Lachen
Hamburg – Der FC St. Pauli setzte seinen positiven Trend auch nach der langen Länderspielpause fort und erzielte einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC.
Trainer Marcel Rapp bewies dabei besonders bei den Torschützen ein gutes Händchen.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfergerüchte und alles Wissenswerte aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Lars Ritzka (28) ist nicht der Typ für viele Worte, doch nach dem 2:0-Sieg gegen Karlsruhe und seinem Treffer stand er Rede und Antwort.
„Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Linksfuß, der für den gesperrten Tomoya Ando (28) von Beginn an spielte. Trainer Marcel Rapp (47) entschied sich bewusst dafür, Ritzka als linken Innenverteidiger aufzustellen, da er sich dadurch auch spielerisch Vorteile versprach.
„Als Außenverteidiger habe ich schon lange nicht mehr gespielt, ich weiß gar nicht mehr, wie sich das anfühlt“, scherzte Ritzka und erzählte eine kleine Geschichte: „Ben Voll hat zu mir gesagt, dass er das Gefühl hat, ich werde ein Tor erzielen.“
Und tatsächlich behielt Voll Recht: In der 52. Minute erzielte Ritzka das 2:0. „Es ist schön, dass wir auch einmal durch einen Standard getroffen haben und nicht nur Gegentore aus solchen Situationen bekommen.“ Insgesamt sorgte der 28-Jährige nicht nur für den Treffer, sondern hielt hinten die Null. Vielleicht bekommt er gegen Hannover 96 in der kommenden Woche wieder eine Chance – der Konkurrenzkampf ist jedenfalls eröffnet.
Abdoulie Ceesay (22) wird beim FC St. Pauli immer bedeutender. Während er zu Beginn mit ungezügelten Aktionen auffiel, überzeugt der Gambier mittlerweile mit Torerfolgen und klarem Auftreten.
„Ich arbeite in jedem Training an meinem Abschluss, und es wird von Tag zu Tag besser“, so seine Einschätzung. In der laufenden Saison hat der 23-Jährige schon drei Treffer in nur fünf Einsätzen erzielt. Ebenso wichtig ist für ihn das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47).
Rapp selbst lobte seinen torgefährlichsten Akteur: „Bei Ceesay passiert immer etwas bei jedem Zweikampf. Entweder gibt es einen Freistoß für uns oder der Ball bleibt in unserer Kontrolle. Das zeigt eine große Qualität.“ Der Coach hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ hervor, sondern auch das Spielverständnis des Stürmers. „Er ist nicht nur ein Umschaltspieler, sondern auch ein Mitspieler.“
Saisonübergreifend kommt Ceesay mittlerweile auf sechs Tore in acht Spielen – eine beeindruckende Quote!
Personell konnte Marcel Rapp (47) gegen den Karlsruher SC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten fehlte am Sonntag lediglich Marcus Mathisen (30) aufgrund von Problemen an der Fußsohle.
Die zuletzt angeschlagenen Spieler sowie die Nationalspieler, die gerade von ihren Länderspieleinsätzen zurückgekehrt sind, standen alle zur Verfügung. Lediglich auf den gesperrten Tomoya Ando (27) musste Rapp verzichten.
Eine Premiere gab es für Schiedsrichter Lukas Benen (34): Er leitete am Sonntag erstmals ein Spiel des FC St. Pauli. Zuvor war er nur bei der U23 der Kiezkicker im Einsatz gewesen.
Benen pfiff allerdings bereits zweimal Begegnungen des KSC, die Karlsruher konnten beide Male gewinnen – ein gutes Omen für die Partie?
Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab des FC St. Pauli und entwickelte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem erstklassigen Torwart. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er zusammen mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, blieb dort aber nur ein Jahr.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete für Knoop im Sommer die Zusammenarbeit. Nun hat der 48-Jährige einen neuen Verein gefunden: Er unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei und wird künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren.
Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Wieder dabei waren unter anderem Tomoya Ando (27), der jedoch gesperrt ist, Branimir Hrgota (33), Rony Jansson (24) sowie Connor Metcalfe (26), der jedoch das Training frühzeitig beendete und noch eine Runde um den Platz lief.
