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HSV-Blog: Aufstiegsheld wechselt zu Champions-League-Teilnehmer

Hamburg – Ein missglückter Start! Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit musste sich der HSV trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 0:2 bei Borussia Dortmund geschlagen geben.

Die nächste Herausforderung steht jedoch bereits bevor: Am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr empfängt der HSV zum ersten Heimspiel der Saison den 1. FSV Mainz 05.

In unserem HSV-Blog erfahrt Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Neuzugänge sowie sämtliche News aus dem Volksparkstadion.

Ein besonderer Schritt für Daniel Elfadli (29): Der vielseitige Defensivspieler wird bis zum Saisonende auf Leihbasis beim amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK spielen. Dort erhält er die Chance, in der Champions League gegen Top-Teams wie Real Madrid und den FC Liverpool anzutreten.

Sportdirektor Claus Costa (42) äußerte sich dazu: „Aufgrund der starken Konkurrenz in unserem Kader war seine Einsatzzeit zuletzt begrenzt. Die Leihe zum LASK eröffnet ihm nun eine großartige Möglichkeit, die wir ihm nicht verbauen wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Flexibilität und seinem Charakter auch für seinen neuen Verein eine wertvolle Verstärkung sein wird.“

Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gewechselt und hatte als wichtiger Leistungsträger maßgeblich zum Aufstieg beigetragen. In der Bundesliga verlor er allerdings seinen Stammplatz, weshalb der Klub ihm nun eine Veränderung nahelegte.

Die Wechselbörse dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich dem Zweitligisten Hannover 96 an. Dies gaben die Vereine am letzten Tag der Transferperiode bekannt.

Sportdirektor Claus Costa erläuterte die Hintergründe: „Nach seiner Rückkehr aus Israel haben wir offene Gespräche mit Emir geführt und gemeinsam festgestellt, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsätze bei uns begrenzt sind.“

Sahiti selbst betonte: „Meine Zeit beim HSV war wirklich großartig. Für einen solch traditionsreichen Verein zu spielen, war eine große Ehre. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam den Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft haben und ich Teil dieser Mannschaft war.“

Seit Sommer 2024 hat der Kosovare in 26 Pflichtspielen für die Rothosen drei Tore erzielt und zwei Vorlagen gegeben. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.

Bereits erwartet wurde der nächste Schritt: Offensivspieler Rayan Philippe (25) wird für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 ausgeliehen.

Sportdirektor Costa kommentierte: „Durch die Veränderungen in unserem Kader hat sich seine Situation kurzfristig verschoben. Er hat sich mehr Spielzeit gewünscht, und mit dem SC Paderborn haben wir eine Lösung gefunden, die für alle Beteiligten passt.“

Der Franzose war im vergangenen Sommer aus Braunschweig zum HSV gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Treffer. Bereits am 7. Spieltag wird Philippe mit seinem neuen Klub auf den HSV treffen.

Darauf haben die Fans sehnsüchtig gewartet: Fábio Vieira (26) steht kurz vor einer Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg eingetroffen sein und noch am Sonntag den obligatorischen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.

Nach monatelangen Verhandlungen wurde in den letzten Stunden ein Durchbruch erzielt. Wie mehrere Medien berichten, überweisen die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal, der zu Beginn der Gespräche noch deutlich höhere Forderungen stellte.

Vieira hatte in der vergangenen Saison als Leihspieler herausragende Leistungen gezeigt und signalisiert, langfristig in den Volkspark wechseln zu wollen. Damit erfüllt sich der Wunsch des technisch versierten Spielmachers und seiner Anhänger.

Während die HSV-Fans auf die offizielle Verpflichtung von Fábio Vieira (26) warten, basteln die Rothosen weiter am Kader: Nach Medienberichten sollen die Hamburger kurz vor der Verpflichtung von zwei Rechtsverteidigern stehen.

Der Favorit ist offenbar Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der marokkanische Nationalspieler soll unbedingt nach Hamburg wechseln und soll sich bereits mit dem Klub einig sein. Allerdings bestehen zwischen den Vereinen noch Differenzen bezüglich der Ablöse.

Als Alternative hat der HSV angeblich Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen ins Visier genommen. Auch mit dem Brasilianer soll es bereits eine mündliche Einigung geben, offiziell bestätigt wurde dies jedoch noch nicht.

Die Hoffnung bleibt bestehen! Bis Dienstag hat der HSV noch Zeit, den Transfer von Fábio Vieira (26) abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa reiste extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.

Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Besuch am Dienstag in der Pressekonferenz als „ein deutliches Zeichen der Wertschätzung“. Es sei eine Verpflichtung des Vereins, alles zu tun, um den Transfer trotz der hohen Ablöseforderung von Arsenal zu realisieren.

„Fábio hat in der vergangenen Saison viele großartige Momente ermöglicht. Er ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein Charakter, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes einbringt“, unterstrich Polzin.

HSV-Coach Merlin Polzin zeigt sich gelassen, obwohl kurz vor Saisonstart noch keine endgültige Entscheidung bezüglich seines Vertrags mit den Hamburgern gefallen ist.

„Es kommt immer darauf an, wie man Klarheit definiert. Ich denke, sowohl wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, als auch der Verein weiß, was er in uns hat“, erklärte der 35-Jährige vor dem Auftaktspiel beim BVB.

Wichtig sei - und das habe er bereits mehrfach betont -, „dass wir uns in offenen und ehrlichen Gesprächen befinden.“ Dies sei weiterhin der Fall, betonte er. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Eine Frist für eine Entscheidung wird es nicht geben. Man spreche über alle wichtigen Themen, „die für beide Seiten von Bedeutung sind.“ Es sei kein Geheimnis, „dass wir voll dabei sind, aber niemand sollte sich Sorgen machen, dass wir nervös sind oder der Verein es wird.“

Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Klub gefunden: Laut mehreren Medienberichten steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstliga-Club Konyaspor.

Der Franzose war Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen ausgemustert worden. Auch seine wiederholten Disziplinlosigkeiten dürften in die Entscheidung mit eingeflossen sein.

Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und kam auf 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Als Leistungsträger war er am lang ersehnten Aufstieg 2025 beteiligt.

Im ersten Ligaspiel der Saison konnten die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg den ersten Punkt sichern.

Erst in der 73. Minute gelang der Ausgleich durch Nikola Karczewska, die damit ihr erstes Pflichtspiel für Hamburg absolvierte. Die Partie im Volksparkstadion endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Bewegte Tage für Warmed Omari (26): Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden. Am vergangenen Sonntag wurde seine Tochter geboren.

Zugleich muss Omari aufgrund einer Schulterverletzung, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT festgestellt wurde, pausieren.

Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, soll die Verletzung konservativ behandelt werden. Omari steht den Rothosen deshalb vorerst nicht zur Verfügung und verpasst den Saisonstart.

Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der ersten Runde trifft der Bundesligist auf den Zweitligisten SV Meppen.

Das ergab die Auslosung am Montag. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September stattfinden, ein genauer Termin steht noch aus.

Der Klub gab am Freitag offiziell bekannt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.

In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Wechsel hatte sich über mehrere Wochen angedeutet. Laut Verein geht Baldé auf eigenen Wunsch, um den nächsten sportlichen Schritt zu machen.

Zum Abschied fanden die Verantwortlichen warme Worte für ihren Flügelspieler und zeigten Verständnis für seine Entscheidung. „Fabio hat sich persönlich bei mir bedankt – für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre. Das war ein sehr emotionaler Moment für uns beide“, berichtete Sportdirektor Claus Costa.

Baldé selbst äußerte sich ebenfalls und zeigte sich dankbar für seinen „Heimatverein“: „Als Hamburger ist es ein großer Traum, im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen erfüllen konnte und danke allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende Zeit zurück und werde Hamburg und dem HSV immer verbunden bleiben.“

Wie erwartet steht der Wechsel von Fabio Baldé (21) nach Frankreich kurz bevor. Medienberichten zufolge ist der Transfer nahezu perfekt; der gebürtige Hamburger wechselt zu Racing Straßburg.

Die Rothosen sollen rund sieben Millionen Euro Ablöse plus Boni erhalten – eine stattliche Summe für einen Ergänzungsspieler.

Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram gelöscht, was als klares Zeichen für den Abschied galt.

In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic nach seiner Dopingsperre wieder ins Training des HSV einsteigen. Vorab überraschte der Klub den 24-Jährigen mit einer besonderen Geste.

„Wir haben ihm ein Trikot mit einer persönlichen Videobotschaft vom Trainerteam, dem Staff und der Mannschaft geschickt. Das hat ihn sehr bewegt und zeigt, dass er Teil unseres Teams bleibt“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin.