Nach rund einer Stunde ging er gemeinsam mit Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Runden absolvierte, zurück in die Kabine.
Die beiden Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29) fehlten noch auf dem Rasen. Ebenso standen Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krankgemeldet hatten, nicht zur Verfügung. Ergänzt wurden diese Ausfälle durch Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit besonderem Gefühl nach Hamburg zurückkehren. Der FC St. Pauli-Profi war erst in der vergangenen Woche nachnominiert worden und absolvierte nun zwei weitere Länderspiele für Schweden.
Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Treffers von Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres gewann Schweden mit 1:0 und verteidigte damit die Tabellenführung.
Für Smith war es ein besonderer Meilenstein: Zum ersten Mal stand er über die volle Spielzeit für sein Heimatland auf dem Platz.
Sam Klein (22) spielte bislang bei St. Pauli nur eine Nebenrolle, doch der australische Neuzugang zeigte gegen Gladbach, warum man ihn verpflichtet hat.
„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach der Partie. „Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel – ein guter Transfer.“
Klein selbst bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und zeigte sich zufrieden, endlich einmal länger auf dem Feld gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, sagte er.
Besonders die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte gut. „Er ist ein starker Spieler, und wir haben gut harmoniert. Unser Verständnis ist sehr gut, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon in der nächsten Woche gegen den KSC.
Darüber musste er selbst lachen: Alexander Blessin (53) war zwei Jahre lang Trainer beim FC St. Pauli und nutzte dabei stets die Heimkabine am Millerntor. Am Samstag kehrte er erstmals als Gast zurück – und prompt passierte ihm ein Missgeschick.
„Ich muss ehrlich sein, aber sag es niemandem weiter“, begann er seine amüsante Geschichte: „In der Halbzeit bin ich versehentlich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er den Irrtum. „Ich war völlig im Tunnel und hoffe, dass es niemand bemerkt hat.“ Ein oder zwei seiner ehemaligen Spieler hätten es wohl doch mitbekommen, fügte er schmunzelnd hinzu.
Abgesehen von dieser lustigen Episode freute sich der 53-Jährige über den herzlichen Empfang der St.-Pauli-Fans. „Man macht sich da schon Gedanken“, gestand er, „aber es war zum Glück wirklich schön und herzlich.“
Das Gleiche galt für die Begegnungen mit seinen ehemaligen Spielern und dem Team – „alles super“, wie es für ihn genau so sein sollte.
Als Alexander Blessin (53) ins Millerntor kam, erhielt der Ex-Trainer einen warmen Applaus, der auch bei der Bekanntgabe der Gladbacher Aufstellung fortgesetzt wurde.
Vor dem Spiel stand Blessin nach Gesprächen mit zahlreichen ehemaligen Kollegen wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und verfolgte das Aufwärmen seiner früheren Mannschaft.
Am Mittwoch wurde Eric Smith (29) kurzfristig nachnominiert, am Freitag stand er dann für rund eine Stunde im schwedischen Nationalteam auf dem Platz.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde Smith in der 30. Minute für Carl Starfelt (31) eingewechselt. So kam er zu seinem dritten Einsatz für die Tre Kronors. Das Führungstor erzielte in der 61. Minute der Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres (28).
Mit dem Unentschieden behauptete Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, bei denen der ehemalige FCSP-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.
Nach ihrer Rückkehr hat es für Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) beim FC St. Pauli weiterhin schwer. In dieser Saison kamen beide erst jeweils einmal zum Einsatz und spielten zusammen gerade einmal 15 Minuten. Eine schnelle Veränderung ist nicht in Sicht.
„Grundsätzlich sind sie engagiert im Training und machen ihre Sache gut“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Allerdings gebe es starken Konkurrenzkampf, da auch andere Spieler gute Leistungen zeigen. „Es ist schwierig.“
Der Coach stellte aber klar, dass er kein Problem damit hätte, Banks und Ahlstrand einzusetzen. Die Einwechselspieler hätten bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter werde. Nur das Duo selbst hatte bisher kaum Gelegenheit, sich zu zeigen.
Im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste St. Pauli auf einige Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fehlten auch drei weitere Spieler.
Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag zwar bereits wieder teilweise am Mannschaftstraining teil, wird aber nicht zum Einsatz kommen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, stellte Trainer Marcel Rapp (47) klar. Auch Marcus Mathisen (30) steht nicht zur Verfügung, da er an Fußsohlenproblemen leidet. Beide sollen in der kommenden Woche wieder vollständig trainieren.
Tomoya Ando (28), der sich am Rücken verletzt hatte, drehte immerhin schon seine Runden. „Man hätte gedacht, der Rücken fällt auseinander, aber so schlimm ist es nicht“, erläuterte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) hat laut Trainer wieder mit dem Laufen begonnen, allerdings sei es noch ein weiter Weg. Besser sieht es bei Rony Jansson (22) aus, der wieder ins Training einsteigen soll.
Anders verhält es sich bei Gisli Thórdarson (22): „Er ist noch weit von einer Rückkehr entfernt. Dieses Jahr wird es wohl schwierig“, gestand Rapp. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz! Während Eric Smith (29) mit der schwedischen Nationalmannschaft unterwegs ist, ist Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler war zuletzt wegen Fußproblemen ausgefallen.
Nicht dabei sind weiterhin Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) und Marcus Mathisen (30), der Probleme an der Fußsohle hat. Zurück von der Nationalmannschaft ist zudem Tomoya Ando (27), der aufgrund seiner Rückenprobleme nur seine Runden drehte.
Ein Tor, das Connor Metcalfe (26) wohl lange in Erinnerung bleiben wird: Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag das zwischenzeitliche 2:1 gegen Brasilien (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, erzählte er im Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er sich die Aufnahmen seines Treffers anschaute, konnte er die Szene kaum noch beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt vorgelegt und dann voll getroffen. Als ich wieder aufschaute, schlug der Ball schon im oberen Eck ein.“
Trotz des sehenswerten Treffers verzichtete der 26-Jährige auf großen Jubel: „Ich hatte keine Energie mehr, zur Eckfahne zu laufen oder einen Salto zu machen.“
Metcalfe verriet außerdem, dass der Treffer kein Zufall war. „Der Trainer hatte vor dem Spiel gesagt: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, schießt einfach.“ Da er keine Anspielstation sah, zog er mit seinem „ordentlichen linken Fuß“ einfach ab. „Also habe ich es versucht – und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
In seinem 42. Länderspiel war es erst sein drittes Tor – ein Treffer, den er so schnell nicht vergessen wird.
Große Freude bei Eric Smith (29): Der Verteidiger vom FC St. Pauli wurde vom schwedischen Verband nachnominiert. Grund dafür waren mehrere Krankheitsfälle im Nationalteam.
Für Smith und Schweden stehen in den nächsten Tagen zwei Länderspiele an: Am Freitag (20:45 Uhr) trifft man auf Bosnien-Herzegowina, wo es für ihn zum Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) kommt. Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) steht das Duell gegen Rumänien auf dem Programm.
Smith bestritt bislang zwei Spiele für die Tre Kronors, war bei der WM im Sommer jedoch ohne Einsatz.
Mit lediglich 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Statistik den letzten Platz der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Zahlen könnten aber auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar wenig, dafür aber mit Köpfchen. „Für mich gibt es Spieler, die jetzt nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, aber die sind extrem gefährlich“, erklärte der 24-Jährige, der selbst meist unter den Top 20 der Laufstatistiken liegt – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spiel – die Linie rauf und runter zu laufen“, machte Oppie deutlich. Für die nächsten Wochen hat er sich vorgenommen, seinen ersten Scorerpunkt zu erzielen. „Mein Ziel ist es, aus einer defensiven Stabilität noch mehr Gefahr nach vorne zu erzeugen. Vor allem meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia erzielten in der Qualifikation für den Afrika Cup eine kleine Sensation: In Ghana gewann man mit 4:2, womit die Skorpione nach zwei Siegen aus zwei Spielen sehr gute Chancen aufs Weiterkommen haben. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß bei der Begegnung 90 Minuten auf der Bank.