Bis zu seiner Rückkehr steht der Kontakt zu Vuskovics Personal Trainer. „Wir hatten zum Wochenende einen ausführlichen Videocall, um uns über seinen aktuellen Zustand auszutauschen“, so Polzin. „Er soll sich in den nächsten vier Wochen auf die Anforderungen als zentraler oder halber Innenverteidiger fokussieren.“

Der Bruder von Abwehrchef Luca Vuskovic (19, Brighton & Hove Albion) war 2022 wegen Epo-Doping für vier Jahre gesperrt worden. Er beteuert weiterhin seine Unschuld.

Fabio Baldé steht laut BILD kurz vor einem Wechsel in die französische Ligue 1. Gespräche mit einem Erstligisten aus Frankreich laufen aktuell.

Obwohl Baldé noch einen Vertrag bis 2029 besitzt, kam er aufgrund verschiedener Verletzungen kaum zum Einsatz, auch in diesem Sommer fehlte er wegen Knieproblemen in Testspielen.

Der 21-Jährige löschte nun alle Beiträge mit HSV-Bezug auf Instagram. Ein einziger Post verweist auf den Abschied mit den Worten: „The Last Dance. Danke für die unglaubliche Unterstützung.“

Dieser Beitrag stammt zwar noch vom letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen Freiburg, doch der Zeitpunkt des Löschens lässt einen Abschied vermuten.

Im XXL-Testspiel gegen OSC Lille auf Augenhöhe: Der HSV hielt dem französischen Champions-League-Teilnehmer am Samstag über drei Abschnitte zu je 45 Minuten stand und erreichte ein 2:2.

Die Treffer für den HSV erzielten Rayan Philippe (97. Minute per direktem Freistoß) und Otto Stange (114. Minute vom Elfmeterpunkt).

Besorgniserregend ist die Verletzung von Albert Grönbaek (25). Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung am linken Bein zu und musste humpelnd von Betreuern in die Kabine begleitet werden.

20.204 Zuschauer verfolgten die Partie im Volksparkstadion.

Während die HSV-Anhänger auf die nächste Transfermeldung warten, kursieren hinter den Kulissen neue Spekulationen.

Laut „Sky Sports“ haben die Rothosen Angreifer Daniel Jebbison (22) vom Premier-League-Klub AFC Bournemouth ins Visier genommen.

Der kanadische Nationalspieler war in der letzten Saison auf Leihbasis bei Preston North End in der englischen Championship aktiv. Neben Hamburg soll auch der FC Genua aus der Serie A Interesse zeigen.

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Gerüchte: Medienberichten zufolge sind die Rothosen an gleich zwei weiteren Spielern interessiert: Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).

Der ehemalige Profi von Köln und Wolfsburg sowie 140-fache Bundesliga-Spieler Bornauw ist derzeit bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte er die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) als Abwehrchef antreten.

Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, war aber in den letzten sechs Monaten an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren zahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse an Lorient für den Angreifer.

Während der HSV im Trainingslager in Herzogenaurach hart arbeitet, brodelt die Gerüchteküche weiter: Laut italienischem Transferexperten Matteo Moretto sind die Hamburger an Oğuz Aydın (25) interessiert.

Der türkische Nationalspieler, der bei der WM zum Einsatz kam, steht aktuell bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.

Laut Moretto zeigen auch andere Klubs Interesse, darunter Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers.

Das dritte Trainingslager der Saison steht an: Am Montag reist der HSV nach Herzogenaurach.

Bis Freitag arbeiten die Rothosen im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit an der Vorbereitung für die neue Spielzeit.

Am Samstag um 15 Uhr findet dann ein Testspiel gegen OSC Lille im Volksparkstadion statt.

Den ersten Härtetest der Vorbereitung verlor der HSV gegen den FC Everton zwar mit 1:2, doch Trainer Merlin Polzin (35) erkannte viele positive Ansätze.

„Ich habe viele gute Dinge gesehen“, sagte Polzin nach der knappen Niederlage. Zwar gebe es noch einige Schwachstellen, insgesamt sei es aber ein „gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.

Im Trainingslager in Herzogenaurach soll in der kommenden Woche weiter an den Feinheiten gearbeitet werden. Ob bis dahin noch ein weiterer Neuzugang präsentiert wird, ist offen. Polzin deutete beim Volksparkfestival an, dass sich auf dem Transfermarkt noch etwas tun könne.

„Wir schauen, wie viele Spieler wir mitnehmen können. Vielleicht passiert ja noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wer alles mit ins Trainingslager reisen wird. „Man darf gespannt sein, was mein Kollege bei Twitter schreibt!“

1. Bundesliga – Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Meister ist die Mannschaft auf dem ersten Platz am Saisonende. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Rang) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.