Ein ähnliches Schicksal ereilte Dimitar Mitov (29) erneut. Beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland blieb der Keeper auf der Bank. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand hingegen durchgehend auf dem Platz.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen. Zwar verloren die Socceroos das zweite Testspiel gegen Brasilien mit 2:4, doch der St.-Pauli-Profi erzielte einen sehenswerten Treffer.
Beim Stand von 1:1 bekam er in der 33. Minute den Ball vor dem Strafraum, zog ab und traf ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der zwischenzeitlichen Führung unterlagen die Australier am Ende mit 2:4. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein dritter Treffer im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird Metcalfe somit nach Hamburg zurückkehren.
Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder auf dem Platz zurückgekehrt.
Während sich das Team mit lockeren Übungen aufwärmte, absolvierte Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Seine Fersenprobleme sind offenbar noch nicht vollständig ausgeheilt.
Neben den weiterhin verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlte auch Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß auch Torhüter Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Dort verfolgte er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg in der Nations League.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber zur Pause verletzt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) gab nach dem Spiel bekannt, dass Sinani für die nächsten Partien ausfällt. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist derzeit einer von vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalmannschaften aktiv sind. Für den 22-Jährigen startete am Freitagabend die Afrika-Cup-Qualifikation.
Ceesay stand beim Auftakt gegen Somalia in der Startelf, wurde aber nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf jubelte er dennoch, denn sein Team siegte mit 2:1. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit Australien lange an einem Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause zurückgenommen wurde. Im zweiten Durchgang sorgten die Socceroos für DAS Highlight: In der 68. Minute erzielte Ex-Bayern-Spieler Nestory Irankunda (20) mit einem Traumfreistoß die Führung.
Diese hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann erzielte Rayan (20) in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt (84. Minute). Am Dienstag kommt es zur erneuten Begegnung beider Teams.
Tomoya Ando (27) kam am Donnerstag beim 3:1-Erfolg Japans gegen Uruguay nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt, wobei auch seine Zeit beim FC St. Pauli thematisiert wurde.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich schlecht über die Vergangenheit rede“, betonte der 53-Jährige und sprach insgesamt von einer schönen Zeit. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei gute und zwei schlechte Phasen, die am Ende zu lang waren und zum Abstieg führten.“
Trotz des traurigen Endes nahm er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor mit. „Ich habe mich als Trainer weiterentwickelt. Man lernt nie aus, ich bin auch nicht allwissend. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Und genau gegen diesen Klub wird er am 3. Oktober in einem Testspiel wieder antreten.
Seit Dienstag steht fest: Alexander Blessin (53) wird künftig als Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach tätig sein.
Medienberichten zufolge unterzeichnete der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ danach den Verein.
Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profi-Verein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit möchte der Klub die Arbeit der UEC unterstützen, die sich für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Governance im europäischen Fußball einsetzt, teilte der Verein am Montagnachmittag mit.
Für St. Pauli stellt der Beitritt einen weiteren Schritt dar, um sich für fairere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball starkzumachen. Aus Sicht des Klubs gehören zu diesen unter anderem eine ausgewogenere Wettbewerbsstruktur, nachhaltige wirtschaftliche Verhältnisse sowie transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine unterschiedlicher Größen und aus verschiedenen Ligen. Das Ziel ist es, auch jenen Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu geben, die bisher nur wenig in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten bei St. Pauli räumen. Doch schon bald könnte er ans Millerntor zurückkehren.
Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat für die offene Trainerposition bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Ausgerechnet gegen diesen Gegner bestreiten die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause ein Testspiel.
Es wird spannend sein zu sehen, wie die Fans auf eine Rückkehr Blessins reagieren würden.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Freundschaftsspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Das Spiel wird regulär über zwei Halbzeiten zu je 45 Minuten ausgetragen. Informationen zum Kartenverkauf kündigen die Hamburger zeitnah an.
St.-Pauli-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Zweitliga-Partien der Spieltage 7 bis 13 terminiert. Die Kiezkicker sind dabei unter anderem dreimal abends gefordert.
Die Termine im Überblick:
Tabelle der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende Platz 1 belegt, wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Das Gleiche gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.